1. echo24
  2. Baden-Württemberg

Kälteschock droht – bricht bald der Winter über Baden-Württemberg ein?

Erstellt:

Von: Tobias Becker

Kommentare

Der Herbst bleibt mild, aber wie lange noch? Wetter-Experten sehen die Chance auf einen heftigen Temperatursturz in naher Zukunft.

Der Oktober 2022 hält sich, was das Wetter in Baden-Württemberg angeht, in diesem Jahr mehr oder weniger für einen Sommermonat. Die Temperaturen in Heilbronn und anderen Regionen bleiben konstant hoch, die Sonne kam bis jetzt häufig heraus. Immerhin fällt auch regelmäßig Regen, sodass das Dürre-Problem des Sommers sich verabschiedet haben sollte. Doch wann geht es endlich in Richtung Winter?

Wetter in Baden-Württemberg: Herbst bislang mild, aber wie lange noch?

Der Herbst ist und bleibt im Oktober auf seine eigene Art und Weise heftig. Heißt: Ein Kälteeinbruch ist zunächst nicht in Sicht, wie Wetter-Experten erklären – im Gegenteil: Der Oktober 2022 ist auf Rekordkurs und sorgt mit Saharastaub und Blutregen für Verwunderung bei den Menschen. Statt Sturm und Regen ist an vielen Tagen Urlaubswetter angesagt.

Ein Beispiel: Zu Beginn der zweiten Oktoberwoche setzte es einen 25-Grad-Hammer. Immerhin startete der Monat mit einem Regenwochenende, bevor der Altweibersommer losging. Doch der hält sich hartnäckig und auch die langfristigen Prognosen zeigen keine „Besserung“. So soll bis zum 04. November zwar hier und da Regen herunterkommen in Baden-Württemberg, ein winterlicher Temperatursturz jedoch nicht eintreffen.

Wetter in Baden-Württemberg: Jetzt droht der Kälteschock

Doch es brodelt bereits im Hintergrund, wie wetter.de berichtet. So gibt es einen wahren Schlagabtausch der Luftmassen direkt vor Europa. Der Winter steht in den Startlöchern, trifft aber auf die warmen Luftmassen, die derzeit auch nach Baden-Württemberg strömen. Dazwischen formiert sich ein Polarwirbel, der die Grenze der extremen Luftmassen darstellt.

Die Experten des Wetterdienstes gehen davon aus, dass sich in den nächsten Wochen die kalten Luftmassen durchsetzen werden und heftigen Einfluss auf die Temperaturen in Baden-Württemberg nehmen dürften. Und auch wetter.net-Meteorologe Dominik Jung sieht einen „krassen Temperatursturz“ als möglich. In der ersten Novemberwoche könnte es in der Höhe sogar Minusgrade geben, was ein heftiger Temperaturunterschied wäre.

Heftiger Temperatursturz in BaWü: Erkältungszeit als Folge

Sollte der Temperatursturz wirklich Anfang November eintreffen, beginnt spätestens dann die Erkältungszeit. Der Grund: Mit fallenden Temperaturen werden in vielen Haushalten die Heizungen angemacht. Durch die trockene Luft im Haus werden auch die Schleimhäute angegriffen. Zudem verlagern sich Veranstaltungen und Treffen immer mehr in Innenräume.

Immerhin gibt es mit Ingwer ein kleines „Wundermittel“, wie echo24.de berichtet. Dennoch freuen sich viele Menschen auf die kalte Jahreszeit und sehen sich nach Schnee, am besten sogar an Weihnachten. Ob es im Winter 2022/23 Schnee gibt, haben Experten bislang nur erahnen können, anhand langfristiger Wettermodelle. Die geben aber eher eine Tendenz ab.

Auch interessant

Kommentare