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Temperatursturz in Baden-Württemberg: An welchen Tagen der erste Bodenfrost droht

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Von: Michaela Ebert

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Bereits am Wochenende stürzten die Temperaturen in den Keller. In einigen höhergelegenen Regionen fiel sogar der erste Schnee. In den nächsten Tagen droht in Baden-Württemberg vielerorts Bodenfrost.

Schon am vergangenen Wochenende verabschiedete sich der diesjährige Sommer. Mit einem echten Kälteschock und kalter Luft aus Skandinavien startet dann am Freitag, 23. September, der kalendarische Herbst. Und dieser bringt in den nächsten Tagen vor allem eines: eisige Nächte mit Bodenfrost in Baden-Württemberg.

Für empfindliche Pflanzen könnte es also schon bald ungemütlich werden. Um Frostschäden zu verhindern, kann man einige von ihnen beispielsweise in der Nacht mit Vlies oder einem Handtuch abdecken. Denn schon in dieser Woche werden in Bodennähe Minusgrade erreicht. In der Nacht auf Donnerstag wird es vielerorts am kältesten.

Eisige Nächte in Baden-Württemberg bringen sternklaren Nachthimmel

Eisige Septembernächte stehen also bevor. Rund um Stuttgart und Ulm können die Temperaturen in den kommenden Nächten dann in Bodennähe auf minus 3 Grad Celsius fallen. Dafür wird jedoch ein sternklarer Nachthimmel vorhergesagt. Lediglich am Morgen könnte dann örtlicher Nebel auftreten.

Ein Polarwirbel könnte dafür sorgen, dass es in Deutschland im März noch einmal zu Frost kommt. (Symbolbild)
In den kommenden Nächten könnte es in vielen Regionen Baden-Württembergs zu Bodenfrost kommen. © Uwe Zucchi/dpa

In der Nacht zum Samstag wird es dann allerdings wieder etwas wärmer, dafür aber auch bewölkt. Im Süden des Landes können dann auch einige Schauer aufziehen.

Nacht auf Donnerstagbis zu minus 3 Grad in Bodenhöhe in Stuttgart und Ulm, lokal Nebel
Nacht auf Freitagbis zu 1 Grad in Bodenhöhe in Baden-Württemberg, lokal Nebel
Nacht auf Samstagbis zu 6 Grad in Bodennähe, im Süden aufziehende Schauer und starke Bewölkung

Wie wird Bodenfrost gemessen?

Wetterdienste messen die Temperaturen gewöhnlicherweise auf einer Standarthöhe von 2 Metern über dem Erdboden. Als Referenz für die Bodentemperatur werden zusätzlich auch Thermometer in einer Höhe von 5 bis 10 Zentimetern über dem Erdboden platziert. Fällt diese dort unter 0° Celsius, spricht man von Bodenfrost. Besonders windgeschützte Mulden und Senken sind anfällig für Bodenfrost. Dort sammeln sich die bodennahen Kaltluftschichten besonders gut.

Achtung auch bei Autofahrten am frühen Morgen: Glatteis und Nebel möglich

Viele Autofahrer sollten aufgrund der Witterung am Morgen einige Minuten länger einplanen: Für diese könnte nun wieder Eis kratzen auf dem Plan stehen. Besonders vorsichtig sollte auch auf den morgendlichen Fahrten über Brücken oder ähnliche freien Flächen gefahren werden. Dort herrscht schon bei Temperaturen von 4 Grad Celsius örtliche Glättegefahr. Auch Nebel kann mit Sichtweiten von unter 150 Metern am Morgen in Baden-Württemberg auftreten.

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