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Weiße Weihnachten 2022? Wetter-Experten überraschen mit Winter-Prognose

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Von: Michaela Ebert

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Der Traum von einer „weißen Weihnacht“ blieb in den vergangenen Jahren oftmals unerfüllt. Nun liefern neue Berechnungen eines Wetterdienstes eine erste Prognose, wie es im Dezember 2022 aussehen könnte.

Angesichts des anstehenden Winters kommen bereits viele Menschen in Deutschland ins Zittern, bisher allerdings weniger wegen der vorhergesagten Temperaturen, sondern mehr wegen der explodierenden Energiepreise. Und auch bereits in den vergangenen Jahren war, trotz Glühwein, Weihnachtsmarkt und Lebkuchen, vermutlich eher wenig Weihnachtsstimmung aufgekommen. Irgendwie hatte immer etwas gefehlt, um den Weihnachtstraum perfekt zu machen: der Schnee. Doch dafür war es schlichtweg zu mild gewesen.

Wenn überhaupt welcher fiel, blieb dieser nur wenige Stunden liegen. Letztes Jahr konnten am Heiligabend im Breisgau sogar Plusgrade von rund zehn Grad gemessen werden. Für viele wächst daher die alljährliche Hoffnung mit Blick auf die diesjährigen Feiertage. Wird es 2022 weiße Weihnachten geben?

Wetter-Prognose Dezember 2022: Längeres Hoch in Skandinavien sorgt für eisige Luft in Deutschland

Laut einer aktuellen Prognose könnte es im Dezember in ganz Deutschland und damit auch in Heilbronn ganz schön frostig werden. Das verraten zumindest die Berechnungen des amerikanischen Wetterdienstes NOAA. Dem Modell zufolge deutet alles darauf hin, dass im Weihnachtsmonat ein längeres Hoch über das nördliche Skandinavien zieht – und das könnte in den südlicheren Regionen dann für eisige Temperaturen sorgen. Auch die Wetterplattform wetter.de schließt sich dieser Prognose an.

Demnach könnte es gerade in den höheren Regionen, wie etwa dem Schwarzwald oder dem Allgäu, besonders winterlich werden. wetter.de-Meteorologe Björn Alexander rechnet dann mit sehr kalter und trockener Luft, die mit einer östlichen bis nordöstlichen Strömung nach Deutschland gebracht wird.

Die Menschen in Deutschland sollten sich in dieser Zeit also auf frostige Nächte und Temperaturen von bis zu minus zehn Grad einstellen. Auch tagsüber würde das Thermometer dann kaum in die Plusgrade klettern. Doch wer auf Schnee hofft, wird von der aktuellen Prognose leider enttäuscht. Weiße Weihnachten seien demzufolge eher unwahrscheinlich: Der Grund sei schlichtweg der fehlende Niederschlag.

Trotz frostiger Prognose: Winter eher zu mild

Schon ein vorheriges Wettermodell, über das echo24.de berichtete, konnte für den Dezember keinen Schneefall vorhersagen. Im Unterschied zu den aktuellen Berechnungen deutete es allerdings auch auf eher mildere Tage im Weihnachtsmonat hin. Allein daran könne man besonders gut erkennen, wie launisch doch die Wettervorhersagen sein können. Und immerhin sind es bis zum Fest noch gute zwei Monate.

Trotz der frostigen Prognose für den Dezember befürchtet wetter.de, dass ein zu kalter Winter eher unwahrscheinlich sei. Wie schon im aktuellen Oktober könnten die Temperaturen im Januar über den monatlichen Durchschnittswert der Vorjahre steigen. Milderes Wetter sei dann zu erwarten. Mit Blick auf die steigenden Heizkosten vielleicht ein nur kleines Trostpflaster.

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