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30 Prozent Mehrkosten und Personalmangel macht Wasen-Schaustellern zu schaffen

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Zahlreiche Besucher laufen über den Cannstatter Wasen. © Christoph Schmidt/dpa/Archivbild

Die Corona- und Ukrainekrise macht auch den Schaustellern des diesjährigen Cannstatter Volksfestes zu schaffen. Nicht nur der durch die Pandemie entstandene Personalmangel, sondern auch die hohen Energiekosten machen den Schaustellern Sorgen.

Zum 175. Mal herrscht auf dem Cannstatter Wasen wieder Trubel: vom 23. September bis 9. Oktober findet das Volksfest in Stuttgart statt. Bereits vor dem Volksfest machte sich erstmals Sorge um die hohen Preise breit, jetzt wird mit 30 Prozent Mehrkosten gerechnet. Denn: Das Cannstatter Volksfest schluckt einiges an Strom - was bei diesen Energiekosten ganz schön teuer werden kann.

Cannstatter Wasen startet: 30 Prozent Mehrkosten und Personalmangel

Zum Start an diesem Freitag, 23. September, machen sich die Schausteller um Personal und den hohen Energiekosten Sorgen. Der Vorsitzende des Schaustellerverbands Südwest Stuttgart, Mark Roschmann, sprach im SWR von 30 Prozent Mehrkosten, mit denen die Betriebe jetzt schon rechneten. Ein weiteres Problem sei Personalmangel, weil während der Pandemie viele Mitarbeiter gegangen seien: „Wir brauchen Service-Kräfte ganz klar in allen Bereichen.“

Trotz der Widrigkeiten wolle der Verband die Preise gerade für Familien auf dem Cannstatter Wasen erschwinglich halten, so Roschmann. Das Volksfest feiert in diesem Jahr ein Jubiläum. Es ist die 175. Ausgabe - 1818 fand das Fest zum ersten Mal statt.

Die wichtigsten Termine auf dem diesjährigen Cannstatter Volksfest hat echo24.de für euch zusmmengefasst.

Auf und um den Cannstatter Wasen sorgt die Polizei für Sicherheit

Auch dieses Jahr wird es auf und um den Cannstatter Wasen wieder viele Polizeikontrollen geben. So wird gewährleistet, dass niemand Waffen mit auf das Gelände nimmt, Ausweisdokumente fälscht oder betrunken mit dem Auto heim fährt.

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