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Verdi plant Streik in Kitas und sozialen Einrichtungen am Mittwoch

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Von: Melissa Sperber

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Am Mittwoch rollt die nächste Streikwelle über Deutschland. Verdi ruft bundesweit zu Arbeitsniederlegungen in Kitas und sozialen Einrichtungen auf.

Verdi macht Ernst: Am Freitag (3. März) steht der ÖPNV in vielen Städten in Baden-Württemberg größtenteils still – am Mittwoch soll die Streikwelle weiterrollen. Bundesweit wurde zu Warnstreiks in Kitas und sozialen Einrichtungen aufgerufen. Das sei eine Reaktion „auf das völlig unzureichende Angebot der Arbeitgeber aus der zweiten Verhandlungsrunde für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst“, teilte Verdi am Freitag in Berlin mit.

Heißt: Es könnte zu Einschränkungen des Betriebes sowie zu Schließungen kommen. Verdi und der Beamtenbund dbb fordern für die rund 2,5 Millionen Beschäftigten 10,5 Prozent mehr Einkommen, mindestens aber 500 Euro mehr im Monat. Bei der zweiten Verhandlungsrunde hatte es vergangene Woche noch keine Annäherung gegeben, wie die „Deutsche Presse-Agentur“ berichtet.

Warnstreik in Kitas und sozialen Einrichtungen am Mittwoch: Angebot der Arbeitgeber „Provokation“

Die stellvertretende Verdi-Vorsitzende Christine Behle bezeichnete das Angebot der Arbeitgeber als „Provokation“. Die Beschäftigten brauchten dringend mehr Geld, „um die stark gestiegenen Preise für Mieten, Energie und Lebensmittel zahlen“. Die Warnstreiks finden laut Verdi am Internationalen Frauentag statt, da mit einem Anteil von 83 Prozent in der Sozialen Arbeit überwiegend Frauen arbeiteten.

Die Gewerkschaft organisiert zudem auch in diesem Jahr am 8. März gemeinsam mit den Frauenorganisationen des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) sowie feministischen Bündnissen Demonstrationen und Kundgebungen in ganz Deutschland.

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