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Große Sorgen wegen Energiekrise und hoher Preise: Wirtschaft beunruhigt Menschen

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Von: Melissa Sperber

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Erhöhter Stress sorgt laut US-Psychologin Monique Reynolds dafür, dass sich bestehende psychische Krankheiten verschlimmern: "Bei jemanden, der sich viele Sorgen macht und in einem negativen Umfeld arbeitet, überschreiten diese Sorgen dann oft die Grenze zu einer psychischen Krankheit."
Für viele Menschen in Baden-Württemberg ist die aktuelle wirtschaftliche Situation beunruhigend. © Oliver Berg/dpa

Eine aktuelle Umfrage in Baden-Württemberg zeigt: Die Bevölkerung macht sich viele Gedanken um die wirtschaftliche Lage. Und das hat Auswirkungen auf die politische Stimmung im Land.

Die aktuelle Energiekrise und die stark angestiegenen Lebensmittelpreise sorgen in der Bevölkerung vor allem für eins: Sorgen um die wirtschaftliche Lage und den sozialen Zusammenhalt in Baden-Württemberg. Das zeigt eine Umfrage von Infratest dimap im Auftrag von SWR und Stuttgarter Zeitung, die am Donnerstag veröffentlicht wurde, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet.

Demnach machen sich drei Viertel der Menschen (74 Prozent) große oder sogar sehr große Sorgen, wenn sie an die wirtschaftliche Entwicklung denken. Das ist ein Plus von 22 Prozentpunkten im Vergleich zur Umfrage im April. 78 Prozent der Befragten sehen den sozialen Zusammenhalt im Land bedroht, das sind 14 Punkte mehr als im Frühjahr.

Umfrage in Baden-Württemberg zeigt Sorge der Bevölkerung: Regierungszustimmung sinkt

Die Regierung von Ministerpräsident Winfried Kretschmann rutscht im Ansehen stark ab: Nur noch 44 Prozent der Befragten sind zufrieden, im April waren es noch 57 Prozent. In der Sonntagsfrage profitiert vor allem die AfD. Sie legt 4 Punkte zu und käme auf 13 Prozent. Die Grünen wären mit 27 Prozent weiter stärkste Kraft, das ist ein Minus von einem Punkt. Die CDU bleibt bei 26 Prozent, die SPD bei 15 Prozent. Die FDP verliert 2 Punkte und landet mit 9 Prozent hinter der AfD.

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