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Nach tödlichen Schüssen in Freiburg: Polizei findet Tatwaffe – Täter in Haft

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Von: Melissa Sperber

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Ein Einsatzfahrzeug der Polizei steht am Straßenrand
Durch den Hinweis eines Familienangehörigen des Täters konnte die Waffe gefunden werden. © Philipp von Ditfurth/dpa/Symbolbild

Am Samstag stirbt ein 31-jähriger Mann in Freiburg an schweren Schussverletzungen. Ein 29-Jähriger soll der Täter sein. Die genauen Hintergründe sind unklar.

Vor einem Haus im Freiburger Westen fallen am Samstagnachmittag (7. Januar) Schüsse: Ein 31-jähriger Mann wird dabei von einem 29-Jährigen so schwer verletzt, dass er nur wenig später im Universitätsklinikum stirbt. Wie die Polizei Freiburg mitteilt, ging den Schüssen ein Streit voraus. echo24.de berichtet bereits über die tödlichen Schüsse in Freiburg.

Der 29-Jährige ging am 7. Januar zusammen mit einem Familienangehörigen zu der Wohnung seiner Ex-Freundin, wo sich kurze Zeit später ein folgenschwerer Streit entwickelte. In Zuge dessen soll der Mann tödliche Schüsse auf den neuen Freund seiner Ex-Partnerin abgefeuert haben.

29-Jähriger feuert Schüsse auf neuen Freund der Ex-Partnerin ab: Polizei Freiburg verhaftet Täter

Der mutmaßliche Täter war zuerst geflüchtet, stellte sich aber am Nachmittag der Polizei, die ihn im Bereich Auggener Weg festnehmen konnten. Trotz „umfangreicher Suchmaßnahmen“ wurde die Tatwaffe zuerst jedoch nicht gefunden. Der entscheidende Hinweis kam schließlich von einem Familienangehörigen des Tatverdächtigen.

In einem Gebüsch im Bereich des Festnahmeorts Auggener Weg konnte die Waffe gefunden werden. Der tatverdächtige 29-Jährige wurde am 8. Januar einem Haftrichter vorgeführt, er sitzt nun in Untersuchungshaft. Warum er auf den 31-Jährigen schoss? Bisher unklar. Der mutmaßliche Täter schweigt bisher.

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