Sturmtiefs kommen immer näher

Sturmgefahr in Deutschland: Wetter-Experten warnen vor Orkanböen

Ein Tief nach dem Anderen könnte mit Sturm und Orkanböwn über Deutschland ziehen - diese Prognose treffen Wetter-Experten zur kommenden Woche. (Symbolbild)
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Ein Tief nach dem Anderen könnte mit Sturm und Orkanböwn über Deutschland ziehen - diese Prognose treffen Wetter-Experten zur kommenden Woche. (Symbolbild)
  • Christina Rosenberger
    VonChristina Rosenberger
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Das Wochenende kommt noch freundlich daher, doch in der kommenden Woche wird ein Tief nach dem anderen nach Europa gelenkt. Für Deutschland könnte das eine heftige Sturmgefahr bedeuten.

Das Wetter in Baden-Württemberg – und in ganz Deutschland – ist aktuell alles anderes als beständig. Der Februar zeigte sich schon von seiner frühlingshaften Seite – es gab sogar Temperaturen im zweistelligen Bereich – und die Sonne zeigte des Öfteren ihr freundliches Gesicht. Aber auch heftige Stürme, Regen und Gewitter zogen bereits über den Südwesten. Nun könnte das ungemütliche Wetter nochmals mit voller Wucht über uns hereinbrechen.

Zunächst kommt aber das Wochenende – und das bringt für den Samstag viel Sonne, regnen soll es überhaupt nicht und der Wind weht nur schwach aus Osten. Am Sonntag bilden sich neben der Sonne dann auch zeitweise hohe Wolkenfelder. Wie der Deutsche Wetterdienst DWD erklärt, jagt sogar nochmals eine Kaltfront über Deutschland. In manchen Gebieten fällt sogar Schnee bei Tiefstwerten von -3 Grad. Der Wind frischt langsam auf.

Sturmwarnung über Deutschland: So sieht das Wetter in der kommenden Woche aus

Wie die Wetter-Experten vom DWD berichten, ziehen ab Montag dann starke bis stürmische Böen aus Südwest zunächst über das hohe Bergland, doch nicht nur in Baden-Württemberg zieht heftiger Wind auf. Wie wetteronline.de berichtet, bringen im weiteren Wochenverlauf Tiefdruckgebiete immer wieder Niederschläge und einen ruppigen Wind nach Deutschland. Zunächst fegen stärkere Stürme durch den Norden, in der zweiten Wochenhälfte sehen die meisten Wettermodelle dann eine schwere Sturmlage im Norden, Nordosten und Osten des Landes.

Dabei bleibt es weiterhin wechselhaft und die Temperaturen pendeln sich bei milden Werten um die 10 Grad ein. Das teils stürmische Wetter kann sich laut Wetter-Experten sogar bis zum nächsten Wochenende halten, genauerer Details hinsichtlich der Stärke und der genauen Lokation der Stürme können die Meteorologen noch nicht geben – dafür ist es laut wetteronline.de noch zu früh.

Noch weit in der Ferne, aber dennoch ein netter Lichtblick für alle Sommer-Fans könnte derweil die erste Prognose der Experten für das Wetter im Sommer 2022 sein. Außerdem erwartet der wetter.com-Meteorologe Dominik Jung bereits für Ende Februar und den März eine Temperaturwende mit einer „Rekordwärme“. Und auch wenn das große Schnee-Chaos in diesem Winter wohl ausgeblieben ist, erwarten Wetter-Experten für 2022 gleich mehrere Extremwetterlagen. Sicher ist: Langweilig wird es mit dem Wetter auch in diesem Jahr sicher nicht.

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