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Autohersteller Tesla erhält tierische Organe per Post – Ermittlungen laufen

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Von: Juliane Reyle

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Tesla in Grünheide
Mitarbeiter gehen am frühen Morgen auf einem Parkplatz zum Werk des US-Elektroautobauers. © Patrick Pleul/dpa

Mehrere Briefe mit kuriosem Inhalt werden deutschlandweit an Mitarbeiter und Niederlassungen eines bekannten Unternehmens gesendet. Unter anderem verpackt: Das Auge eines Tieres.

Gleich mehrere Briefe mit kuriosem Inhalt hat ein Verdächtiger bundesweit verschickt. Der Inhalt: Tierische Organe. Einmal sogar ein tierisches Auge. Ermittlungen haben zu einem Beschuldigten in Baden-Württemberg geführt, deshalb liegt der Fall bei der Staatsanwaltschaft Rottweil. Wie die „Deutsche Presse-Agentur“ schreibt, waren Empfänger der Briefe sowohl Mitarbeiter des US-Autobauers Tesla, als auch deutsche Niederlassungen des Unternehmens.

Tesla erhält Teile von toten Tieren zugeschickt: Verdächtiger kommt aus Baden-Württemberg

Die sonderbaren Briefe sind unter anderem in Brandenburg, wo der Produktionsstandort Teslas liegt, angekommen, wie die „Märkische Oderzeitung“ berichtet. Die Produktion von E-Autos in Deutschland wird nicht nur positiv gesehen. Einer der Gründer Teslas steht immer wieder in der Kritik für sein Handeln.

UnternehmenTesla
Gründung1. Juli 2003
Umsatz21,46 Milliarden USD (2022)
HauptsitzAustin, Texas, Vereinigte Staaten
GründerElon Musk, Martin Eberhard, Jeffrey B. Straubel, Marc Tarpenning, Ian Wright

Doch das Motiv für die sonderbaren Sendungen ist derzeit noch unklar, auch zu den Details und der Zahl der Fälle ist noch nichts bekannt, heißt es seitens der Staatsanwaltschaft. Doch fest steht: Die eklige, unerwartete Post ist auch Ende November bereits bei einem Unternehmen in Neu-Ulm eingegangen. Damals führte der Inhalt des erhaltenen Briefes zu einem Großeinsatz der Polizei.

Sendung in Neu-Ulm verfehlte den Empfänger: Organe wurden zunächst für gefährlichen Stoff gehalten

Zunächst war nämlich unklar, ob es sich bei den tierischen Organen vielleicht sogar um einen gefährlichen Stoff handelte, wie die Polizei erklärt. Im Nachhinein hatte sich herausgestellt, dass auch diese Sendung eigentlich in einer Tesla-Verkaufsstelle hätte ankommen sollen.

Erst vor kurzem hat Tesla einen neuen Standort in Heilbronn eröffnet. Ob dort ebenfalls sonderbare Post ankommen wird, bleibt abzuwarten.

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