Es hagelt Kritik!

Grüne für Tempolimit 130: Doch ausgerechnet dieser Politiker wird beim Rasen erwischt!

Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller
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Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller rast auf der A8 und wird erwischt!
  • Violetta Sadri
    vonVioletta Sadri
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Grünen-Politiker Franz Untersteller rast auf der A8 - nun hagelt es ordentlich Kritik. Es wird sogar der Rücktritt gefordert!

Auf deutschen Autobahnen gibt es noch kein einheitliches Tempolimit. Grüne Politiker fordern aber ein Höchsttempo von 130 Kilometer pro Stunde auf deutschen Autobahnen. Und ausgerechnet einer davon, missachtet auf einer Strecke die Temposchilder mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 120 km/h!

Grüne fordern Tempo 130: Umweltminister rast über die Autobahn und wird scharf kritisiert

ER ist ausgerechnet der Umweltminister von Baden-Württemberg, Franz Untersteller. Der Parteichef der Grünen Robert Habeck sagte dazu, es gebe kein Recht auf Rasen in Deutschland. Doch genau das tat Untersteller auf der Autobahn A8 bei Heimsheim. Das Blöde an der ganzen Sache: Er wurde dabei erwischt! Am 28. November saß Untersteller am Steuer seines privaten Autos und missachtete die Schilder entlang einer Strecke auf der A8 - die Polizei hielt ihn an! „Ja, es stimmt. Ich bin zu schnell gefahren und angehalten worden. Wie viel ich zu schnell war, weiß ich nicht“, sagt er.

Aber wir wissen es! Der Politiker soll 177 km/h gefahren sein - das sind 56 km/h mehr als auf der Strecke erlaubt ist. Das Ministerium bestätigte das gegenüber bild.de. Da hatte der Grünen-Politiker es aber ganz schön eilig! Der Chef der FDP-Landtagsfraktion Hans-Ulrich Rülke fordert nun den Rücktritt des Politikers. Auch die junge Union ist derselben Meinung: „Ein Umweltminister, der ein allgemeines Tempolimit fordert, selbst aber soviel zu schnell ist, hat sämtliche Glaubwürdigkeit verloren und sollte zurücktreten.“

130 auf Autobahnen fordern, selbst rasen: „Doppelmoral“ meint Philipp Bürkle

„Wasser predigen und Wein saufen - das ist die Grüne Doppelmoral pur“, kritisiert Landeschef der CDU-Nachwuchsfraktion Philipp Bürkle den rasenden Politiker. Untersteller jedoch weist alle Forderungen zurück. Er wollte einfach schnell zu den Enkelkindern und der Familie. Doch er räumt auch ein, dass das kein Grund zum Rasen ist und in keinster Weise rechtfertigt, was er getan hat. Der Minister betonte am Mittwoch gegenüber der Bild: „Es tut mir Leid.“

„Ich bin unzulässigerweise deutlich zu schnell gefahren, das darf mir nicht passieren.“ Die Konsequenzen würden ihm eine Lehre sein. Sein unrechtmäßiges Verhalten im Straßenverkehr bekommt Untersteller jetzt mit einem Monat Fahrverbot, zwei Punkten in Flensburg und einem Bußgeld von 240 Euro zu spüren.

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