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Hunde bei 30 Grad in Auto eingesperrt – Polizei greift ein

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Von: Melissa Sperber

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Passanten entdecken auf einem Parkplatz zwei Hunde in einem Sprinter. Das Problem: Das Auto steht mitten in der Sonne.

Dass Hunde im Sommer nicht im Auto zurückgelassen werden sollten, müsste mittlerweile eigentlich jeder wissen. Eigentlich – denn jeden Sommer müssen erneut Tiere von Polizei und Feuerwehr gerettet werden, für manche kommt jede Hilfe zu spät. Das Tückische: Selbst wenn der Halter die Außentemperatur noch nicht als „zu heiß“ empfindet, kann der Pkw schneller zur tödlichen Hitzefalle werden als viele glauben. Eine ähnliche Szene spielte sich am Dienstagnachmittag in Tauberbischofsheim ab.

Zwei Golden Retriever waren dort auf dem Parkplatz eines Krankenhauses in einem Sprinter eingeschlossen. Das Problem: Das Fahrzeug stand in der Sonne und das bei 30 Grad! Aufmerksame Passanten bemerkten die beiden Hunde und benachrichtigten die Polizei. Durch die immer größere werdende Hitze im Inneren des Autos musste davon ausgegangen werden, dass die Tiere sich in akuter Lebensgefahr befinden.

Tauberbischofsheim: Hunde in heißem Auto eingesperrt – Polizei schlägt Scheibe ein

Der Halter der Hunde konnte vor Ort nicht von den Polizisten gefunden werden. Die Beamten machten deswegen kurzen Prozess und schlugen die Scheibe des Sprinters ein. Die zwei dehydrierten Hunde wurden zu einem Tierarzt gebracht und dort versorgt. Doch was gilt, wenn ich selbst einen eingesperrten Hund in einem heißen Auto entdecke: Darf ich die Scheibe einschlagen? Und auch im Alltag gilt: Hitze kann schnell gefährlich werden für Hunde und Katzen.

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