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Der Fall Tabitha: Nach Tod der 17-Jährigen – Polizei warnt vor Fake News

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Von: Dominik Jahn

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Der Fall Tabitha: Nach Tod der 17-Jährigen - Polizei warnt vor Fake News. © dpa/ Screenshot Polizei Ludwigsburg Twitter/ Collage Jahn

Der Tod der 17-jährigen Tabitha aus Asperg löst große Trauer aus in der Region. Jetzt soll ein Foto im Netz den vermeintlichen Täter zeigen.

Erst am Montag, 18. Juli, gaben die Staatsanwaltschaft Stuttgart und das Polizeipräsidium Ludwigsburg bekannt, dass man die als vermisst gemeldete 17-jährige Tabitha aus Asperg tot aufgefunden hat. Am Dienstag, 19. Juli, wurden Details zur Tat bekannt. So nannten die Ermittler erstmals den genauen Fundort der Leiche und machten öffentlich, dass das Mädchen den Täter bereits gekannt hatte. Jetzt warnt die Polizei vor Fake News im Netz.

Asperg/Ludwigsburg: Fake News zum Fall der getöteten 17-jährigen Tabitha

Wie die Polizei Ludwigsburg über Twitter mitteilt, geht es explizit um ein Bild, das derzeit auf verschiedenen Social-Media-Plattformen gezeigt wird. Angeblich zeige das Foto den 35-jährigen Mann, der Tabitha getötet haben soll und der auf der Flucht sei. Die Ermittler weißen darauf hin, dass dieser Aufruf nicht der Wahrheit entspricht. Diese Person werde derzeit nicht gesucht.

Fakt ist, dass die Sonderkommission Berg weiter um Zeugenhinweise zu einem BMW 320 mit Ludwigsburger Kennzeichen, Baujahr 2009, in der Farbe Graubraun bittet. Man geht davon aus, dass der Täter und die 17-Jährige damit unterwegs waren. Hinweise nimmt die Ludwigsburger Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 08 00/1 10 02 25 entgegen.

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