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Heftige Unwetter erwartet: DWD warnt vor Superzellen in Baden-Württemberg

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Von: Juliane Reyle

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In ganz Deutschland soll es in den kommenden Tagen viel Regen geben und einen Temperatursturz von bis zu 15 Grad. Der DWD warnt vor starken Unwettern und sogar Superzellen in Baden-Württemberg.

Update vom 14.September, 15.20 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt diesen Mittwoch vor örtlichen, starken Gewittern im Südwesten Baden-Württembergs und Sturm- und Windböen im Süden. In den mittleren Landesteilen soll sich Dauerregen verbreiten.

Am heutigen Nachmittag kommt es zu Gewittern mit Starkregen von bis zu 25 l/qm pro Stunde und Sturmböen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 80 km/h, sowie kleinem Hagel kommen. Sowohl am Nachmittag als auch am Abend kann es auch zur örtlichen Entwicklung von Superzellen mit extrem heftigen Starkregen mit bis zu 50 l/qm in nur kurzer Zeit kommen. Außerdem sind weiterhin schwere Sturmböen mit bis zu 100 km/h und Hagel mit einer Größe von bis zu zwei Zentimetern zu erwarten.

Superzelle

Eine Superzelle, wird ein Gewitter genannt, das durch das Vorhandensein eines Mesozyklons gekennzeichnet ist. Ein Mesozyklon ist ein tiefer, anhaltend rotierender Aufwind. Diese Art von Stürmen werden aufgrund ihrer Erscheinung manchmal auch als rotierende Gewitter bezeichnet.

Deutscher Wetterdienst warnt vor Gewitter, Sturmböen und Superzellen in Baden-Württemberg

Sowohl in der Nacht zum Donnerstag, als auch noch am Donnerstagvormittag bleibt es ungemütlich. Es wird weiterhin heftiger Starkregen mit Mengen zwischen 20 und 40 l/qm in einer oder sogar weniger Stunden erwartet

Im höheren Bergland ist noch bis in den Donnerstagabend hinein mit stürmischen Böen bis 70 km/h zu rechnen. Auch auf dem Feldberg wird mit Sturmböen bis 80 km/h aus Südwest gerechnet. Tagsüber soll es auch in den tiefen Lagen Windböen mit bis zu 60 km/h geben.

Temperatursturz am Mittwoch: Experte warnt vor starken Unwettern mit viel Niederschlag

Erstmeldung vom 13. September: Ex-Hurricane Danielle brachte am Anfang der Woche noch einmal sommerliche Temperaturen, doch nun schiebt die feuchte Luft nach und das bedeutet für Deutschland: Ab Mittwoch ändert sich das Wetter und es wird es sehr nass. Besonders in Mitteldeutschland kann es teilweise zu heftigen Dauerregen kommen. Es wird sich eine starke Regenlinie von Köln bis nach Dresden bilden. Bis zu 50 Liter Regen am Tag, punktuell sogar mehr, sind wahrscheinlich. Südlich der Regenlinie ist zudem mit starken Gewittern und Hagel zu rechnen, wie weather.com mitteilt.

Wetterumschwung: Temperatursturz bereits am Mittwoch

Nach langer Trockenheit und Dürre ist es kaum zu glauben, doch wider Erwarten beginnt der Wettersturz in Deutschland bereits ab Mittwoch und nicht erst am Wochenende. Am Donnerstag und Freitag sinken die Temperaturen bereits deutlich. Bis zum Sonntag ist mit einem Temperatursturz von mindestens zehn Grad zu rechnen, auch 15 Grad Temperaturabfall sind möglich. Ebenso markant ist die erwartete Regenmenge.

Schwarzwald und Odenwald besonders betroffen: Hier wir fast eine Monatsmenge Niederschlag erwartet

In den kommenden Tagen wird fast eine Monatsmenge an Niederschlag erwartet. Eine Region wird dabei besonders von Regen betroffen sein - das westliche Mittelgebirge. Insbesondere im Schwarzwald und im Odenwald kann es zu sehr viel Regen kommen. Dort sind bis zu 100 Liter Regen in 24 Stunden möglich, denn erst sind dort starke Gewitter zu erwarten und anschließend wird die erwartete Regenfront über dieses Gebiet gehen.

Die erwartete Wetterlage kann leider verheerende Folgen haben. Durch das gebietsweise starke Regenaufkommen wird vor Überschwemmungen gewarnt.

Baden-Württemberg: Es wird mit starken Unwettern und viel Regen gerechnet

Auch in Baden-Württemberg ist Schluss mit Sommer. Bereits in der Nacht zum Mittwoch kann es im Norden zu lokalen Starkregen kommen. Die Regenmenge wird auf 15 bis 25 l/qm in nur kurzer Zeit geschätzt. Zudem kann es bei örtlichen Gewittern zu Böen mit einer Windstärke von 60 km/h aus Südwest kommen. Auch im Tagesverlauf des Mittwochs ist starker Regen, teilweise auch Hagel und Gewitter möglich. In der Nacht zum Donnerstag wird vor allem im Norden und Nordwesten von Baden-Württemberg vor extremen Unwettern gewarnt.

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