Jetzt gibt es eine Austausch über Probleme und Hilfen

Digital-Desaster an Stuttgarter Schulen: Jetzt gibt’s Hilfe – ohne Hürden!

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Digital-Desaster an Stuttgarter Schulen: Jetzt gibt‘s Hilfe - ohne Hürden!
  • Dominik Jahn
    VonDominik Jahn
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Stuttgarter Schulen haben noch immer zahlreiche digitale Probleme. Eine Stiftung hat für viele Schwierigkeiten eine Lösung gefunden.

Das neue Schuljahr läuft. Für die Schüler geht es nach den Sommerferien in Baden-Württemberg mit Präsenzunterricht weiter. Eltern müssen, wie echo24.de berichtet hat, allerdings einiges an Vorgaben beachten. Achten müssen die Schulen auch weiterhin auf ihre Digitale-Tauglichkeit. Die war in der Corona-Krise meist doch eher ein Digital-Desaster. In Stuttgart gibt‘s jetzt schnelle und ganz unbürokratische Hilfe.

Die mangelhafte IT-Ausstattung vieler Schulen in der Landeshauptstadt von Baden-Württemberg verlangsamt noch immer die Digitalisierung der Bildungseinrichtungen. In einem Bericht der Stuttgarter Nachrichten ist jetzt die Sprache von einer digitalen Vermittlungsplattform. Dazu heißt es: „Gesucht und angeboten werden können technisches Equipment, aber auch die Expertise von externen Unterstützern“.

Stuttgarter Schulen: Neue Plattform soll für digitale Hilfe sorgen

Die Idee zu dieser digitalen Hilfe kommt von der Stuttgarter Kinderstiftung. Über deren Homepage kommt man auf den Schul-booster. In der Einleitung zur Seite wird deutlich, wie vielschichtig die digitalen Probleme und das Angebot sind. Es geht auf der Webseite darum den Schulen in Stuttgart eine Chance zu bieten, ihre Probleme zu lösen und diese aber auch sichtbar zu machen.

Stuttgarter Kinderstiftung

Die Stuttgarter Kinderstiftung will Kinder und Jugendliche gezielt mit vielfältigen Aktionen und Angeboten in den Bereichen Bildung, Bewegung, Gesundheit und Sicherheit fördern. Kinder erhalten so zum Beispiel ein Fußgängertraining zu Beginn ihrer Schulzeit. Im Projekt „Fußball trifft Kultur“ wird professionelles Fußball- mit effizientem Sprachtraining verbunden.

Schulen haben die Möglichkeit für Fahrradausflüge kostenfrei Räder zu leihen. Außerdem wird immer ein vielfältiges Ferienprogramm angeboten. Die Projekte werden durch die Unterstützung der Förderer und Partner kostenfrei angeboten und stehen allen Kindern unabhängig von ihrer sozialen Herkunft zur Verfügung.

Gegenüber der Stuttgarter Nachrichten erklärt Silke Schmidt-Dencker von der Stuttgarter Kinderstiftung den Grundgedanken: „Wie kann die Zivilgesellschaft die Schulen bei der Digitalisierung unterstützen?“ Für die passende Antwort habe man sich mit den geschäftsführenden Schulleitern, der Gesamtelternvertretung, dem Stadtmedienzentrum und Vertretern der Stadtverwaltung und von Unternehmen auseinandergesetzt.

Schulen in Stuttgart mit digitalen Problemen: Alle Angebote bleiben ehrenamtlich

Eine klare und zielgerichtete Unterstützung der einzelnen Schulen sei „nicht ganz einfach zu organisieren“, weil auch „die Schulen alle sehr unterschiedlich ausgestattet und ausgebildet sind“. Mit der Plattform können die Stuttgarter Schulen jetzt den notwendigen Bedarf anbringen und somit öffentlich machen, wo und wie diese Schule digitale Hilfe braucht. Die „Unterstützungsangebote“ seien dabei dann „ehrenamtliche und kostenfreie“ Angebote.

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