Anwohner beklagen sich über Lärm und Musik

Partylärm am Max-Eyth-See: Stuttgart reagiert mit Hammer-Maßnahme

  • Julia Cuprakowa
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Nach mehrfachen Anwohnerbeschwerden aus Stuttgart-Mühlhausen wegen Partylärms ergreift die Stadt Stuttgart nun harte Maßnahmen.

Überlaute Musik, wildes Gegröle, nächtliche Ruhestörung – kurzum Partylärm – davon fühlen sich die Anwohner in Stuttgart-Mühlhausen rund um den Max-Eyth-See extrem gestört und reichen mehrfach Beschwerden ein. Nun reagiert die Landeshauptstadt mit harten Maßnahmen. Wie echo24.de* berichtet, erlässt Stuttgart* Regeln, die das Feiern im öffentlichen Raum mit den Bedürfnissen der Anwohnerschaft in Einklang bringen.

Mit nächtlichem Geschrei und lauter Musik haben aber nicht nur die Stuttgarter ein Problem. Auch in Heilbronn beschweren sich die Bewohner über Lärmbelästigungen auf dem früheren Buga-Gelände*. Ein Anwohner des Neckarbogens war sogar so stark verärgert, dass er auf Facebook* seinem Ärger über abendliche Lärmbelästigung Luft machte.

Stuttgart: Nach Beschwerden wegen Partylärm am Max-Eyth-See - Stadt greift mit Verweilverbot hart durch

Wie die Stuttgarter Nachrichten berichten, reißt der Strom an Anwohnerbeschwerden einfach nicht ab. Die Bewohner beklagen sich über nächtlichen Lärm und Müll rund um den Max-Eyth-See in Stuttgart-Mühlhausen. Nun reagiert die Stadt mit einer Hammer-Maßnahme und erlässt kurzerhand ein Verweilverbot.

Das Verbot tritt bereits dieses Wochenende, Samstag, 18. September, um 20 Uhr in Kraft und gilt bis 6 Uhr am Sonntag. Es gibt allerdings Ausnahmen: Der Zugang zu den Gaststätten und Vereinsgebäuden ist vom Verweilverbot im betroffenen Bereich ausgenommen.

Partylärm am Stuttgarter See: Bezirksräte aus Mühlhausen fordern Ruhe

Wie die StN weiter berichtet, hatten sich die CDU-Bezirksbeiräte aus Mühlhausen bereits Anfang der Woche mit einer Resolution an Oberbürgermeister Frank Nopper und weitere Verantwortliche im Rathaus gewandt. Bei der Resolution handelt es sich um eine schriftliche, auf einem entsprechenden Beschluss beruhende Erklärung einer politischen, gewerkschaftlichen oder ähnlichen Versammlung, in der bestimmte Forderungen erhoben und begründet werden.

In diesem Fall waren die Forderungen ganz einfach: Die CDU-Bezirksbeiräte bestanden auf ein Ende der Partys in dem Naherholungsort am Max-Eyth-See in Stuttgart-Mühlhausen. Doch was war eigentlich der ausschlaggebende Grund für diese Forderung?

Max-Eyth-See in Stuttgart-Mühlhausen: Rund 2.500 Menschen feiern eine Party

Laut StN sollen am ersten Septemberwochenende rund 2.500 Menschen am Stuttgarter See gefeiert haben. Und auch am vergangenen Wochenende sollen laute Partys etlichen Anwohnern den Schlaf geraubt haben. In den Wochen zuvor hatte die Stadt Stuttgart ein Verweilverbot noch nicht befürwortet, das scheint sich nun geändert zu haben.

Doch Stuttgart scheint nicht die einzige Stadt zu sein, die sich mit Reaktionen und Verboten wegen Lärmbelästigung an öffentlichen Orten zurückhält. Auch die Stadt Heilbronn habe, laut Anwohnern, lange nicht angemessen auf die Beschwerden reagiert*. Schließlich wurde aber auch auf dem ehemaligen Buga-Gelände hart durchgegriffen. *echo24.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Felix Hörhager/dpa

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