Bauarbeiten am Leuzetunnel

Nach Gewitterregen: Baugerüst in Stuttgart stürzt ein - Bauarbeiter tot

Starkregen lässt Gerüst umstürzen - Bauarbeiter in Neckar gespült
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Bei einem Unfall auf einer Baustelle in Stuttgart kommt ein Arbeiter ums Leben.
  • Simon Mones
    vonSimon Mones
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Auf der Baustelle des Leuzetunnels kam es am Freitag zu einem tragischen Arbeitsunfall. Für einen Bauarbeiter endet der tödlich.

Am Freitagnachmittag kam es auf der Baustelle des Leuzetunnels in Stuttgart zu einem schweren Arbeitsunfall, bei dem ein Bauarbeiter ums Leben gekommen ist. Wie die Polizei mitteilte, war der unterirdisch verlaufende Nesenbach aufgrund der starken Regenfälle angeschwollen und hat ein Gerüst auf der Tunnelbaustelle unterspült.

Gegen 15 Uhr stürzte das Gerüst ein und riss die darauf befindlichen Arbeiter mit sich. Ein Bauarbeiter kam dabei ums Leben, ein weiter wurde in den Neckar gespült. Während sich die Bergung des Toten schwierig gestaltete und erst am Abend abgeschlossen wurde, konnte der andere Mann gerettet werden. „Es war zufällig ein Rettungsboot in der Nähe, das ihm helfen konnte“,  erklärte ein Sprecher der Feuerwehr den Stuttgarter Nachrichten.

Stuttgart: Gerüst stützt ein - Todesursache unklar

Die Feuerwehrleute befanden sich zum Zeitpunkt des Unglücks grade für eine Übung auf dem Neckar und entdeckten dabei den verunglückten Arbeiter. Der Mann wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Zur Todesursache des zweiten Bauarbeiters gab es am Freitagabend noch keine Informationen, weder die Polizei noch die Feuerwehr äußerten sich dazu.

Zunächst hieß am Freitagnachmittag, dass nach dem Unglück noch weitere Personen vermisst würden. Allerdings stellte sich schnell heraus, dass es sich nur um zwei Verunglückte ging. Nach Angabe der Polizei Stuttgart wurden zudem zwei Personen ins Krankenhaus eingeliefert, die versucht hatten, Hilfe zu leisten.

Wie die Stuttgarter Nachrichten berichten, war die Feuerwehr unter anderem mit der Wasser- und Höhenrettung im Einsatz. Zudem waren zwei Notarzteinsatzfahrzeuge, zwei Rettungswagen, die DLRG und der Organisatorische Leiter des Rettungsdienstes vor Ort. Noch am Abend hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen zum Unfallhergang übernommen.

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