Ylenia fegt übers Land

Wegen Sturmwarnung: Eltern müssen Kinder nicht zur Schule schicken

  • Julia Thielen
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In Baden-Württemberg müssen Kinder am Donnerstag nicht zwingend zur Schule. Eltern entscheiden wegen des drohenden Sturms selbst.

Ylenia heißt der Übeltäter, der aktuell über Deutschland fegt und vielerorts für Schäden und Warnungen sorgte. Kam Baden-Württemberg in der vergangenen Nacht noch weitestgehend glimpflich davon, warnen die Wetterdienste vor allem für den heutigen Donnerstag*, wie echo24.de* berichtet. Die Auswirkungen bekommen nun auch Eltern und Schüler zu spüren.

Denn wegen der erwarteten Orkanböen, können Eltern in betroffenen Regionen in Baden-Württemberg nun selbst entscheiden, ob sie ihre Kinder in die Schule schicken - oder nicht. „Falls der Weg zur Schule aufgrund extremer Wetterlagen vor Ort nicht zumutbar ist, können Eltern ihr Kind vom Unterricht befreien lassen“, teilte das Kultusministerium am Mittwoch mit Blick auf die Unwetterwarnungen mit.

NameYlenia
WetterSturmtief
RegionBaden-Württemberg
Unwetterwarnungen Deutscher WetterdienstStufe 3 (Unwetterwarnung) und Stufe 2 (Warnung vor markantem Wetter)

Sturm in Baden-Württemberg: Kinder müssen wegen „Ylenia“ nicht zur Schule

Nach Angaben von Meteorologen könnten vor allem die Kreise und Regionen südlich von Baden-Baden und Calw bis hinunter zur Schweizer Grenze die geballte Kraft von Ylenia zu spüren bekommen.

Insgesamt soll Baden-Württemberg zwar nicht so stark betroffen sein, wie andere Bundesländer. Doch wer dennoch für seine Schulkinder auf Nummer sicher gehen will, der sollte in jedem Fall die Schule informieren.

Sturmtief Ylenia: Baden-Württemberg vor allem am Donnerstag betroffen

Laut Wetterdienst sorgten in der Nacht zum Donnerstag zwei Orkantiefs in schneller Folge für Unruhe in vielen Teilen Deutschlands. Weite Teile Baden-Württembergs haben eine unruhige und sturmumtoste Nacht hinter sich. Allerdings hat sich Sturmtief „Ylenia“ zunächst wie erwartet vor allem im Norden und Osten Deutschlands ausgetobt, im Südwesten waren bis in den Morgen nur Ausläufer zu spüren.

Die aber hatten es vor allem in Südbaden in sich: Auf Schwarzwaldgipfeln erwartete der Deutsche Wetterdienst Orkanböen von bis zu 130 Stundenkilometern. Polizei und Feuerwehr standen zwar bereit, größere Schäden wurden aber bislang nicht bekannt*, wie mehrere Polizeisprecher am Donnerstagmorgen mitteilten.

Mit stürmischen Böen und Sturmböen rechnen die Meteorologen aber auch erneut in Teilen Baden-Württembergs. In den höher liegenden Teilen des Schwarzwalds werden bis ins Wochenende hinein Orkanböen erwartet. *echo24.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Frank Rumpenhorst/dpa

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