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Streik am Flughafen Berlin: Zahlreiche Flüge gestrichen – auch von Stuttgart

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Von: Julia Cuprakowa

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Für Mittwoch ruft die Gewerkschaft Verdi Beschäftigte am Flughafen Berlin zum Warnstreik auf. Die Folge: Viele Flüge werden gestrichen oder verschoben – auch am Stuttgarter Flughafen.

Aufgrund des angekündigten Warnstreiks am Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) haben die betroffenen Airlines zahlreiche Flüge gestrichen, einige wurden verschoben, wie echo24.de bereits berichtete. Die Lufthansa teilte auf Nachfrage mit, dass die Flüge zum BER gestrichen wurden – auch vom Flughafen Stuttgart.

Den Kunden seien Alternativen angeboten worden, etwa Flüge am Dienstag (24. Januar) und Donnerstag (26. Januar) oder Bahnfahrten. „Wir informieren unsere Kunden und bieten Ihnen soweit möglich alternative Verbindungen am Dienstag oder Donnerstag sowie Umbuchungen auf die Bahn an“, teilte die Fluggesellschaft Eurowings mit.

Streik am Flughafen Berlin: Stuttgarter Flughafen streicht vier Flüge

Easyjet, derzeit die wichtigste Fluggesellschaft am BER, riet den Kunden, den Status des jeweiligen Fluges online zu überprüfen. Auf der Webseite des Unternehmens war am Dienstag (24. Januar) zu sehen, dass viele Flüge auf Donnerstag (26. Januar) verschoben wurden, wenige wurden gestrichen. Auch Flughafen Stuttgart reagiert auf den Streik. Wie eine Flughafensprecherin auf Nachfrage von echo24.de bestätigt, sind für Mittwoch (25. Januar) aufgrund des Warnstreiks am Flughafen BER alle Flüge zwischen Stuttgart und Berlin gestrichen. Insgesamt betrifft das vier Flüge.

Umleitungen zu anderen Flughäfen sind demnach nicht vorgesehen. Ryanair kündigte online an, dass die Kunden per E-Mail oder SMS über Veränderungen bei ihren Flügen informiert würden. Umleitungen zu den Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden sind nach Angaben des Betreibers, der Mitteldeutschen Flughäfen AG, nur jeweils zwei geplant.

Gewerkschaft Verdi ruft Flughafen-Beschäftige zum Streik auf

Die Gewerkschaft Verdi hat für Mittwoch einen Warnstreik am BER angekündigt. Beschäftigte der Luftsicherheit, der Bodenverkehrsdienste und der Flughafengesellschaft sind aufgerufen, ganztägig die Arbeit niederzulegen. Da damit für den Flughafenbetrieb zentrale Arbeitsbereiche bestreikt werden, kündigte der BER am Montag an, dass am 25. Januar kein Passagierverkehr stattfinden werde.

Der bisher letzte große Warnstreik mit ähnlichen Folgen liegt bereits einige Jahre zurück: Im April 2018 mussten deutschlandweit Hunderte Flüge annulliert werden, weil die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Kommunen und des Bundes nicht vorankamen. In acht Bundesländern legten bei einem Warnstreik Zehntausende Beschäftigte die Arbeit nieder. Auch jetzt ist die Streik-Bereitschaft in Deutschland hoch. Neben Flughafen wurde auch bei der Deutschen Post gestreikt. Millionen Briefe und Pakete wurden tagelang nicht ausgeliefert.

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