Himmelsphänomene über Baden-Württemberg

Nachthimmel voller Sternschnuppen: Tauriden erreichen Höhepunkt

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  • Jason Blaschke
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  • Julia Cuprakowa
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Der Meteorschauer der nördlichen Tauriden kann ab 12. November am Himmelszelt beobachtet werden. In der Nacht vom 12. auf den 13.11. ist der Höhepunkt.

Update, 11. November: In der Nacht vom 12. auf den 13. November erstrahlt der Nachthimmel noch einmal ganz besonders hell. Der Grund: Die Sternschnuppen der nördlichen Tauriden erreichen ihren Höhepunkt am 12. November und sind noch bis zum 10. Dezember zu sehen. Der Name Tauriden leitet sich vom Sternbild Taurus (Stier) ab. Sowohl die nördlichen als auch die südlichen Tauriden bewegen sich vom Sternbild Pisces über das Sternbild Aries in das Sternbild Taurus hinein – daher der Name.

Berichten von cosmos-indirekt.de zufolge haben die nördlichen und südlichen Tauriden eine ZHR von 5 Meteoren pro Stunde. Die ZHR (Zenithal Hourly Rate) gibt die Anzahl der Meteore an, die ein Beobachter innerhalb einer Stunde am Nachthimmel erblicken kann. Dabei spielt vor allem auch das Wetter in Baden-Württemberg eine entscheidende Rolle. Am Freitag, 12. November, soll es Prognosen zufolge bewölkt werden – also kein idealer Wetter, um Sternschnuppen in Baden-Württemberg zu beobachten.

Sternschnuppen-Schauer: Orioniden am Nachthimmel – heute Mega-Höhepunkt

Update vom 21. Oktober: Im Oktober erstrahlt der Nachthimmel besonders hell. Denn nachdem die Draconiden vorbeigezogen sind, leuchten nun die Orioniden auf. Der Meteorschauer der Orioniden ist ein alljährliches Naturschauspiel und erreicht in der Nacht von 21. auf 22. Oktober seinen Höhepunkt. Doch was heißt das genau? Während des Maximums könnten bis zu 20 Sternschnuppen pro Stunden beobachtet werden. Allerdings könnte das Licht des Vollmondes, der am 20. Oktober aufkam, das Himmelsspektakel etwas vermiesen.

Meteorschauer: Dutzende Sternschnuppen zu sehen – an diesen Tagen

Update vom 15. Oktober: Im Oktober gibt es nicht nur einen, sondern gleich drei Meteorschauer, die für atemberaubende Sternschnuppennächte sorgen: die Draconiden, die Tauriden und die Orioniden. Während der Meteorschauer der Draconiden und auch der Höhepunkt der südlichen Tauriden bereits vorbei ist, gibt es schon bald den nächsten Höhepunkt mit Dutzenden Sternschnuppen zu bestaunen.

Dank der Orioniden sind in dem Zeitraum vom 19. bis zum 23. Oktober vermehrt Sternschnuppen zu sehen. Am 21. Oktober (Donnerstag) steht dann der Höhepunkt des Meteorschauers Orioniden bevor. In dieser Nacht können besonders viele glühende Himmelskörper beobachtet werden. Vorausgesetzt, das Wetter spielt mit und es gibt eine klare Sicht. Aktuell sieht das Wetter in Baden-Württemberg leider nicht vielversprechend aus.

Meteorschauer Orioniden: Hier sind Dutzende Sternschnuppen zu sehen

Wie der Name schon verrät, liegt der vermeintliche Ursprung der Orioniden im Sternbild Orion. Im Oktober ist das Sternbild gegen 23 Uhr im Osten zu sehen und wandert im Laufe der Nacht. Wer eine Sternschnuppe sehen und sich etwas wünschen möchte, muss ganz genau hinschauen. Denn die Orioniden sind mit einer Geschwindigkeit von knapp 66 Kilometern pro Sekunde (!) unterwegs und somit nur sehr kurz zu sehen. Laut der International Meteor Organization (IMO) huschen am 21. Oktober bis zu 20 Sternschnuppen pro Stunde über den Nachthimmel.

Wer keine Orioniden sieht, bekommt zeitnah noch mal eine Chance: Tatsächlich ist es mit den Sternschnuppennächten noch nicht ganz vorbei. Da zwischen den südlichen und nördlichen Tauriden unterschieden wird, gibt es im November einen weiteren Höhepunkt. Die nördlichen Tauriden sind vom 20. Oktober bis 10. Dezember zu sehen, die meisten Sternschnuppen gibt es am 12. November am Himmelszelt zu bewundern.

Meteorschauer: In diesen Nächten könnt ihr Dutzende Sternschnuppen sehen

Update vom 10. Oktober: Für Astronomie-Begeisterte ist der Oktober ein richtig guter Monat. Denn es gibt nicht nur einen, sondern gleich drei Meteorschauer, die für atemberaubende Sternschnuppen-Nächte sorgen. Noch dazu verschwindet im Oktober ein Sternbild, das jeder kennt vom Nachthimmel. Der erste Meteorschauer endet bereits – doch dafür hat ein anderer genau heute seinen Höhepunkt.

Bei den Tauriden wird zwischen den südlichen und nördlichen unterschieden. Am 10. Oktober haben die südlichen Tauriden ihren Höhepunkt – das bedeutet, heute Nacht können die meisten Sternschnuppen dieses Meteorschauers am Himmelszelt bewundert werden. In der Theorie können in der Nacht zum Montag Dutzende Sternschnuppen gesichtet werden. Doch in der Praxis gehört neben guten Augen noch etwas Glück dazu.

Sternschnuppen-Nächte im Oktober: Höhepunkt der Tauriden heute Nacht

Das Wetter spielt eine große Rolle – verdecken Wolken den Nachthimmel, wird das nichts mit den Wünschen. In der Nacht zum Montag ist es laut Deutschen Wetterdienst (DWD) gering bewölkt in Baden-Württemberg. Es wird also örtliche Unterschiede geben – in Heilbronn soll es laut der aktuellen Wettervorhersage klar und trocken bleiben.

Wer in dieser Nacht keine Sternschnuppe erwischt, hat an anderen Tagen noch Chancen. Die Orioniden haben ihren Höhepunkt erst am 21. Oktober. Zuletzt haben die nördlichen Tauriden ihren Höhepunkt der Sternschnuppennächte – und zwar am 12. November.

Meteorschauer im Oktober: Höhepunkt mit Dutzenden Sternschnuppen

Erstmeldung vom 9. Oktober: Im Jahr 2021 gab es bereits zahlreiche Himmelsphänomene zu bestaunen: einen Supermond im April, Sternschnuppenschauer durch die Lydien – ebenfalls im April, eine partielle Sonnenfinsternis im Juni und zuletzt zahlreiche Sternschnuppen-Nächte im August, dank der Perseiden. Nun stehen nicht nur ein, sondern gleich drei weitere Himmels-Spektakel vor der Tür, welche erneut für Meteorschauer und zahlreiche Sternschnuppen am Nachthimmel sorgen: die Draconiden, die Orioniden und die Tauriden.

Der Meteorschauer der Draconiden ist allerdings nur von kurzer Dauer: Die Sternschnuppen starten am 4. Oktober, wie wetter.de berichtet. Der Schauer erreicht am 8. Oktober seinen Höhepunkt und endet auch schon wieder am 10. Oktober. Bei den Feuerbällen handelt es sich um Bruchstücke des Kometen „21P/Giacobini-Zinner“. Ihren Namen verdanken die Draconiden dem Sternbild „Drache“ (Latein: Draco), dem sie entspringen.

Sternschnuppen-Nächte im Oktober 2021: Draconiden, Orioniden und Tauriden

Neben den Draconiden gibt es im Oktober tatsächlich noch zwei weitere Himmelsphänomene, welche für jede Menge Sternschnuppen am Himmelszelt sorgen: die Orioniden und die Tauriden. Der Meteorstrom der Orioniden beginnt bereits am 2. Oktober, erreicht das Maximum am 21. Oktober und endet am 7. November – allerdings handelt es sich bei den Orioniden um kleinere Kometenteile als bei den Draconiden, sie können dennoch beobachtet werden. Die Orioniden stammen vom Halleyschen Kometen „1P/Halley“ und verdanken ihren Namen dem Sternbild Orion.

Der dritte Meteorschauer im Oktober wird als Tauriden bezeichnet, abgeleitet vom Sternbild Taurus (Stier). Hier wird zwischen den nördlichen und südlichen Tauriden unterschieden: Die südlichen sind bereits ab dem 10. September aktiv, erhalten ihr Maximum am 10. Oktober und enden am 20. November. Die nördlichen beginnen erst am 20. Oktober, erreichen ihren Höhepunkt am 12. November und sind bis zum 10. Dezember zu sehen.

Hier eine Übersicht über die Meoteorschauer und Höhepunkte der Sternschnuppennächte im Oktober:

  • Draconiden: 4. bis 10. Oktober, Höhepunkt am 8. Oktober
  • Orioniden: 2. Oktober bis 7. November, Höhepunkt am 21. Oktober
  • Südliche Tauriden: 10. September bis 20. November, Höhepunkt am 10. Oktober
  • Nördliche Tauriden: 20. Oktober bis 10. Dezember, Höhepunkt am 12. November

Die wohl wichtigste Voraussetzung, um die Sternschnuppen betrachten zu können ist natürlich gutes Wetter. Normalerweise sieht das im Oktober eher etwas schwierig aus, da das typische Herbstwetter gezeichnet ist von dicken Regenwolken, welche den Himmel bedecken. Doch in diesem Jahr könnten die Chancen besser stehen, ein paar klare Nächte zu erwischen. Denn die Prognosen für den Oktober 2021 sehen vielversprechend aus und der Spätsommer soll auch weiterhin noch anhalten.

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa | Karl-Josef Hildenbrand

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