Nach Messerattacke bei Sinsheim-Eschelbach

Sinsheim: Mord-Anklage gegen 14-Jährigen – er soll Sinan (13) getötet haben

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In Sinsheim wurde der 13-jährige Sinan T. im Februar bei einer Messerattacke getötet. Der 14-jährige Tatverdächtige wurde nun wegen Mordes angeklagt.

Update vom 15. Juli: Es war eine Schreckensnachricht, die durch die Medien ging: Am Mittwoch (24. Februar 2021) wurde der 13-jährige Sinan T. nach einem Anruf bei der Polizei tot in einem Feldweg in Sinsheim von der Polizei aufgefunden. Daneben stand ein blutverschmierter 14-Jähriger mit einem Messer in der Hand, welcher nun von der Staatsanwaltschaft Heidelberg wegen Mordes angeklagt wurde.

Es bestehe laut der Staatsanwaltschaft der hinreichende Tatverdacht, dass der 14-Jährige sein Opfer „hinterrücks mit mehreren Messerstichen“ umgebracht habe, wie die Behörde am Mittwoch (14. Juli) mitteilte. Zudem soll der Jugendliche die Tat zuvor detailliert geplant haben. Das Motiv des 14-Jährigen sei unter anderem seine Eifersucht auf das Tatopfer wegen eines Mädchens gewesen.

14-Jähriger nach Bluttat in Sinsheim wegen Mordes angeklagt: Er soll Sinan (13) getötet haben

Der Teenager war mit einem Küchenmesser in der Hand neben der Leiche des Jungen und dem Mädchen im Stadtteil Eschelbach festgenommen worden. Er saß seitdem in Untersuchungshaft.

Der 14-Jährige sei laut der Staatsanwaltschaft Heidelberg bereits strafrechtlich verantwortlich und reif genug, das Unrecht seiner Tat zu begreifen. Die Staatsanwaltschaft hat daher Anklage wegen Mordes zur Jugendkammer des Landgerichts Heidelberg erhoben. Für die Tat sieht das Gesetz bei Jugendlichen eine Jugendstrafe bis zu zehn Jahren vor.

Der Jugendliche hatte zunächst seine Unschuld beteuert. Er war allerdings bereits polizeibekannt – er hatte Ende 2020 einen Mitschüler mit einem Messer schwer verletzt.

Hunderte bei Trauermarsch für Sinan (13) – Tötung schockiert Region

Update vom 28. Februar: Bei einem Trauermarsch durch Sinsheim haben am Sonntag Hunderte Menschen dem getöteten Sinan T. gedacht. Die Leiche des 13-Jährigen war am vergangenen Mittwoch in Sinsheim-Eschelbach gefunden worden. Er wurde mit mehreren Messerstichen getötet. In dringendem Tatverdacht steht ein 14-Jähriger, der Sinan aus Eifersucht umgebracht haben soll, wie echo24.de* berichtet.

Bei einem Trauermarsch gedenken Menschen dem getöteten Sinan T. aus Sinsheim.

Sinsheim: Trauermarsch - Hunderte weinen um getöteten Sinan (13)

Während die Polizei in diesem Fall noch mit Hochdruck ermittelt, nahmen Familienmitglieder, Angehörige und Freunde nun in Sinsheim Abschied von dem 13-Jährigen. Mit Bildern von Sinan T., Wut, Unverständnis und tiefer Trauer. Wie tag24.de berichtet, waren laut der Polizei Mannheim „weit mehr als 500 Menschen“ bei dem Trauermarsch dabei.

Demnach waren die trauernden Menschen etwa eine Stunde durch Sinsheim lang unterwegs, um dem getöteten Sinan zu gedenken. Die Veranstaltung war unter strengen Hygienebedingungen genehmigt worden. Verstöße hat es offenbar keine gegeben.

Sinsheim: Bub (13) getötet - hätte Tat verhindert werden können?

Update vom 27. Februar: Am Mittwoch verlor ein 13-jähriger Junge in Sinsheim-Eschelbach auf tragische Weise sein Leben - ein 14-Jähriger steht im dringenden Tatverdacht ihn mit Messerstichen getötet zu haben. Die Vergangenheit des mutmaßlichen Täters sorgt seitdem für heftige Diskussionen. Denn: Der 14-Jährige war im November 2020 für einen Messerangriff an einer Realschule in Östringen verantwortlich. Die quälende Frage: Hätte der Tod des 13-Jährigen verhindert werden können, wenn die Behörden damals anders reagiert hätten?

Der Landeschef der Deutschen Polizeigewerkschaft, Ralf Kusterer, hatte nach dem furchtbaren Tod des 13-jährigen Jungen gegenüber der dpa klar Stellung bezogen: Bei Intensivtätern vor der bedingten Strafmündigkeit mit 14 Jahren müsse es schärfere Reaktionsmöglichkeiten geben. Kusterer: „Ich befürworte in solchen Fällen eine zwangsweise Unterbringung in einer geschlossenen Einrichtung.“ Sollten die Gesetze das nicht zulassen, müssten sie in diesem Punkt angepasst werden.

Sinsheim: Bub (13) getötet - Hätte Tat nach Vorgeschichte des Verdächtigen verhindert werden können?

Gegenwind für diese Stellungnahme gibt es von Bundesinnenminister Horst Seehofer. Er hält wenig von einer Verschärfung von Gesetzen. Er nannte die Tat einen „erschütternden Vorgang“. Trotzdem: Er wolle nicht sofort in die Diskussion einsteigen, die Strafbarkeit von Minderjährigen im Alter von zwölf oder 13 anzugehen. Stattdessen müsse man viel stärker als bisher die Jugendhilfe mit allen Möglichkeiten der Prävention nutzen.

Doch genau in diesem Punkt gibt es im Fall des mutmaßlichen 14-jährigen Täters noch einige Unklarheiten. Laut Landgericht Heidelberg hatte das Jugendamt nach dem Östringer Messerangriff im November 2020 das Familiengericht nicht eingeschaltet, das sich mit Fällen von Gefahr für das Kindeswohl befasst. In dem Fall seien aber wahrscheinlich aus Sicht des Jugendamtes weder Sorgerechtsentzug für die verwitwete Mutter noch Zwangsunterbringung des Jungen nötig gewesen, erklärt ein Gerichtssprecher. Für solche schwerwiegenden Schritte ist eine richterliche Genehmigung erforderlich.

Etwa eine Woche nach Erhalt der Akte des 14-Jährigen Mitte Januar 2021 sei das Familiengericht auf das Jugendamt zugegangen, um sich über die ergriffenen Maßnahmen zu informieren. Wenige Tage vor der Tat sei eine weitere routinemäßige Anfrage an das Jugendamt ergangen. Das Schreiben habe die Behörde aber wahrscheinlich nicht mehr vor der Tat erreicht.

Sinsheim: 13-Jähriger getötet - Tatverdächtiger (14) machte Anti-Aggressionstraining

Update, 20 Uhr: Der 14-Jährige, der am Mittwoch einen 13-Jährigen in Sinsheim mit Messerstichen getötet haben soll, hat offenbar zuvor ein Anti-Aggressionstraining absolviert. Seine Familie war seit der vorigen Attacke auf einen Mitschüler im November in Betreuung, teilte das Jugendamt mit.

Demnach wurde der Tatverdächtige nach dem Messerangriff an einer Realschule in Östringen* im November 2020 für drei Wochen stationär in einer Einrichtung der Kinder- und Jugendpsychiatrie aufgenommen. echo24.de* berichtete über den Vorfall. In der Einrichtung hatte der 14-Jährige das Programm gegen Gewalt als Mittel der Konfliktlösung begonnen. Auch danach seien der 14-Jährige und seine Familie nach Angaben des Jugendamtes des Rhein-Neckar-Kreises weiterhin betreut worden.

Der Tatverdächtige erhielt ambulante Leistungen der sozialpädagogischen Familienhilfe - von einem freien Träger. Diese Art der Hilfe werde bei Problemen in der Erziehung und der Alltagsbewältigung sowie bei schweren Konflikten in Anspruch genommen. Zuletzt seien weitere Maßnahmen geplant und schon angeschoben worden, hieß es weiter. Der Kontakt zu der Familie seitens der Familienhilfe und des Jugendamts bestand durchgängig, letztmals wenige Tage vor der „entsetzlichen“ Tat in Sinsheim, wie das Kreisjugendamt weiter mitteilte.

Sinsheim: Junge (13) getötet - „dringend verdächtiger“ 14-Jähriger streitet alles ab

Update, 26. Februar, 15.30 Uhr: Auch zwei Tage nach der Tragödie in Sinsheim herrscht in vielen Punkten Unklarheit. Am Mittwoch war in Sinsheim-Eschelbach die Leiche eines 13-jährigen Jungen gefunden worden - er war Opfer einer Messerattacke geworden. Nun hat sich der 14-Jährige geäußert, der wegen des Verdachts des Mordes festgenommen worden war. Er beteuert seine Unschuld. Doch was bislang von den Ermittlern bekannt gegeben wurde, scheint alles gegen ihn zu sprechen.

Bei der Eröffnung des Haftbefehls soll der 14-Jährige bestritten haben, für den Tod des 13-Jährigen verantwortlich zu sein. Das teilte die Staatsanwaltschaft Heidelberg am Freitag mit. Am Mittwoch war der Teenager mit einem Küchenmesser in der Hand neben der Leiche des Jungen festgenommen worden.

Nach der Obduktion des getöteten 13-Jährigen steht fest: Er verstarb an „Verbluten nach innen“. Die Ermittler hatten zuvor bekannt gegeben, dass er mit mehreren Messerstichen getötet wurde. Der Haftbefehl gegen den 14-Jährigen verzeichnete den Tatvorwurf des Mordes. Laut Staatsanwaltschaft könnte Heimtücke hinter der Tat stehen. Der 13-Jährige soll unter einem Vorwand zum späteren Tatort gelockt worden sein.

Sinsheim: War es Mord? 14-Jähriger soll aus Eifersucht getötet haben

Das Motiv des 14-jährigen Tatverdächtigen soll Eifersucht um ein 12-jähriges Mädchen sein. Auch das Mädchen war am Tatort angetroffen worden. Beide sollen bei ihren ersten Aussagen widersprüchliche Angaben gemacht haben. Auch die Vorgeschichte des 14-Jährigen spricht gegen ihn. Im November 2020 hatte er an einer Realschule in Östringen einen Mitschüler schwer verletzt - mit einem Messer.

Das zuständige Jugendamt des Rhein-Neckar-Kreises hatte nach diesem ersten Messerangriff das Familiengericht nicht eingeschaltet. Nach Angaben des dafür zuständigen Landgerichts Heidelberg wird das Familiengericht mit Fällen von Gefahr für das Kindeswohl befasst. Im diesem Fall seien aber wahrscheinlich aus Sicht des Jugendamtes weder Sorgerechtsentzug für die verwitwete Mutter noch Zwangsunterbringung des Jungen nötig gewesen, sagte der Gerichtssprecher. Für solche schwerwiegenden Schritte ist eine richterliche Genehmigung erforderlich.

Sinsheim: 13-Jähriger getötet - 14-Jähriger beteuert Unschuld

Das Familiengericht sei etwa eine Woche nach Erhalt der Akte der Staatsanwaltschaft Mitte Januar auf das Jugendamt zugegangen, um sich über die ergriffenen Maßnahmen zu informieren. Wenige Tage vor der Tat sei eine weitere routinemäßige Anfrage an das Jugendamt ergangen. Das Schreiben habe die Behörde aber wahrscheinlich nicht mehr vor der Tat erreicht.

Junge (13) bei Sinsheim tot: 14-Jähriger festgenommen - schockierende Ermittlungsdetails

Update, 17:42 Uhr: Wie die Polizei in einer Pressekonferenz berichtet, ging am Mittwoch, dem 24. Februar um 16:08 ein Anruf im Lagezentrum des Polizeipräsidiums Mannheim ein. Dabei handelte es sich um einen männlichen Anrufer, der angab selbst einen Anruf erhalten zu haben, wobei danach eine Person an einem Feldweg in Sinsheim-Eschelbach (Baden-Württemberg) verstorben war.

Beim Eintreffen der Polizei fanden die Beamten eine am Boden liegende Person mit Blutantragungen und zwei Personen, die dort standen, vor. Davon eine junge männliche Person, der 14-jährige Tatverdächtige. Er trug eine verschmutzte Hose, hatte Blutantragungen an Kleidung und Händen, außerdem in der Hand ein Messer.

Auf Aufforderung der Polizei ließ der Tatverdächtige das Messer fallen und sich widerstandslos festnehmen. Bei dem Messer handelt es sich offenbar um ein Küchenmesser. Zu der weiteren Person, die vor Ort war, macht die Polizei keine Angaben. Es handelt sich jedoch offenbar um eine weitere junge Person. Im Verlauf kam es zu widersprüchlichen Aussagen der Anwesenden, erklärt die Polizei.

Junge (13) bei Sinsheim tot: 14-Jähriger festgenommen - schockierende Ermittlungsdetails

Bei den Anhörungen, die mit den Eltern stattfanden und die auf Video festgehalten wurden, kam heraus, dass das Opfer unter einem Vorwand zum Tatort gelockt wurde. Wie das passiert ist, wollte die Polizei nicht verraten. Der mutmaßliche Täter und das Opfer sollen gemeinsam eine Wegstrecke zurückgelegt haben. Dann wurde der 13-Jährige mit mehreren Stichen ermordet. Um wie viele Stiche es sich handelt, möchte die Polizei nicht bekannt geben. Das Motiv für die Tat soll wohl Eifersucht gewesen sein.

Das Opfer ist polizeilich noch nicht in Erscheinung getreten. Der 14-jährige Tatverdächtige ist bei einem versuchten Tötungsdelikt in Östringen im November bereits auffällig geworden. Zu diesem Zeitpunkt war er 13 Jahre alt und strafunmündig. Das Opfer war ein damals 13-jähriger Mitschüler. Unter 14-jährige Personen gelten nach Paragraf 19 als schuldunfähig und können strafrechtlich nicht verfolgt werden.

Gewalttat in Sinsheim-Eschelbach (Baden-Württemberg): Ein 13-Jähriger wurde am Mittwochnachmittag tot an einem Waldrand gefunden.

Es wurde ein Haftbefehl gegen den 14-jährigen Beschuldigten heute, um 15.40, von Amtsgericht Heidelberg erlassen. Er soll in eine Jugendjustizvollzugsanstalt gebracht werden. Im Haftbefehl steht der Tatvorwurf Mord. Nach derzeitigem Ermittlungsstand könnte laut Staatsanwaltschaft das Mordmerkmal Heimtücke vorliegen.

Sinsheim-Eschelbach: Junge (13) tot - 14-Jähriger ist tatverdächtig - Polizei gibt neue Details bekannt

Update, 16:42 Uhr: Ein 14-Jähriger soll am Mittwoch bei Sinsheim einen 13-Jährigen getötet haben. Der mutmaßliche Täter schweigt bisher zu den Vorwürfen, wie bild.de berichtet. Die Polizei gibt bei einer Pressekonferenz am Donnerstag neue Details zu der Bluttat bekannt. Demnach soll das Motiv für die Tat Eifersucht gewesen sein. Die Polizei geht derzeit davon aus, dass die Tat geplant war. Die Tatwaffe soll ein Küchenmesser gewesen sein, mit dem der 14-Jährige kurze Zeit später am Tatort aufgefunden wurde. Der Tatverdächtige, sowie das Opfer sollen, laut Polizei, einen türkischen Migrationshintergrund haben.

Wie der 14-Jährige sein Opfer zum Tatort gelockt hat, wollte die Polizei bisher nicht verraten. Es soll aber eine vermutlich kurze Rangelei gegeben haben zwischen den beiden. Das soll an der Kleidung des mutmaßlichen Täters zu erkennen gewesen sein.

Der Tatverdächtige soll zuvor auch mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten sein, unter anderem wegen einer schweren Gewalttat. Zu diesem Zeitpunkt war er nicht strafmündig.

Junge (13) bei Sinsheim getötet: Tatverdächtiger (14) hätte in psychiatrischer Behandlung sein sollen

Update, 13:00 Uhr: Die neuen Erkenntnisse sind erschütternd! Nachdem am Mittwoch bei Sinsheim die Leiche eines 13-Jährigen gefunden wurde, steht ein 14-Jähriger unter dem dringenden Verdacht, diesen getötet zu haben. Neuen Details zufolge war der mittlerweile verhaftete Jugendliche bereits wegen einer ähnlichen Tat aufgefallen und schlimmer noch: Er sollte eigentlich in einer geschlossenen psychiatrisches Einrichtung sitzen.

Junge (13) tot in Sinsheim-Eschelbach: Warum war der Tatverdächtige nicht in einer Jugendeinrichtung?

Im November 2020 hatte der Tatverdächtige einen Schüler mit einem Messer attackiert. Dieser hatte den Vorfall überlebt. Ermittler bestätigten den Stuttgarter Nachrichten: Der Junge sollte deshalb eigentlich in einer geschlossenen Jugendeinrichtung untergebracht sein.

Bei der Messerstecherei im letzten Jahr war der Tat wohl ein Streit vorausgegangen, der sich bereits monatelang hinzog. Der Täter war damals 13 Jahre alt und somit noch nicht strafmündig. Im Bericht der Stuttgarter Nachrichten heißt es: „Ein psychiatrischer Gutachter hatte nach der Tat die Unterbringung des Jungen in einer geschlossenen Jugendeinrichtung dringend empfohlen.“

Aber warum war der 14-Jährige dann nicht dort? Aktuell stellt sich die Lage so dar, dass die Polizei dem Jugendamt mehrfach geraten hatte, den Teenager bis zu einer Unterbringung engmaschig zu überwachen und die Unterbringung in einer geschlossenen Anstalt zu fokussieren. Trotzdem ist er nun dringend tatverdächtig, erneut zugestochen zu haben. Diesmal mit tödlichen Folgen.

Getöteter Junge (13) in Sinsheim-Eschelbach: Alles wegen Streit um ein Mädchen?

Die Deutsche Polizeigewerkschaft äußert nun deutliche Kritik. Behörden würden viel zu oft die Ermittlungsergebnisse und auch die Hinweise der Polizei ignorieren heißt es. Der Landesvorsitzende Ralf Kusterer sagte: „Das mag an der Überlastung gerade von Jugendämtern liegen. Das ändert aber nichts an den manchmal schrecklichen Folgen wie in diesem Fall.“

Wie es zu der Tat kommen konnte, dazu haben sich Polizei und Staatsanwaltschaft bisher noch nicht öffentlich geäußert. Am Nachmittag soll es zu dem Vorfall noch eine Pressekonferenz geben. Es gibt wohl erste Hinweise, dass sich das Opfer und der mutmaßliche Täter kannten. Ein Streit um ein Mädchen soll eskaliert sein.

Junge (13) bei Sinsheim tot gefunden: War es Mord? Erste Details schockieren

Update, 9.30 Uhr: Die Spurensicherung vor Ort ist weiterhin nicht abgeschlossen, der Tatort ist noch nicht freigegeben. Die Ermittler gehen von einem Gewaltverbrechen mit einem Messer aus. Die Hintergründe der Tat sind weiterhin offen. Eine für den heutigen Tag beim Institut für Rechtsmedizin der Universität Heidelberg vorgesehene Obduktion des Leichnams soll weitere Erkenntnisse zum Tathergang erbringen. Das berichtet echo24.de*.

Gab es in Sinsheim-Eschelbach einen Mord? Junge (13) tot - 14-Jähriger verhaftet

Das Polizeipräsidium Mannheim ist seit Bekanntwerden des Sachverhalts mit starken Kräften im Einsatz. Die Ermittlungen werden von der Staatsanwaltschaft Heidelberg, dem Dezernat Kapitalverbrechen der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg mit Unterstützung des Jugenddezernats und der Kriminaltechnik geführt. Auch heidelberg24.de* berichtet über die furchtbare Tat in Sinsheim-Eschelbach.

Der Schwerpunkt der aktuellen kriminalpolizeilichen Maßnahmen liegt neben der Spurenauswertung auf Ermittlungen zum persönlichen Umfeld des Täters und des Opfers. Es wird davon ausgegangen, dass sich beide kannten. Der Tatverdächtige ist bislang mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten, unter anderem wegen einer schweren Gewalttat, zu deren Zeitpunkt er allerdings noch nicht strafmündig war. Die Haftvorführung des Tatverdächtigen ist für den heutigen Donnerstag anberaumt.

Junge (13) bei Sinsheim tot gefunden: 14-Jähriger in Haft - Mordverdacht!

Ursprungsmeldung, 8.30 Uhr: Nachdem ein 13-jähriger Junge tot in einem Feldgebiet in der Nähe von Sinsheim-Eschelbach in Baden-Württemberg gefunden worden war, laufen bei der Polizei auch am Donnerstag weiter die Ermittlungen. Wie die Polizei in Mannheim mitteilte, wurde in unmittelbarer Nähe ein 14-Jähriger festgenommen. Er stehe im Verdacht, den 13-Jährigen getötet zu haben. Die Leiche war am Mittwochnachmittag gefunden worden.

Sinsheim-Eschelbach: 13-Jähriger tot gefunden - 14-Jähriger unter Mordverdacht

Die Polizei setzte einen Hubschrauber ein, um Übersichtsaufnahmen zu machen. Eine größere Zahl von Einsatzkräften sei an dem Tatort im Rhein-Neckar-Kreis gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Dort seien die Ermittlungen bis in den späten Abend gegangen. Weitere Details nannte er zunächst nicht, auch nicht, in welchem Verhältnis die beiden Jungen zueinander standen. Mit weiteren Details sei erst ab Donnerstagmorgen wieder zu rechnen.

Das Dezernat Kapitalverbrechen der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg hat die Ermittlungen aufgenommen. Spezialisten der Zentralen Kriminaltechnik unterstützen sie dabei.

Die Rhein-Neckar-Zeitung berichtete von übereinstimmenden Schilderungen, nach denen der 14-Jährige schon einmal mit einem Messer eine andere Person verletzt habe. Ein Polizeisprecher sagte, dies sei noch Gegenstand der Ermittlungen.

Ermittlungen in Sinsheim-Eschelbach dauern an - Aufregung nach Leichenfund

Eschelbach gehört zu Sinsheim und hat etwa 2.200 Einwohner. Die Rhein-Neckar-Zeitung schrieb von einer großen Aufregung im dem Ort. Zahlreiche Eltern seien auf der Suche nach ihren Kindern das Gebiet abgefahren.  *echo24.de und heidelberg24.de sind Teil des Ippen Digital Netzwerks.

Weitere Informationen folgen.

Rubriklistenbild: © Julian Buchner / Einsatz-Report24

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