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Schulen sollen wegen Energiekrise Strom sparen – aber nicht beim Heizen

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Von: Anna-Maureen Bremer

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Schüler sollen nicht in kühleren Klassenräumen sitzen müssen. (Symbolbild) © Marijan Murat/dpa/Symbolbild

Viele öffentliche Einrichtungen werden aufgrund der Energiekrise weniger beheizt. Klassenräume sollen davon nicht betroffen sein. Schulen können aber anderweitig Strom sparen.

Trotz der Energiekrise sollen Schulen und Universitäten im Winter normal geheizt werden. Bildungseinrichtungen gehörten zu den geschützten Kunden und würden vorrangig mit Energie versorgt, sagte Bildungsministerin Bettina Stark-Watzinger im Interview Web.de News. Weiter hieß es: „Junge Menschen brauchen jetzt so viel Normalität wie möglich“, sagte sie.

Schon in der Corona-Pandemie sei ihnen viel abverlangt worden. Die Bundesregierung arbeite zudem an einer gesetzlichen Grundlage, um Studierende mit einer Einmalzahlung von 200 Euro bei Energiekosten zu entlasten. „Wir arbeiten mit Hochdruck daran, dass der Gesetzentwurf im Oktober ins Kabinett geht“, sagte Stark-Watzinger. In Baden-Württemberg setzt die Stadt Heilbronn mit einem Vier-Phasen-Plan auf Flexibilität, von der besonders die Schule profitieren sollen in der Krise, wie echo24.de.

Klassenräumen sollen trotz Energiekrise normal beheizt werden – Schulen können denncoh Strom einsparen

„Jede Schule ist laut Kultusministerium aufgerufen, individuell Energie zu sparen. Etwa indem ungenutzte Klassenräume, Flure oder Treppenhäuser weniger beheizt und beleuchtet werden. Laut Städtetag findet das je nach Schule, Stadt und Schulträger bereits statt. Von 21 befragten Städten gaben 17 an, besondere Sparmaßnahmen umzusetzen oder zu planen“, schreibt der SWR.

In Zeiten steigender Energiekosten lohnt es sich nicht nur, weniger zu heizen, sondern auch das Heiz-Potenzial gänzlich auszuschöpfen. Ein Fenster-Tool kann dabei helfen. Die Energiekrise trifft aber nicht nur Menschen in Deutschland hart. Die Preise steigen auch in anderen Ländern und drängen manche an den finanziellen Abgrund. Jetzt soll eine Lösung da sein, die Verbraucher entlastet. Die EU-Staaten haben sich angesichts hoher Energiepreise auf europäische Notmaßnahmen verständigt, um Strom zu sparen und Entlastungen zu finanzieren. In Deutschland fällt die Gasumlage weg. Auf der Pressekonferenz am Donnerstag hat die Regierung dazu eine Erklärung abgegeben. Neben einem Gesamtpaket über 200 Milliarden Euro kommt auch die Gaspreisbremse.

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