So wird das Wetter in der zweiten Januar-Hälfte

Schnee-Prognose für Deutschland: Experte verkündet, ob es noch schneit

  • Lisa Klein
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Noch immer hoffen viele auf einen Wintereinbruch mit Schneemassen bis ins Flachland – ein Meteorologe verpasst mit den Januar-Prognosen allen Schnee-Fans einen ordentlichen Dämpfer.

Vor allem für alle Schnee-Fans fällt der Winter 2021/2022 eher mau aus. Zwar hat es immer mal wieder ein paar Flocken gegeben – sogar bis ins Flachland – doch liegen geblieben ist bislang in diesem Winter mancherorts noch kein Zentimeter Schnee. Auch im Schwarzwald, in den Alpen und allgemein in höheren Lagen schneit es zwar immer wieder, doch gigantische Schneemassen wie etwa im vergangenen Winter 2020/2021 bleiben auch hier eher aus.

Die Temperaturen sind in Deutschland inzwischen immerhin deutlich gesunken und sorgen für etwas Winter-Feeling. Es hat einen Kälteeinbruch gegeben, nachdem der Jahreswechsel extrem mild war und auch der Januar einen milden Start hingelegt hat. Die nächtlichen Temperaturen sinken derzeit weit unter den Gefrierpunkt und auch tagsüber steigen die Höchstwerte lediglich auf ein paar Grad über den Gefrierpunkt. Doch wie sieht es mit Schnee aus? Wie wird das Wetter in Deutschland in der zweiten Januar-Hälfte?

Wintereinbruch im Januar? Prognose für Winter-Comeback in zweiter Januar-Hälfte

Der Meteorologe Dominik Jung von wetter.net macht in einem aktuellen Wetter-Video allen Winter-Fans zwar etwas Hoffnung, betont allerdings, dass die Vorfreude nicht zu groß sein sollte und doch noch alles anders kommen kann. Die Temperatur-Prognosen für die zweite Januar-Hälfte bis zum 27. Januar 2022 zeigen: In den nächsten Tagen bleibt es noch etwas mild. Nächste Woche (KW3) gibt es dann aber „große Unsicherheiten“.

Der Wetter-Experte erklärt: „Wir sehen einzelne Berechnungen hier bei fünf bis sechs Grad über null, die würden also im positiven Bereich bleiben, nix mit Winter. Aber! Es gibt auch etliche Berechnungen, die gehen runter auf minus fünf, minus sechs Grad.“ Dann könnte es auch tagsüber „zum Teil leichten Dauerfrost“ geben. Laut dem europäischen Wettermodell (ECMWF) sind in der bevorstehenden Woche sogar Temperaturen von bis zu -10 Grad drin, vor allem in Norddeutschland.

Wetter im Januar: Experte mit ordentlichem Dämpfer für Schnee-Fans

Allerdings mahnt Jung, sich trotz möglicher Kälte nicht zu sehr zu freuen. In puncto Schnee gibt es einen großen Haken. Zwar wäre es in der Theorie vermutlich auch im Flachland kalt genug, dass ein paar Zentimeter liegen bleiben – doch laut den aktuellen Wetter-Prognosen soll es kaum Niederschlag geben. Und damit auch keinen Schnee.

Laut dem Meteorologen Dominik Jung bleibt es bis zum 27. Januar 2022 überwiegend trocken in Deutschland. Auch der Deutsche Wetterdienst (DWD) spricht im Wetter-Trend für die kommende Woche nur von leichtem Schneefall im Bergland und mittleren Lagen. Einen Funken Hoffnung gibt es laut dem DWD ab dem 20. Januar auf Schnee in „geringen Mengen“ auch bis in „tiefere Lagen“. Aber auch das kann sich jederzeit ändern. Für einen heftigen Wintereinbruch mit Schneemassen scheint nur noch ein Polarwirbelsplit sorgen zu können.

Rubriklistenbild: © picture alliance / Zoonar | Gregory Johnston

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