Sportwagenschmiede arbeitet mit Flugzeughersteller zusammen

Kuriose Kooperation: Porsche und Flugzeughersteller bieten besonderes Paket an

Ein Porsche 911 und ein Privat-Jet vor dem Embraer-Hanger.
+
Porsche und Embraer bieten ihren Kunden ein ganz besonderes Paket.
  • Simon Mones
    vonSimon Mones
    schließen

Porsche und Embraer haben eine überraschende Kooperation verkündet. Die Kunden können sich auf ein besonderes Paket freuen.

Wer kennt es nicht: Man fährt mit seinem Auto zum Privat-Jet-Terminal und stellt fest, dass der fahrende Untersatz farblich nicht zu dem für die Luft passt! Das ist natürlich ärgerlich, muss aber nicht sein. Zumindest scheinen sich das der Sportwagenhersteller Porsche aus Stuttgart und der Flugzeugbauer Embraer gedacht zu haben. Denn beide Unternehmen haben jetzt ein farblich abgestimmtes Paket aus Auto und Privatjet auf den Markt gebracht.

Für umgerechnet 9,2 Millionen Euro bekommen interessierte Kunden ein Exklusiv-Paket aus dem 911 Turbo S und dem Sechs-Personen-Jet Phenom 300E. „Porsche und Embraer verbindet eine Vielzahl an gemeinsamen Werten“, erklärt Alexander Fabig, Leiter Individualisierung und Classic bei Porsche. „Im Rahmen der Zusammenarbeit nutzen wir das Knowhow beider Marken, um gemeinsam ein einzigartiges Paar aus Sportwagen und Jet zu entwickeln, welches für beide Kundengruppen attraktiv ist.“  Allerdings ist die Zusammenarbeit auf zehn Stück limitiert. Das in mehreren Details aufeinander abgestimmte Pakte aus Auto und Flugzeug soll weltweit verkauft werden.

Porsche/Stuttgart: Auto und Flugzeug im Partnerlook

Dazu haben sich die Designabteilungen von Porsche und Embraer zusammengesetzt und mehrere gemeinsame Merkmale für das ungleiche Duo ausgearbeitet. Als Erstes springt der Partnerlook bei der Lackierung ins Auge. Sowohl der 911 Turbo S der Stuttgarter Sportwagenschmiede als auch der Phenom 300E kommen in einer Zweifarben-Lackierung in Platinsilbermetallic und mattem Jetgraumetallic daher.

Sportwagen und Privat-Jet im Partnerlook? Bei Porsche und Embraer geht das!

Veredelt wird die Lackierung durch einen Zierstreifen in Brilliantchrom und Speedblau. Doch damit nicht genug die Sportwagenschmiede Porsche, die überraschende Quartalszahlen vermeldete, und Embraer haben auch ein gemeinsames Logo entworfen, das sich aus dem Jetflügel und dem Heckflügel des 911 zusammensetzt. Es kommt sowohl außen wie innen zum Einsatz.

Porsche/Stuttgart: Anlehungen aus Flugzeug-Cockpit im Innenraum

Weitere Besonderheiten der Duett-Version des Porsche 911 - bei dem in der Vergangenheit manipulierte Benzin Motoren zum Einsatz gekommen sein sollen - sind die Limitierungsplaketten, Exklusive-Felgen in Zweifarblakierung. Hinzukommen Einstiegsleisten mit rot leuchtendem „No Step“-Schriftzug und die Registrierungsnummer des Flugzeugs auf der Unterseite des Heckflügels. Diese ist allerdings erst bei ausgefahrenem Spoiler zu lesen.

Auch die Lederkombination des Lenkrades des Porsche 911 ist auf das Steuerhorn des Jets angepasst. Zudem finden sich weitere Anleihen aus dem Jet-Cockpit im Innenraum des Sportwagens. In der Stoppuhr des SportChrono-Pakets befindet sich beispielsweise ein aufgedruckter künstlicher Horizont.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema