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Obduktions-Ergebnisse eindeutig: Mann tötet Ehefrau mit Schusswaffe

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Von: Juliane Reyle

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Nach den tödlichen Schüssen auf eine Frau in einem Gemischtwarenladen in Markdorf (Bodenseekreis) sichert die Polizei spuren am Tatort.
Nach den tödlichen Schüssen auf eine Frau in einem Gemischtwarenladen in Markdorf (Bodenseekreis) sichert die Polizei spuren am Tatort. © picture alliance/dpa/TNN | David Pichler

Eine Frau wird während ihrer Arbeit in einem Gemischtwarenladen in Markdorf erschossen. Die Obduktion liefert erste Erkenntnisse.

Eine 44-Jährige wurde am hellichten Tag erschossen. Der Täter, der die Frau in Markdorf (Bodenseekreis) am Samstag (21. Januar) während ihrer Arbeitszeit erschossen hat, soll sogar ihr Ehemann sein.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Konstanz wurde das Opfer des Tötungsdelikts am Dienstag gerichtsmedizinisch untersucht. Das Ergebnis: Mehrere Schüsse sollen die Frau getroffen haben, davon war mindestens einer tödlich.

Ehemann lässt illegale Waffe am Tatort zurück – Flucht mit Taxi

Die Polizei geht davon aus, dass der 47-Jährige im illegalen Besitz einer Handfeuerwaffe gewesen war, diese hat er nach der Tat am Tatort zurückgelassen.

Nach der Tat ist der Mann erst ein Taxi gestiegen und geflüchtet, wie echo24.de bereits berichtete. Aufgrund der, bei der Kriminalpolizei bislang, vorliegenden Erkenntnisse waren für das Taxipersonal nicht erkennbar, in welcher Absicht der beförderte Fahrgast unterwegs war.

Festnahme bereits kurz nach der Tat: Motiv noch unklar

Da jedoch das Kennzeichen des Taxis bekannt war, konnte eine Polizeistreife das Fahrzeug bereits kurze Zeit nach der Bluttat, in dem Geschäft für Haushalts- und Schreibwaren, ausfindig machen und den mutmaßlichen Täter festnehmen.

Ein mögliches Tatmotiv ist derzeit noch nicht bekannt. Während der Schüsse auf die 44-jährige Frau waren einige Kunden in dem Geschäft. Nicht alle haben sich als Zeugen gemeldet.

Kriminalpolizei sucht weiterhin nach Zeugen des tödlichen Vorfalls

Die Kriminalpolizei Friedrichshafen sucht nach wie vor Personen, die sich während der Tat in dem Gemischtwarenladen aufhielten und bislang noch keinen Kontakt zur Polizei hatten. Diese wichtigen Zeugen werden gebeten, sich unter Tel. 07541/701-0 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Neben einer Befragung zu den gemachten Beobachtungen kann auf Wunsch zusätzlich auch ein Kontakt zu psychosozialen Betreuungsangeboten vermittelt werden, um Hilfe bei der Verarbeitung des Erlebten zu erhalten.

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