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Obstfliege oder Trauermücke? Den Plagegeist erkennen und richtig bekämpfen

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Von: Tobias Becker

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Kleine Plagegeister wie Obstfliegen oder Trauermücken gibt es immer wieder in der Wohnung. Doch wie unterscheiden sie sich und was hilft dagegen?

Immer wieder gibt es in der Wohnung, meistens in der Küche, richtige Plagegeister, die durch die Luft schwirren. Auch in Heilbronn und Baden-Württemberg gehen Obstfliegen und Trauermücken vielen Menschen auf die Nerven. Wespen, die man mit einem einfachen Trick fernhalten kann, wirken gefährlicher, die beiden kleinen Flieger sind allerdings sehr penetrant. Doch um die kleinen Tierchen wieder loszuwerden, muss man zunächst unterscheiden können, welche Sorte denn nun durch den Raum fliegt.

Obstfliege oder Trauermücke? Das ist der Unterschied

Obstfliegen und Trauermücken sehen sich zunächst recht ähnlich, wo liegt also der Unterschied? Abgesehen von der Bekämpfung gibt es auch den ein oder anderen optischen Unterschied zu sehen, wenn man genau hinschaut. Obstfliegen, die auch Essig- oder Fruchtfliegen genannt werden, haben meist einen eher kugeligen Körper. Zudem ist die Färbung braun.

Die Trauermücke ist dagegen recht schlank und hat eine schwarze Färbung. Auch vom Verhalten unterscheiden sich die Plagegeister. Denn die Trauermücken brüten am liebsten in Blumentöpfen, da sie feuchte Erde suchen für den Nachwuchs, wie bio-garten.at schreibt. An Früchten sind sie nicht interessiert, im Gegenteil zu Obstfliegen, die sich von den gärenden Stoffen darin ernähren.

TierObstfliegeTrauermücke
Körperbaukugelige Körperschlank
Farbtonbraunschwarz
Flugbahnungeradegerade

Obstfliege und Trauermücke: Eine Gefahr für die Gesundheit?

Der Unterschied ist also ziemlich deutlich bei genauerer Betrachtung, nun gilt es die lästigen Störenfriede zu bekämpfen, denn die Trauermücke – oder viel mehr ihre Larven – sorgen für Schäden an den Zimmerpflanzen. Das Problem an der Geschichte: Sie vermehren sich im Haus meist relativ schnell, da die natürlichen Feinde fehlen. Dann knabbern sie an den Wurzeln, was für die Pflanzen weniger gut ist.

Obstfliegen hingegen sind nur nervig, aber nicht gesundheitsschädlich, wie focus.de erklärt und sich dabei auf die bayrische Verbraucherzentrale bezieht. Der Grund: Sie übertragen keine Krankheiten. Übrigens: Der Vorteil liegt bei den Trauermücken! Die sind im Freien sogar nützlich, da sie Laub und andere organische Stoffe zersetzen.

Obstfliege und Trauermücke: Diese Fallen helfen gegen die Plagegeister

Doch wie wird man die lästigen Viecher wieder los? Ähnliche wie bei einem Stinkwanzen-Problem, gibt es auch Tipps gegen die kleinen, fliegenden Nervensägen. Gegen Obstfliegen hilft eine einfache Falle. Ein bisschen Zucker, Essig, Fruchtsaft, Spülmittel und Wasser mischen, in die Nähe stellen und die kleinen Fliegen werden angelockt. Aus dem Mix gibt es für die Plagegeister kein Entkommen mehr. Allerdings wirkt es nicht bei Trauermücken, da sie eben andere Interessen haben.

Dennoch gibt es auch dagegen einfach und sehr wirksame Mittel. Viele Quellen berichten von Gelbstickern, die gegen die erwachsenen Tiere helfen sollen. Außerdem sollte man auf Nematoden Steinernema feltiae zurückgreifen, die vor allem gegen die Larven gute Arbeit leisten. Beides ist üblicherweise erhältlich und kann bei einem Befall zum Retter werden.

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