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Nach Chaos-Fahrt in Stuttgart: Polizei stoppt betrunkenen S-Bahn-Fahrer

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Von: Julia Cuprakowa

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S-Bahn in Stuttgart
In Durchsagen lästerte der S-Bahn-Fahrer über seinen Job. © picture alliance / dpa

In Stuttgart hat die Bundespolizei einen S-Bahn-Fahrer aus dem Verkehr ziehen müssen. Zuvor hatte er per Durchsage erklärt, was er von seinem Job und Arbeitgeber hält.

An manchen Stationen ließ er die Türen geschlossen, an anderen fuhr er gleich ganz vorbei: Mit satten 2,8 Promille im Blut ist ein sturzbetrunkener S-Bahn-Fahrer in Stuttgart von der Bundespolizei aus dem Verkehr gezogen worden. Der 43-Jährige hatte zuvor an mehreren planmäßigen Stationen nicht gehalten, wie ein Polizeisprecher sagte.

Teilweise soll er die Türen auch gar nicht oder erst mit Verspätung geöffnet haben. Die Durchsagen habe der Mann genutzt, um über seinen Job und Arbeitgeber zu lästern, sagte der Sprecher.

Bundespolizei nimmt einen betrunkenen S-Bahn-Fahrer fest

Wie die „Deutsche Presse-Agentur“ (dpa) berichtet, wurde die Polizei von einer wartenden Frau verständigt, als die S-Bahn an der Station Rutesheim ohne Halt vorbeirauschte. Sie hatte ihre Tochter an dem Bahnhof abholen wollen. Nachdem der Mann eine ungeplante Schleife gefahren war, konnten ihn Beamte der Bundespolizei festnehmen. Ein freiwilliger Alkoholtest bestätigte den Verdacht, dass er nicht mehr ganz nüchtern war. Gegen den Mann wird nun wegen des Verdachts auf gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr ermittelt.

Immer wieder muss sich die Polizei mit stark betrunkenen Menschen auseinandersetzten. Erst vor kurzem baute eine sehr stark betrunkene Frau einen Unfall in Heilbronn, wie echo24.de berichtete. Zuerst fuhr sie gegen einen Baum, danach setzte die Betrunkene ihre Fahrt einfach fort.

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