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Siebenjährige stirbt nach Unfall im Wellenbad „Miramar“ – Ermittlungen abgeschlossen

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Von: Julia Cuprakowa

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Miramar Weinheim
Nach Badeunfall in „Miramar“ – Nach Angaben der Staatsanwaltschaft war die Mutter der Siebenjährigen zum Unglückszeitpunkt kurz abgelenkt, weil sie sich um den kleinen Bruder des Mädchens kümmern musste. (Symbolbild) © MANNHEIM24/Christian Hoffmann

Das siebenjährige Mädchen, das im Juli im Freizeitbad „Miramar“ in Weinheim (Rhein-Neckar-Kreis) verunglückt ist, ist gestorben. Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen unterdessen abgeschlossen. 

Wie die Staatsanwaltschaft Mannheim in einer Mitteilung berichtet, ist ein sieben Jahre altes Mädchen infolge eines Unfalls in einem Wellenbad in Weinheim (Rhein-Neckar-Kreis) gestorben. Das Kind war nach Angaben der Staatsanwaltschaft Mitte Juli kurz unter Wasser geraten. Ein Badegast zog das Mädchen heraus und verständigte die Bademeister. Diese leiteten umgehend Reanimationsmaßnahmen ein, die schließlich durch eine alarmierte Notärztin fortgeführt wurden.

Nachdem wieder Lebensfunktionen bei dem Mädchen feststellbar waren, wurde die 7-Jährige in eine Klinik eingeliefert, wo sie zwischenzeitig verstorben ist. Nach dem Vorfall wurde ein Ermittlungsverfahren im Zusammenhang mit dem Freizeitbad „Miramar“ in Weinheim eingeleitet. Nun sind die Ermittlungen abgeschlossen.

Mädchen (7) nach Badeunfall in „Miramar“ verstorben – Kein Fehlverhalten der Mutter

Laut Polizei befand sich die 7-Jährige mit ihrer Mutter und ihrem kleinen Bruder im Planschbereich für Kleinkinder. Als sich die Mutter kurz um den kleinen Bruder kümmern musste, entfernte sich die 7-Jährige plötzlich unbemerkt und begab sich zum bereits ordnungsgemäß in Gang gesetzten und überwachten Wellenbad.

Die Mutter machte sich unverzüglich auf die Suche nach ihrer Tochter, nachdem sie das Verschwinden bemerkt hatte. Sie konnte das Geschehene jedoch nicht mehr verhindern. Bei dieser Sachlage war nach den durchgeführten Ermittlungen von einem tragischen, schicksalshaften Verlauf auszugehen.

Wie die Staatsanwaltschaft Mannheim weiter mitteilt, gebe es keine Anhaltspunkte für ein strafrechtlich relevantes Verhalten der Mutter oder der Angestellten in dem Freizeitbad.

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