Mietpreisvergleich

Stuttgart jetzt teuerste Großstadt - welche Hammer-Mieten man blechen muss

  • vonChristina Rosenberger
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In Stuttgart ist Wohnen überdurchschnittlich teuer, zeigt eine aktuelle Auswertung. Wie viel man in der Hauptstadt Baden-Württembergs pro Quadratmeter zahlt.

Wohnen wird seit Jahren immer teurer – besonders in Großstädten steigen die Mieten immer weiter und sind dort mittlerweile überdurchschnittlich teuer– allen voran steht als trauriger Spitzenreiter erneut Stuttgart. In einer Studie hat der Hamburger Immobilienspezialist F+B* jetzt die Mieten von Wohnungen mit 65 Quadratmetern in mehr als 350 deutschen Städten mit über 20.000 Einwohnern verglichen und mit den Daten den sogenannten „Mietspiegel-Index“ erstellt.

Daraus ergibt sich: In Stuttgart liegt die durchschnittliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter bei 10,38 Euro. Zum Vergleich – deutschlandweiter Durchschnitt sind 7,11 Euro. Und wie echo24.de* berichtet, hat Baden-Württemberg noch mehr Städte zu bieten, in denen es leider mittlerweile besonders teuer ist, eine Wohnung zu mieten. Auch Tübingen, Leinfelden-Echterdingen, Ludwigsburg und Konstanz reihen sich in die Liste der zehn Großstädte mit den höchsten Mieten Deutschlands ein.

Hammer-Mieten: Könnten Stuttgarter Mietwohnungen jetzt wieder günstiger werden?

Laut dem Magazin WirtschaftsWoche haben sich die Mietpreise im letzten Jahrzehnt besonders in den Metropolen mehr als verdoppelt. Doch die ständig steigenden Mieten könnten bald ihren Höhepunkt erreicht haben: Denn im vergangenen Jahr sind die Preissteigerungen für Mietwohnungen in ganz Deutschland leicht zurückgegangen. Die ortsüblichen Vergleichsmieten sind 2020 im Durchschnitt lediglich um 1,7 Prozent gestiegen, also 0,1 Prozentpunkte weniger als im Vorjahr.

Wer in Stuttgart zur Miete wohnen will, der muss mit extrem hoher Miete rechnen... (Symbolfoto)

Und auch Immobilien zu kaufen könnte bald wieder günstiger sein – laut Handelsblatt sehen Experten der Deutschen Bank Anzeichen dafür, dass der jahrelange Boom am Immobilienmarkt schon bald einen Dämpfer bekommen könnte. Wie auch bw24.de* berichtet, könnten die Preise für Häuser oder Wohnungen in Stuttgart* und anderen Großstädten in Zukunft wieder sinken.

Hammer-Mieten: Stuttgart über ein Drittel teurer als Berlin?

Übrigens war jahrelang immer München die Großstadt mit den teuersten Mieten Deutschlands. Erst 2018 ist die bayerische Hauptstadt zum ersten Mal vom ersten Platz verdrängt worden. Mittlerweile liegt München nur noch auf Platz Sieben und verzeichnet aktuell etwa 9,71 Euro pro Quadratmeter als durchschnittlichen Preis für Nettokaltmieten. Vergleichsweise günstig kann man in Berlin wohnen. Im Berliner Westen kostet eine Bestandswohnung im Durchschnitt 7,40 Euro pro Quadratmeter und in den östlichen Bezirken sogar nur 6,65 Euro. Das macht zu den Stuttgarter Mieten eine Differenz von bis zu 3,73 Euro aus – also über ein Drittel. *echo24.de und *bw24.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © Marijan Murat

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