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Nach Messerattacke in Illerkirchberg: Verletztes Mädchen aus Krankenhaus entlassen

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Von: Michaela Ebert

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Bei dem schrecklichen Messerangriff in Illerkirchberg wurden zwei Mädchen mit einem Messer angegriffen. Eine 14-Jährige stirbt. Ihre 13-jährige Freundin wird schwer verletzt - und wird nun aus dem Krankenhaus entlassen.

Sie war eines der Mädchen, das auf ihrem Weg zur Schule in Illerkirchberg (Alb-Donau-Kreis) mit einem Messer attackiert wurde. Vor etwas mehr als zwei Wochen griff ein Mann zwei Mädchen an und verletzte diese schwer. Die 14-jährige Ece S. starb ihre 13-jährige Freundin überlebte. Nun wurde das Mädchen aus dem Krankenhaus entlassen.

Sie sei in dieser Woche bereits vernommen worden, so ein Sprecher der Ulmer Staatsanwaltschaft am Freitag (16. Dezember) gegenüber der „Deutschen Presse-Agentur“ (dpa). In der besonders schweren Zeit hätten zudem Notfallseelsorger den Familien der Betroffenen beigestanden.

Nach Messerattacke in Illerkirchberg: Mutmaßlicher Täter in Untersuchungshaft

Der 27-jährige mutmaßliche Täter sitzt derzeit wegen Mordes und versuchten Mordes in Untersuchungshaft. Die Tatwaffe, die der Verdächtige aus Eritrea benutzte, dürfte ein Messer gewesen sein. Laut Staatsanwaltschaft gibt es keine Anhaltspunkte dafür, dass Opfer und der Asylbewerber sich kannten. Auch das Motiv für den Angriff ist weiterhin unklar. Die Ermittler konnten bisher mit wichtigen Zeugen sprechen und etwa Handydaten auswerten.

Nach der Gewalttat in Illerkirchberg stehen Kerzen und Blumen am Tatort.
Nach der Gewalttat in Illerkirchberg stehen Kerzen und Blumen am Tatort. © Bernd Weißbrod/dpa

Der Mann selbst schweigt bisher zu den Vorwürfen, wie der Sprecher mitteilt. Nach der Tat war er mit erheblichen Verletzungen ins Krankenhaus gekommen und wurde dort stundenlang operiert. Aktuell befindet er sich in einem Justizvollzugskrankenhaus. Erkenntnisse zu einer psychischen Erkrankung des Mannes gebe es nach wie vor nicht, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Die Ermittlungen laufen noch.

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