Daimlers Dauerbrenner

Neue C-Klasse: Mercedes-Benz startet Produktion - mit wichtiger Veränderung

Eine C-Klasse in der Fertigung.
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In Bremen hat die Produktion der neuen C-Klasse begonnen.
  • Simon Mones
    vonSimon Mones
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Die Produktion der neuen C-Klasse ist in Bremen gestartet. Doch mit der neuen Generation ändert sich nicht nur das Aussehen des Dauerbrenners von Mercedes.

Die Modellpalette von Mercedes hat sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt, statt der Limousinen sind inzwischen besonders die SUV-Modelle gefragt. Künftig soll der Fokus aber vor allem auf den Elektroautos der Marke mit dem Stern liegen. Doch es gibt auch gewisse Konstanten im Angebot von Mercedes.

Neben der S-Klasse zählt auch die seit 1993 angebotene C-Klasse zu den Dauerbrennern der Daimler-Tochter. Lange Zeit war die C-Klasse sogar das meistverkaufte Modell von Mercedes. In diesem Jahr kommt bereits die 5. Generation des Mittelklasse-Autos auf den Markt.

Mercedes: Weniger Werke für C-Klasse-Produktion

Die Veränderungen betreffen bei diesem Generationswechsel jedoch nicht nur die C-Klasse selbst, sondern auch ihre Produktion. Denn: Statt an fünf Standorten, wird die C-Klasse künftig nur noch in drei Mercedes-Benz-Werken gebaut - und zwar in Bremen, Peking (China) und East London (Südafrika).

In der Vergangenheit rollte die Mercedes C-Klasse auch in Tuscaloosa, in den USA, und in Brasilien vom Band. Im US-Werk von Mercedes soll der Fokus nun vor allem auf den großen SUVs und EQ-Modellen liegen. Denn die C-Klasse war in letzter Zeit kaum noch gefragt, in den USA.

Mercedes: Produktion der C-Klasse in Bremen gestartet - Das ändert sich

Derweil ist die Produktion in Bremen - wo neben Limousine und Kombi auch die Plug-in-Hybrid-Version hergestellt werden soll - bereits angelaufen, in Kürze sollen auch Peking und East London folgen. „Mit dem Produktionsstart der neuen C-Klasse stellt unser globales Produktionsnetzwerk einmal mehr seine große Flexibilität unter Beweis. Unsere Teams in drei Werken auf drei Kontinenten haben erstklassig zusammengearbeitet, um die Anlaufkaskade zu meistern“, erklärte Mercedes-Produktionschef Jörg Burzer.

Im Mercedes-Werk in Bremen kommen erstmal die sogenannten Cubes zum Einsatz

Das ist deshalb wichtig, weil sich auch in der Produktion einiges geändert hat. Für die neue Generation der C-Klasse hat Mercedes seine Produktion modernisiert. Statt die Karosserie-Einzelteile in einer Linie zu fertigen, setzen die Stuttgarter nun auf verschieden Fertigungszellen, die sogenannten Cubes. Diese lassen sich flexibel miteinander kombinieren. Zudem kommt auch das digitale Produktionssystem MO 360 zum Einsatz, das auch in der für die neue S-Klasse gebauten Fabrik Factory 56 verwendet wird.

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