Elektrisches Pendant zur S-Klasse

Mercedes-Benz: Produktionsstart für EQS - in einem besonderen Werk

Mercedes-EQ, EQS 580 4MATIC
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Seit der vergangenen Woche läuft der Mercedes-Benz EQS vom Band.
  • Simon Mones
    vonSimon Mones
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Am 15. April hat Daimler mit dem Mercedes-Benz EQS ein neues Elektroauto präsentiert. Seit der vergangenen Woche rollt das Elektroauto nun vom Band und das in einem besonderen Werk.

Die Erwartungen an den Mercedes-Benz EQS waren schon im Vorfeld hoch. Immerhin handelt es sich bei dem Elektroauto nicht nur um den ersten Mercedes auf einer eigens entwickelten E-Plattform, sondern vor allem um das elektrische Pendant zur S-Klasse. Und die steht wie kaum ein anderes Modell für den Luxusanspruch der Stuttgarter.

Dieses Image soll in Zukunft auch dem EQS zuteilwerden, der in der vergangenen Woche am Standort in Stuttgart Sindelfingen in die Serienproduktion gegangen ist. Dort wird das Luxus-Elektroauto gemeinsam mit der S-Klasse in der Factory 56 gebaut.

Mercedes-Benz: EQS wird zusammen mit S-Klasse in Factory 56 gebaut

 „Mit der Fertigung des EQS in der Factory 56 beginnt die Zukunft unseres globalen Mercedes-Benz Produktionsnetzwerks: Diese Zukunft ist CO2-neutral, nachhaltig, voll digitalisiert, vernetzt und hochflexibel“, betont Mercedes-Vorstand Jörg Burzer. Dabei kommt auch der Factory 56 eine besondere Rolle zu.

Denn dort können Verbrenner, Hybride und Elektroautos auf einer Linie produziert werden, somit kann die Produktion flexibel auf die Nachfrage reagieren. Zudem spielt die gesamte Wertschöpfungskette eine Rolle, so sind beispielsweise Maschinen und Anlagen über das Werk hinaus vernetzt und die Fertigung gänzlich digitalisiert. Mit ihren zahlreichen Neuerungen soll die Factory 56 künftig als Vorlage für das gesamte Produktionsnetz von Mercedes-Benz dienen.

Mercedes-Benz: EQS ab Juni bestellbar

Damit die gemeinsame Produktion des EQS und der S-Klasse auch reibungslos funktioniert, sollen laut dem SWR künftig bis zu 900 zusätzliche Mitarbeiter in der Factory 56 zum Einsatz kommen - und das trotz Stellenabbaus. Für Mitarbeiter, die sich trotz wegfallender Jobs gegen eine Abfindung entscheiden haben, bietet sich somit eine neue Chance.

Bis der EQS bestellt werden kann, dauert es aber noch etwas. Ab Mitte Juni soll das Luxus-Elektroauto bei den Mercedes-Benz-Händlern bestellbar sein. Wie OE24.de unter Berufung auf Unternehmensangaben berichtet, soll der Einstiegspreis bei rund 100.000 Euro liegen, als Maybach oder AMG dürfte der EQS jedoch deutlich teurer werden - allerdings kommen die Versionen des Luxus-Elektroautos erst später auf den Markt.

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