:05Ganz schön teuer

Lohnt sich der neue EQS für Mercedes-Benz überhaupt? Er hat einen massiven Nachteil

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Der Mercedes EQS in Tarnung auf einer Landstraße.
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Noch macht Mercedes ein Geheimnis um das Aussehen des EQS.
  • Simon Mones
    vonSimon Mones
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Am 15. April stellt Daimler den Mercedes-Benz EQS vor und hofft auf eine „vernünftige Rendite“. In einem Punkt hat das Elektroauto aber einen Nachteil im Vergleich zu den Verbrennern.

Noch ist das Angebot an reinen Elektroautos bei der Daimler-Tochter Mercedes-Benz ziemlich überschaubar. Neben dem im Februar vorgestellten Mercedes-Benz EQA fahren nur noch der EQC und der EQV rein elektrisch. Doch aus dem Trio wird bald ein Quartett, denn am 15. April stellt Daimler mit dem Mercedes EQS die elektrische S-Klasse vor.

Das neue Luxus-Elektroauto ist der Hoffnungsträger von Daimler im Kampf gegen Tesla, Apple und Co, entsprechend sollte der EQS ein voller Erfolg werden. In einem Punkt kann der Stromer aber nicht mit der regulären S-Klasse mithalten. Denn: Mit dem Mercedes-Benz EQS macht Daimler weniger Gewinn als mit einem vergleichbaren Verbrenner.

Mercedes-Benz EQS: Weniger Gewinn als mit Verbrennern

Ola Källenius begründet das mit den höheren Kosten eines Elektroautos. Wie die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung berichtet, geht Daimler dennoch davon aus, mit dem Mercedes EQS „vernünftige Renditen“ erzielen zu können. Mit seinen fünf Metern Länge und 770 Kilometer Reichweite ist der EQS laut dem Daimler-Chef das „erste elektrische Auto in dieser Größenordnung. Bisher gibt es kein vergleichbares Produkt.“

Was der EQS letztlich genau kosten soll, ist allerdings noch nicht bekannt. Berichten zufolge sollen die Preise für das Luxus-Elektroauto jedoch ab 100.000 Euro beginnen. Den genauen Verkaufspreis will Daimler jedoch erst im Sommer verraten, wenn der EQS zu den Mercedes-Händlern kommt. Ähnlich wie die S-Klasse soll auch der EQS bei den Elektroautos den höchsten Gewinn pro Fahrzeug innerhalb der Serien abwerfen.

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