Mercedes-Benz baut um

Der geballte Luxus - Mercedes strukturiert um: Diese Veränderung steht an

Meet the Mercedes-Maybach S-Klasse (Z 223), 2020
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Mercedes-Benz will seine Luxusmarken neu aufstellen.
  • Simon Mones
    VonSimon Mones
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Der ganze große Umbau bei Daimler beginnt erst im Herbst. Bei Mercedes-Benz übt man jetzt aber schon einmal im kleinen und organisiert die Luxusmarken AMG, Maybach und die G-Klasse neu.

Im Herbst dieses Jahres will sich die Daimler AG einmal mehr umstrukturieren. Aus den aktuellen drei Säulen unter dem Dach der Daimler AG sollen künftig zwei Aktiengesellschaften werden. Die Truck-Sparte und das Auto-Segment. Doch das ist nicht die einzige Veränderung, die die Daimler AG - die nach der Spaltung Mercedes-Benz AG heißen wird - plant.

Auch bei der Steuerung der Submarken Mercedes-Maybach, Mercedes-AMG und der Mercedes-Geländewagen G-Klasse gibt es eine Veränderung. Wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet, will Mercedes-Benz diese künftig bündeln. Dadurch „stellen wir uns im obersten Luxus- und Performance-Segment noch schlagkräftiger auf“, erklärte ein Unternehmenssprecher am Montag in Stuttgart.

Mercedes-Benz: Umstrukturierungen bei Luxusmarken - Synergien nutzen

Ziel sei es, interne Synergien und Umsetzungsgeschwindigkeit zu gewinnen, sich besser am Kunden auszurichten und neue Wachstumspotenziale zu erschließen. Zuvor hatte die „Automobilwoche“ darüber berichtet. Die Eigenständigkeit der einzelnen Marken solle dabei laut dem Mercedes-Benz-Sprecher nicht nur beibehalten, sondern sogar geschärft werden.

Mercedes-AMG und Mercedes-Maybach

Bei Mercedes-AMG und Mercedes-Maybach handelt es sich um Luxus-Töchter des schwäbischen Automobilkonzerns Daimler. Während sich Mercedes-Maybach auf besonders luxuriöse Versionen der Mercedes-Benz-Modelle spezialisiert hat, ist AMG für die High-Performance-Fahrzeuge verantwortlich.

Geleitet werde die Submarken-Gruppe von AMG-Chef Philipp Schiemer, der die Aufgabe zusätzlich übernehme. Mercedes-Benz folgt damit dem Vorbild der Volkswagen-Gruppe. Diese hatte ebenfalls kürzlich umstrukturiert und die Luxusmarke Bentley Audi unterstellt. Zuvor gehörte der britische Autohersteller zu Porsche.

Zudem gab es unlängst Gerüchte, dass sich Audi im Gegenzug mit Lamborghini von einer anderen Luxustochter trennen könnte. Diese Gerüchte verwies man in Ingolstadt jedoch ins Reich der Fabeln. Wie t-online.de berichtet, ist die Zukunft der dritten Luxusmarke im Konzern, Bugatti, indes unklar.

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