Marken der Mercedes-Benz AG

Daimler AG: Alle Marken der Tochtergesellschaft Mercedes-Benz AG

Mercedes S-Klasse 2020
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Die Mercedes S-Klasse - die neue Generation bietet viel Luxus.

Die Daimler-Tochter Mercedes-Benz AG bedient viele unterschiedliche Marktsegmente. Hier findet sich alles vom kleinen Elektro-Stadtflitzer bis zur exklusiven Luxus-Limousine.

  • Mercedes-Benz ist eine historisch bedeutende Marke.
  • Durch eine interne Umstrukturierung vereint die Mercedes-Benz AG seit 2019 die Geschäftsfelder Mercedes-Benz Cars und Mercedes-Benz Vans.
  • Die Mercedes-Benz AG ist verantwortlich für die Marke „Mercedes-Benz“ und die Submarken „Mercedes-Maybach“, „Mercedes-AMG“, „Mercedes me“, „smart“ und „EQ“

„Mercedes-Benz“ ist eine Marke der Mercedes-Benz AG. Diese ist hundertprozentige Tochtergesellschaft der Daimler AG und hat ihren Sitz in Stuttgart. Die Mercedes-Benz AG entstand am 1. November 2019 durch das Ausgliedern der Geschäftsfelder Pkw (Mercedes-Benz Cars) und Vans (Mercedes-Benz Vans) und gehört zu den größten Herstellern von Premium-Pkw. Vorsitzender des Vorstands der Daimler AG und Mercedes-Benz AG ist Ola Källenius.

Die Schwerpunkte der Mercedes-Benz AG liegen auf der Entwicklung, der Produktion und dem Vertrieb von Pkw und Vans als auch auf Dienstleistungen. Neben der Marke „Mercedes-Benz“ mit den Submarken „Mercedes-Maybach“, „Mercedes-AMG“, „Mercedes me“ und „smart“ gehört auch die Produkt- und Technologiemarke „EQ“ für Elektromobilität dazu. Die Marken und Sub-Marken von Mercedes-Benz AG im Überblick:

  • Mercedes-Benz
  • Mercedes-Maybach
  • Mercedes-AMG
  • Mercedes me
  • smart
  • EG

Daimler AG: Alle Marken der Tochtergesellschaft Mercedes-Benz AG - Geburtsstunde der Marke „Mercedes-Benz“

Die Marke „Mercedes-Benz“ entstand 1926 durch die Vereinigung von der Daimler-Motoren-Gesellschaft und Benz & Cie. Die ersten Fahrzeuge verkauft die Daimler-Motoren-Gesellschaft (DMG) nicht unter dem Markennamen „Mercedes“. Dieser entstand erst durch Emil Jellinek, der mit Daimler-Fahrzeugen handelte. 1899 nahm er unter dem Pseudonym „Mercedes“ an einer Rennwoche in Nizza teil.

Das Pseudonym ist vom Namen seiner Tochter inspiriert: Mercédès Adrienne Manuela Ramona Jellinek. Sein Fahrername „Mercedes“ wurde immer häufiger mit der DMG in Verbindung gebracht. 1900 wurde daraufhin ein neues und leistungsstarkes Motorenmodell für den „Daimler-Mercedes“ gefertigt. Die Mercedes-Fahrzeuge schlugen sich bei Rennveranstaltungen äußert erfolgreich und die Marke „Mercedes“ wurde 1902 geschützt.

Am 18. Februar 1925 meldeten die DMG und Benz & Cie ihre Marken gemeinsam zu einem neuen Logo an: der Mercedes-Stern von Daimler im Lorbeerkranz von Benz. Die Fusion wurde zum 28. Juni 1926 wirksam. Die Marke „Mercedes-Benz“ ist geboren.

Mercedes-Maybach: Größer, luxuriöser, individueller

Mercedes-Maybach“ ist seit 2014 eine Luxus-Submarke der Marke „Mercedes-Benz“. „Mercedes-Maybach“ ist die Nachfolge-Marke von „Maybach-Manufaktur“. Diese war eine Sparte der Daimler AG, die Limousinen der Marke „Maybach“ herstellte und verkaufte. Damals eine eigene Automarke, heute eine Ausstattungsvariante für Exklusivität.

2014 machte die S-Klasse den Anfang: exklusive Ausstattungsmöglichkeiten sind nun vorhanden. 2017 gab es dann eine auf 99 Stück limitierte Auflage der G-Klasse. Regelmäßig ist derzeit nur die Mercedes S-Klasse als Limousine und als Cabrio mit Luxusausstattung zu haben.

Mercedes-AMG: Sportlichkeit und höchste Performance-Leistung

Seit 2005 gehört die Submarke zum Daimler-Konzern, heißt aber schon seit 1999 „Mercedes-AMG“. Das Kürzel AMG setzt sich zusammen aus den Anfangsbuchstaben der Nachnamen der Gründer (Aufrecht und Melcher) und dem Anfangsbuchstaben des Gründungsortes Großaspach. Zu Beginn war AMG Tuner für unterschiedliche Mercedes-Modelle, Schwerpunkt Motorsport.

Mittlerweile werden bei „Mercedes-AMG“ auch eigene Fahrzeuge entwickelt. Der heutige Firmensitz ist in Affalterbach. Dort werden die leistungsstärksten Motoren von Mercedes-Benz entwickelt und in Handarbeit zusammengebaut. Für jeden Motor steht exklusiv ein Mechaniker zur Verfügung. Im letzten Arbeitsschritt wird eine Plakette mit seinem Namen montiert. Die Motoren werden anschließend an das jeweilige Mercedes-Benz-Werk geliefert und dort in das AMG-Fahrzeug verbaut.

Mercedes me: Smart vernetzt

Hinter „Mercedes me“ stecken Apps, die das Smartphone mit dem Fahrzeug verbinden. Es lassen sich zum Beispiel Fahrzeugdaten prüfen, die Einstellungen des Autos personalisieren und Fahrzeugfunktionen aus der Ferne steuern. Mehrere Geräte können auf dasselbe Fahrzeug zugreifen. Individuelle Präferenzen können so für jeden Fahrer eingestellt und gespeichert werden: die Einstellung des Fahrersitzes, die Spiegel, die Musik oder die Beleuchtung.

Die „Mercedes me“-Apps können nur mit Mercedes-Benz Fahrzeugen ab Baujahr 2014 genutzt werden. Außerdem wird die Sonderausstattung „Remote Online“ oder „Comand Online“ benötigt. Der Dienst ist für Android, iOS und die Apple Watch erhältlich. Je nach Fahrzeug-Ausstattung sind verschiedene Funktionen abrufbar.

smart: Mini-Auto für die Stadt

Der Markenname „smart“ setzt sich zusammen aus Swatch, Mercedes und art. Im Englischen bedeutet „smart“ etwa „klug“, „pfiffig“. „Mercedes“ und „art“ ist recht selbsterklärend, doch was hat es mit „Swatch“ auf sich? „smart“ war die Idee von Nicolas Hayek, Erfinder der Armbanduhr „Swatch“. Er wollte mithilfe von VW ein einfaches und günstiges Stadtauto erschaffen. VW konnte er nicht überzeugen, dafür aber Mercedes-Benz.

Die Entwicklung wurde teurer als gedacht und der neue Partner verfolgte nicht die gleiche Vision, ein Elektro- und Hybrides-Fahrzeug zu entwickeln - also stieg Nicolas Hayek aus. 1998 brachte Mercedes das Auto also selbst unter der Marke „smart“ heraus. Seit 2020 gibt es „smart“ nur noch als Elektroauto.

EQ: Intelligente Elektromobilität

„EQ“ wurde 2016 gegründet. Von Daimler als Produkt- und Technologiemarke bezeichnet, werden auch die „smart“ Elektro-Fahrzeuge „smart EQ“ genannt. „EQ“ soll zukünftig nicht nur für elektrisch angetriebene Automobile stehen, sondern auch für die dazugehörigen Produkte und Dienstleistungen.

2019 kam das erste Serienmodell auf den Markt: Der SUV Mercedes-Benz EQC. Daneben gibt es noch den smart EQ fortwo und den smart EQ forfour als elektrische Modelle. (Von Katharina-Maria Röder)

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