Erleichterung unter Geimpften

Mega-Versprechen vom Kanzleramt: „Kein Lockdown für Geimpfte!“

  • Violetta Sadri
    VonVioletta Sadri
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Im Herbst droht erneut ein Lockdown. Im Fall der Fälle sind vollständig Geimpfte aber nicht betroffen, verspricht Helge Braun.

Experten warnen vor der vierten Welle im Herbst. Mit der neuen, gefürchteten Delta-Virus-Variante erscheint diese Prognose für das Spätjahr sogar jeden Tag realistischer. Eine Personengruppe muss sich darüber jetzt aber keine Gedanken mehr machen. Kanzleramtsminister Helge Braun verkündete heute (2. Juli), dass es keinen Lockdown für Geimpfte mehr geben wird. „Solange die Impfungen gut wirken, kommt ein Lockdown zulasten derer, die vollständig geimpft sind, nicht infrage.“

Könnte der Alltag auch künftig für Geimpfte erleichtert werden? Kanzleramtsminister Helge Braun versichert, dass es im Herbst keinen Lockdown für Geimpfte geben wird.

Helge Braun verkündet: Kein Lockdown für Geimpfte in Zukunft

Das bedeutet: Bereiche, die in der Vergangenheit geschlossen wurden, müssten jetzt offen bleiben. In Zukunft soll auch nicht mehr nur noch nach Inzidenzwerten entschieden werden. Im Mittelpunkt sollen dann die Krankenhausaufnahmen stehen. Experten forderten das schon seit einiger Zeit, berichtet bild.de. So könne man sich ein besseres Bild von der Situation machen und daraufhin sinnvolle Maßnahmen beschließen.

Corona trotz Impfung?

Personen, die geimpft sind, können trotzdem weiterhin an Covid-19 erkranken und das Coronavirus weitergeben. Trotzdem wird nach beiden Impfungen das Risiko, daran zu erkranken, erheblich verringert. Auch wurde belegt, dass Impfungen das Risiko für einen Krankenhausaufenthalt senken.

Zurzeit sind viele Lockerungen möglich dank des 4-Stufen-Öffnungsplans - oft ist ein 3G-Nachweis (genesen, getestet, geimpft) erforderlich. echo24.de erklärt, wo man diesen in Baden-Württemberg noch benötigt.

Impfungen: Warten hat bald ein Ende - immer mehr Vorteile für Geimpfte

Auch das Impfen schreitet immer weiter voran. Bereits mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung hat eine Impfung erhalten. In einigen Teilen Deutschlands gibt es sogar massenhaft freie Termine und Dosen. In anderen Regionen sind die Wartelisten weiterhin voll. Auch ab nächster Woche ändert sich etwas: Arztpraxen sollen erstmals so viel Impfstoff geliefert bekommen, wie bestellt.

Und es wurde sogar weniger bestellt, als bereitsteht. Bestellt wurden 2 Millionen Biontech-Dosen, 2,2 Millionen hätten bestellt werden können. Von Astrazeneca wurden 325.000 bestellt, 1,1 Mio. standen bereit. Außerdem sollen demnächst die Impfungen sowieso nur noch in Arztpraxen durchgeführt werden. Wer sich impfen lassen möchte, muss also bald nicht mehr lange warten.

Rubriklistenbild: © Bernd Thissen/dpa

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