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Messerattacke in Studentenwohnheim – Tatverdächtiger in Untersuchungshaft

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Von: Kathrin Kuna, Julia Cuprakowa

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Weil er unter anderem einen Mitbewohner mit einem Messer bedroht haben soll, musste sich jetzt ein 39-jähriger Mann aus Kolbermoor in Rosenheim vor Gericht verantworten.
In Nürtingen: Wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes ermitteln die Staatsanwaltschaft Stuttgart und die Kriminalpolizeidirektion Esslingen gegen einen 19-Jährigen. (Symbolbild) © picture alliance/dpa

In der Nacht zum Samstag (5. November) soll ein 19-Jähriger auf drei Männer in einem Studentenwohnheim in Nürtingen (Landkreis Esslingen) eingestochen haben. Der Tatverdächtige befindet sich in Untersuchungshaft.

Update, 10. November: Wie eine Pressesprecherin der Polizei Reutlingen auf Anfrage von echo24.de erklärt, befindet sich der 19-jährige Täter derzeit noch in Untersuchungshaft. Mittlerweile sei bekannt, dass es sich bei dem Angreifer und seinem 22-jährigen Begleiter nicht um Studenten handelt. Beide seien in Nürtingen wohnhaft. Es werde derzeit geprüft, inwieweit die beiden Männern den feiernden Studenten bekannt waren.

Auch die Motive des Angreifers seien bislang noch unklar. Die Pressesprecherin der Polizei berichtet, dass es laut Zeugenbefragung aufgrund der Lautstärke zu dem Streit gekommen war. Zwei der verletzten Männer seien mittlerweile aus dem Krankenhaus entlassen worden. Das 19-jährige Opfer befinde sich allerdings noch in stationärer Behandlung.

Update, 6. November: Wie bereits berichtet, kam es am Samstag (5. November) in einem Studentenwohnheim in Nürtingen zu einem Messerangriff. Ein 19-Jähriger soll auf drei Männer im Alter von 19, 22 und 26 mit einem Messer eingestochen haben. Zwei Opfer wurden schwer und einer der Männer sogar lebensgefährlich verletzt. Nun teilen die Staatsanwaltschaft Stuttgart und die Polizei Reutlingen weitere Details zum versuchten Tötungsdelikt mit.

Nach Messerattacke in Studentenwohnheim – Tatverdächtiger in Haft

Laut Polizei Reutlingen wurde der 19-jährige Tatverdächtige im Laufe des Sonntags (6. November) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart beim Amtsgericht Nürtingen dem Haftrichter vorgeführt. Dieser ordnete gegen den Beschuldigten die Untersuchungshaft an. Daraufhin wurde der Mann in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Außerdem gab die Polizei bekannt, dass sich keines der Opfer mehr in Lebensgefahr befindet.

Messerattacke in Studentenwohnheim in Nürtingen – drei Personen schwer verletzt

Erstmeldung, 5. November: Wie die Staatsanwaltschaft Stuttgart und das Polizeipräsidiums Reutlingen in einer gemeinsamen Mitteilung berichten, kam es am Samstag (5. November) gegen zwei Uhr in einem Studentenwohnheim in Nürtingen (Landkreis Esslingen) zu einer Messerattacke. Drei Menschen werden dabei verletzt, bei einer Person besteht nach aktuellem Stand noch Lebensgefahr. Nun ermitteln die Staatsanwaltschaft Stuttgart und die Kriminalpolizeidirektion Esslingen gegen einen 19-Jährigen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes.

Lebensgefährliche Messerattacke in Studentenwohnheim – Mann verletzt drei Personen und flüchtet

Wie die Polizei Reutlingen weiter berichtet, kam es zuerst offenbar zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen dem 19-jährigen Angreifer und drei Studentenwohnheimbewohnern im Alter von 19, 22 und 26 Jahren. Der Streit eskalierte und ging in eine tätliche Auseinandersetzung über. Hierbei soll der Beschuldigte mit einem Messer auf die Personen eingestochen haben.

Anschließend flüchtete er in Begleitung seines 22-jährigen Bekannten aus dem Wohnheim, konnte aber von Zeugen verfolgt und in Tatortnähe bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten werden. Beide wurden vorläufig festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart soll der polizeibekannte 19-jährige Mann dem Haftrichter vorgeführt werden. Sein 22-jähriger Begleiter befindet sich derzeit wieder auf freiem Fuß.

Messerattacke in Nürtingen – 19-Jähriger schwebt noch in Lebensgefahr

Die schwer verletzten Opfer mussten nach notärztlicher Erstversorgung in eine Klinik eingeliefert und stationär aufgenommen werden. Das 19-jährige Opfer schwebt nach aktuellem Stand noch in Lebensgefahr. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen zum Ablauf der Tat und zu den Hintergründen dauern noch an.

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