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Lage „maximal angespannt“: Kliniken im Raum Konstanz im Notbetrieb

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Von: Melissa Sperber

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Das RS-Virus und andere Atemwegserkrankungen bringen Kliniken in Baden-Württemberg an ihre Belastungsgrenzen. Besonders stark betroffen sind die Akutkliniken des Gesundheitsverbunds Landkreis Konstanz.

Atemwegserkrankungen wie das RS-Virus nehmen weiter rasant zu – und Kliniken müssen mit teils drastischen Schritten darauf reagieren. So auch die Akutkliniken des Gesundheitsverbunds Landkreis Konstanz. Sie sind nach Berichten der „Deutschen Presse-Agentur“ in den Notbetrieb gewechselt.

Die Folge seien Verschiebungen von planbaren Behandlungen, soweit dies medizinisch verantwortbar sei, teilte der Verbund am Montagabend in Singen mit. „Grippe und andere Atemwegserkrankungen treiben nicht nur die Zahl der erkrankten Patienten nach oben, sondern führen zudem zu Personalengpässen“, hieß es in einer Mitteilung. Die Klinik-Lage sei in ganz Deutschland „maximal angespannt“, erklärte Geschäftsführer Bernd Sieber.

Atemwegserkrankungen legen Klinikum Radolfzell lahm: Aufnahmestopp bis 27. Dezember

Besonders problematisch sei die Personallage im Klinikum Radolfzell. Wegen des hohen Krankenstands in der Ärzteschaft und in der Pflege wurde für das dortige Hegau-Bodensee-Klinikum ein Aufnahmestopp verhängt. Dieser gelte zunächst bis zum 27. Dezember. Notfälle werden demnach weiter versorgt.

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