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Polizist tötet Ehefrau mit Dienstwaffe – Ermittlungen eingestellt

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Von: Lisa Klein

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Polizisten und Feuerwehr stehen an einem Supermarkt
Polizisten und Feuerwehr stehen an einem Supermarkt. Dort sind zwei Menschen durch Schüsse ums Leben gekommen. © Kohls/SDMG/dpa

Mit einer Dienstwaffe tötet ein LKA-Beamter Anfang 2022 seine Ehefrau auf offenere Straße in Kirchheim unter Teck. Hätte die Tat verhindert werden können?

Ein Polizist tötet im Februar 2022 in Kirchheim unter Teck erst seine Ehefrau vor einem Einkaufsmarkt und anschließend sich selbst. Daraufhin wurden dienstliche Ermittlungen eingeleitet, wie echo24.de berichtete. Geprüft werden sollte dabei, ob dem LKA-Beamten bereits vor der Tat die Dienstwaffe hätte entzogen und die Tötung somit möglicherweise hätte verhindert werden können. Die Ermittlungen werden nun eingestellt, wie die Staatsanwaltschaft Stuttgart am Mittwoch mitteilt.

Polizist tötet Ehefrau – Dienstwaffe hätte Ermittlungen zufolge nicht entzogen werden müssen

Es soll Hinweise gegeben haben, dass die 58-jährige Frau vor der Tat von ihrem Mann bedroht wurde. Das Opfer soll das auch Personen aus dem dienstlichen Umfeld des Polizeibeamten mitgeteilt haben, schreibt die „Deutsche Presse-Agentur“ (dpa). Es wurde wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung gegen unbekannt ermittelt.

Der Sprecher der Staatsanwaltschaft erklärt: „Im Rahmen dieser Ermittlungen ergaben sich keine Hinweise darauf, dass bei Dienstvorgesetzten etwaige Befürchtungen oder Bedrohungen des Opfers bekannt gewesen wären, die zur Abnahme der Dienstwaffe des Ehemannes hätten führen müssen.“ Zuerst hatten die „Stuttgarter Nachrichten“ und „Stuttgarter Zeitung“ darüber berichtet.

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