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Zwei Kindesentführungen in Karlsruhe verhindert – an einem Tag

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Von: Anna-Maureen Bremer

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Kinder
Zweimal verhindert die Bundespolizei in Karlsruhe, dass Kinder unerlaubt das Land verlassen. (Symbolbild) © Annette Riedl/dpa/Symbolbild

Gleich zweimal sollen Kinder am Dienstag unerlaubt Deutschland verlassen. Die Bundespolizei verhindert in beiden Fällen die Kindesentführung.

Am Dienstag gelingen den Beamten der Bundespolizei in Karlsruhe (Baden-Württemberg) gleich zwei Zugriffe. „Zunächst nahmen sie einen 6-Jährigen am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden in Schutz und dann einen 11-Jährigen in einem Zug bei Karlsruhe“, schreibt der „SWR“.

Bundespolizei greift in Karlsruhe zweimal ein: Kindesentführung verhindert

Dem Medienbericht zufolge wollte eine 43-Jährige am Dienstagvormittag mit ihrem 6-jährigen Sohn vom Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden aus in ihre Heimat nach Bulgarien reisen. Das Kind war allerdings bereits zur Ingewahrsamnahme ausgeschrieben gewesen, was bei der Überprüfung der Personalien festgestellt werden konnte. „Das Aufenthaltsbestimmungsrecht war zuvor dem Vater zugesprochen worden. Die Mutter erwartet nun eine Anzeige“, heißt es weiter.

Kinder sollten von Karlsruhe aus Deutschland verlassen – Mütter erwartet Anzeige

Die Vormundschaft für ein zweites Kind, dessen Ausreise am Dienstag verhindert werden konnte, liegt beim Jugendamt. In diesem Fall hatten Beamte der Bundespolizei in einem grenzüberschreitenden Fernverkehrszug, auf der Fahrt von Straßburg nach Karlsruhe, ein vermisstes Kind angetroffen.

Auch der 11-Jährige war bereits zur Ingewahrsamnahme ausgeschrieben. Er war in Begleitung seiner litauischen Mutter und deren Lebensgefährten aufgegriffen worden. Das Kind wurde dem Jugendamt in Karlsruhe übergeben. Die Mutter erwartet ebenfalls eine Anzeige.

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