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Irre Inflation! Einkaufen im Supermarkt „um 18,7 Prozent teurer geworden“

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Von: Tobias Becker

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Das Einkaufen im Supermarkt ist für viele schon längst eine heftige Belastung für den Geldbeutel. Die Preisanstiege in Prozent sind der Hammer.

Einkaufen wird immer teurer – auch in Heilbronn und Baden-Württemberg. Die Inflation ist schuld, also die stetig steigenden Preise von Waren und Dienstleistungen im Allgemeinen und nicht nur von einzelnen Produkten. Inzwischen liegt die Inflationsrate im Oktober bei voraussichtlich 10,4 Prozent. Das spüren am Ende alle Deutschen am eigenen Geldbeutel.

Einkaufen wird immer teurer: Gemüse besonders hart betroffen

Vor allem in Supermärkten wie Lidl und Kaufland, wo nun auch das Aus der Maestro-Karte bevorsteht, macht sich die Inflation bemerkbar. So sind die Preise für den täglichen Bedarf rapide und enorm gestiegen. Betroffen ist so ziemlich alles, besonders stark sind jedoch Speisefette und -öle angestiegen. Die sind nun laut Verbraucherzentrale um 49 Prozent teurer als noch vor einem Jahr.

Auch wmn.de berichtet von immensen Steigerungen und geht näher auf die Zahlen vom August ein. Zwar wäre Obst noch gut davon gekommen (2,5 Prozent), Fleisch jedoch ist schon deutlich teurer (3,5 Prozent). Trauriger Spitzenreiter der Preisänderungen ist das Gemüse. Salat, Gurken und Tomaten sind um ganze neun Prozent teurer geworden. Gemüse ist generell um 5,8 Prozent angestiegen. Gesund, aber teuer!

Einkaufen im Supermarkt: Zahlen des Grauens für den Geldbeutel

You FM geht mehr ins Detail und zeigt die Lebensmittel, die im September-Vergleich in Hessen von 2021 auf 2022 besonders unter der Preisänderung leiden. Auf Instagram postet der Radiosender ein Bild, auf dem zu erkennen ist, dass Nudeln um 41,6 Prozent teurer geworden sind. Auch Milch (35,5 Prozent) sowie Käse und Quark (26,6 Prozent) liegen im oberen Bereich.

Schon im Juni hatte nordbayern.de einen Einkauf von vor zwei Jahren erneut getätigt. Es ging dabei um 20 Produkte, die in 2022 erneut gekauft wurden. Beim Vergleich des Kassenzettels kam heraus, dass 2020 der Einkauf 36,75 Euro gekostet hat. Im Juni dieses Jahres war es 11,26 Euro teurer. Heißt: 30,6 Prozent mehr für denselben Einkauf!

Einkaufen im Supermarkt: Verbraucherzentrale warnt und stellt Forderung

Die Verbraucherzentrale warnt und nennt die Horrorzahl: „Nahrungsmittel sind zwischen September 2021 und September 2022 um 18,7 Prozent teurer geworden.“ 18,7 Prozent... Die Gründe für die kräftigen Preisanstiege liegen auf der Hand, sind aber auch ziemlich vielfältig. So gehören auch die Energiekosten, also die stark gestiegenen Strom- und Gaskosten, dazu.

Der Arbeitskräftemangel ist ein weiterer Faktor, der der Inflation in die Karten spielt. Ebenso liegt es auch an der politischen Lage, die international derzeit schwierig ist. Doch ist eine Änderung in Sicht? Es scheint nicht so und die Verbraucherzentrale fordert, die Politik und das Bundeskartellamt sollen bei Preissteigerungen genauer hinsehen.

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