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Immer mehr Kinder mit RS-Virus: Kliniken heben Personaluntergrenze auf

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Von: Anna-Maureen Bremer

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Damit die Versorgung der Kleinsten bei steigenden Infektionszahlen mit dem RS-Virus gesichert ist, wird die Personaluntergrenze an Kinderkliniken in Baden-Württemberg ausgesetzt.

Immer mehr junge Patienten erkranken am RS-Virus und die Lage in den Krankenhäusern wird ernster. „Die Intensivkapazitäten an den Kinderkliniken reichten zwar noch aus, derzeit stünden 97 freie Betten zur Verfügung“, schreibt die „Deutsche Presse-Agentur“, dennoch sei die Lage angespannt, sagte Gesundheitsminister Manne Lucha. Es wird mit einer weiteren Zunahme der Fälle gerechnet. Jetzt wird die Personaluntergrenzen an den Kinderkliniken im Südwesten bis auf Weiteres ausgesetzt.

Personaluntergrenze wird zur Versorgung von Kindern mit RS-Virus ausgesetzt

Was heißt das? Normalerweise gelten seit 1. Februar 2021 folgende Grenzen: Tagschicht sechs Patienten pro Pflegekraft; Nachtschicht zehn Patienten pro Pflegekraft. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hatte bereits vor einigen Tagen angekündigt, dass das Einhalten der Personaluntergrenzen-Verordnung an Kinderkliniken aufgrund der angespannten Lage bis auf Weiteres nicht kontrolliert werden müsse.

„Wir halten diesen Schritt für angebracht, um die Versorgung der kleinen Patientinnen und Patienten weiter zu gewährleisten“, sagte Gesundheitsminister Manne Lucha am Mittwoch in Stuttgart. In den vergangenen Wochen sei eine deutliche Zunahme von schweren Atemwegserkrankungen durch RS-Viren bei Kindern zu verzeichnen.

Immer mehr Kinder an RS-Virus erkrankt – Kliniken im Südwesten reagieren

Krankenhausaufenthalte bei Kindern werden laut Mitteilung aktuell vor allem durch Infektionen mit dem RS-Virus (RSV) verursacht. Das RS-Virus – kurz für das Respiratorische Synzytial-Virus – sei eine Atemwegserkrankung, an der auch Erwachsene mit Vorerkrankungen schwer erkranken könnten. Sie sei aber besonders für Frühgeborene, Säuglinge und Kleinkinder gefährlich. Diese könnten schwere Lungenentzündungen bekommen.

Besonders für die Kleinsten ist eine Infektion mit dem RS-Virus eine große Gefahr. Ein Arzt des Olgahospitals des Klinikums Stuttgart spricht über Symptome und Folgen. echo24.de berichtet, worauf Eltern bei ihren Kindern achten sollten.

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