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Weihnachtsgruß-Überraschung für Parksünder: „Ho Ho Ho“ statt Strafzettel

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Von: Juliane Reyle

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Weihnachtsgrüße statt Strafzettel
Ein „Hohoho“ mit Nikolaus-Mütze gibt‘s in Aichtal statt eines Knöllchens mit Bußgeld. © picture alliance/dpa/Stadt Aichtal | -

Statt sich über ein Bußgeld zu ärgern, dürfen sich Parksünder in der kleinen Stadt Aichtal bald über niedliche Weihnachtsgrüße an der Windschutzscheibe ihres Autos freuen.

Statt einer Ermahnung und einem Bußgeld erwartet Parksünder in Aichtal bald ein „Ho Ho Ho“. Das zuständige Ordnungsamt möchte in der besinnlichen Zeit Milde walten lassen und verteilt statt Knöllchen lieber Weihnachtsgrüße. Doch ganz darauf verlassen sollten sich Autofahrer lieber trotzdem nicht.

„Ho Ho Ho - das ist gerade nochmal gut gegangen“: Ab dem Nikolaustag Weihnachtsgrüße statt Knöllchen

Ab dem „Nikolaustag“, dem 6. Dezember, wird die Kleinstadt Aichtal statt Strafzettel mit einem Verwarnungsgeld Weihnachtsgrüße an die Windschutzscheibe falsch parkender Autos klemmen. Die Stadt, die im Landkreis Esslingen liegt, erklärt ihr Vorhaben so, dass viele Menschen in der Weihnachtszeit besonders im Stress seien. Da könne es leicht passieren, dass vor einem Einkauf die Parkscheibe vergessen werde. Bis zu den Feiertagen soll es deshalb die besonderen „Knöllchen“ mit der Aufschrift „Ho Ho Ho - das ist gerade nochmal gut gegangen“ geben.

Vorsicht: Parken auf Feuerwehrzufahrten, Gehwegen, Halteverbot wird dennoch geahndet

Doch Vorsicht: Ein Freifahrtschein für Falschparker soll das übergangsweise eingesetzte Papier nicht sein. „Die Polizei drückt nur bei vergessenen oder abgelaufenen Parkscheiben ein Auge zu“, erklärt der Bürgermeister Aichtals, Sebastian Kurz, gegenüber der „Deutschen Presse-Agentur“. Das Parken auf Feuerwehrzufahrten, auf Gehwegen oder in anderweitigen Halteverbot würde nach wie vor mit einem Bußgeld geahndet werden.

Besondere Vorsicht gilt auch beim Parken in Nähe eines Weihnachtsmarktes. Lieber einen richtigen Parkplatz suchen anstatt ein Knöllchen zu kassieren. Anderorts können sich jedoch Raser freuen: Viele Bußgelder bleiben derzeit ungeahndet.

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