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Weltkriegsbombe in Heidelberg entschärft – 7.000 Menschen verlassen Zuhause

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Von: Anna-Maureen Bremer, Julia Cuprakowa

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In Heidelberg wurde erneut eine Bombe gefunden.
In Heidelberg wurde erneut eine Bombe gefunden. © picture alliance/dpa | Uli Deck / Stadt Heidelberg / Collage: echo24.de

In Heidelberg-Bahnstadt wird am Donnerstag erneut eine Weltkriegsbombe gefunden. Die Polizei informiert umgehend die Anwohner. Die Lage ist schnell unter Kontrolle.

Update, 16. Dezember, 6.30 Uhr: Nach dem zweiten Fund einer Weltkriegsbombe bei Bauarbeiten, mussten am Donnerstagabend 7.000 Menschen ihr Zuhause in Heidelberg verlassen. „Der Zustand der Bombe erfordere eine „schnellstmögliche Entschärfung“, hatte die Stadt mitgeteilt. Ein Großteil der Bahnstadt sowie Teile des Stadtteils Bergheim wurden evakuiert. Kurz vor Mitternacht durften sie wieder zurück – nachdem die Entschärfung geglückt war.

Die „Deutsche Presse-Agentur“ schreibt: „Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort, wie ein Sprecher auf Anfrage mitteilte. Es gab Durchsagen über Lautsprecher von Streifenwagen und spezielle Lautsprecherwagen. Der im betroffenen Gebiet liegende Hauptbahnhof wurde eine Zeit lang komplett gesperrt. Kurzfristig gab es Einschränkungen im Regional- und Fernverkehr.“

Erst am 7. Dezember war in Heidelberg eine Weltkriegsbombe gefunden worden. Beide Fundorte liegen nur wenige Meter auseinander, wie die Polizei mitteilte. Auch damals mussten Tausende evakuiert werden - ehe die Bombe entschärft werden konnte.

Bombenfund in Heidelberg: Sofortige Evakuierung – welche Bereiche betroffen sind

18:30 Uhr: Nach dem erneuten Fund einer Weltkriegsbombe in der Bahnstadt in Heidelberg muss ab sofort ein Großteil der Bahnstadt und Teile von Bergheim evakuiert werden. Der Zustand der Bombe erfordert eine schnellstmögliche Entschärfung, wie die Stadt Heidelberg berichtet. Die Arbeiten werden bis weit in die Nacht andauern. Das Evakuierungsgebiet ist zudem noch größer als am vergangenen Freitag.

Anwohnende im Evakuierungsgebiet werden dringend gebeten, sich um alternative Übernachtungsmöglichkeiten für die Nacht außerhalb des Evakuierungsgebiets zu kümmern und diese aufzusuchen. Die Stadt richtet parallel Notunterkünfte ein, die aber womöglich nicht alle Betroffenen aufnehmen können.

Im Evakuierungsgebiet leben über 7.000 Menschen. Als Notunterkunft wird außerdem auch der SNP dome wieder zur Verfügung stehen, weitere Unterkünfte sind in Planung. Die rnv wird mit Shuttle-Bussen ab der Kreuzung Langer Anger/Nightinggale-Straße wieder Betroffene zu den Notunterkünften fahren.

Erneuter Bombenfund in Heidelberg – Evakuierung geplant

17 Uhr: In Heidelberg wurde erneut eine Weltkriegsbombe gefunden. Wie bereits berichtet, ist der Kampfmittelräumdienst vor Ort und beurteilt aktuell die Lage. Nun teilt die Stadt Heidelberg mit, dass eine erneute Evakuierung nötig sein wird – der Zeitpunkt steht allerdings noch nicht fest. Es ist nicht ausgeschlossen, dass noch am Donnerstag (15. Dezember) entschärft und evakuiert werden muss. Ziel ist es, das weitere Vorgehen noch am Donnerstag bis zum späten Nachmittag zu klären.

Bombenfund in Heidelberg: Fern- und Regionalverkehr der Deutschen Bahn nicht betroffen

Der Fern- und Regionalverkehr der Deutschen Bahn ist aktuell nicht betroffen, heißt es auch in der NINA-Warn-App. Der Straßenbahnverkehr der rnv-Linien 22 und 26 fahren Umleitungen um den betroffenen Bereich. Die Haltestelle Hauptbahnhof-Süd wird nicht angefahren. In Kürze wird über weitere Schritte entschieden.

Erneuter Fund einer Weltkriegsbombe in Heidelberg

Erstmeldung, 15. Dezember, 16 Uhr: Am 15. Dezember meldet sich plötzlich die NINA-Warn-App und verkündet eine Gefahrenwarnstufe. Der Grund: Bei Bauarbeiten in der Bahnstadt in Heidelberg ist im Bereich Grüne Meile und Max-Jarecki-Straße erneut eine Weltkriegsbombe gefunden worden. Laut Warnapp und der Stadt Heidelberg liegt die Bombe nur wenige Meter von dem Ort entfernt, an dem bereits am 7. Dezember eine Bombe gefunden wurde. echo24.de hat bereits darüber berichtet. Und wie geht es jetzt weiter?

Bombenfund in Heidelberg – Entschärfung wird vorbereitet

Wie die Stadt Heidelberg berichtet, sperrt die Polizei den Bereich aktuell ab. Es kommt zu Verkehrsbehinderungen und Umleitungen. Der Kampfmittelräumdienst ist ebenfalls bereits vor Ort. In Kürze wird über weitere Schritte entschieden.

Handlungsempfehlung der NINA-Warn-App

Meiden Sie das betroffene Gebiet. Folgen Sie den Anweisungen der Einsatzkräfte. Umfahren Sie das betroffene Gebiet weiträumig. Informieren Sie sich in den Medien, zum Beispiel im Lokalradio.

Die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner werden von Polizei und Feuerwehr direkt angesprochen. Anliegende Einrichtungen wurden teilweise schon geräumt.

Weitere Informationen folgen in Kürze.

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