1. echo24
  2. Baden-Württemberg

Sachverständiger prüft Scheunen-Großbrand: 120 Rinder und drei Pferde starben

Erstellt:

Von: Juliane Reyle, Lisa Klein

Kommentare

Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens in Trossingen
Eine zerstörte Scheune raucht bei Nachlöscharbeiten nach einem Brand, der in der Nacht auf Freitag (7. Oktober) auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Trossingen ausgebrochen ist. © Silas Stein/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Eine Scheune in Trossingen (Landkreis Tuttlingen) ist in der Nacht zum Freitag niedergebrannt: Mehr als 100 Tiere sterben bei dem Großbrand. Die Brandursache ist bislang unklar - ein Sachverständiger soll nun die Brandursache prüfen.

Update, 8. Oktober:  Nach dem Großbrand einer Scheune, die als Stroh- und Heulager diente, in Trossingen (Landkreis Tuttlingen) soll nun am Montag ein Sachverständiger den Brandort besuchen. Die Ursache des Feuers, das in der Nacht zum Freitag auf dem landwirtschaftlichen Anwesen ausgebrochen ist, bleibt bis dahin unklar, wie ein Sprecher der Polizei am Samstag mitteilte.

Mehr als hundert Rinder darunter auch Jungtiere und Kälber, sowie drei Pferde starben in bei dem Scheunenbrand, wie echo24.de bereits berichtete. 20 Tiere sollen den Brand überlebt haben, der Zustand von 10 weiteren Tieren ist derzeit ungewiss. Die Familie, die im angrenzenden Wohnhaus lebte, das durch die Hitze ebenfalls stark beschädigt wurde, blieb unverletzt. Die Polizei schätzt den Sachschaden derzeit in Millionenhöhe.

120 Rinder und drei Pferde sterben bei Großbrand einer Scheune in Trossingen - 20 Tiere konnten sich retten

Update, 7. Oktober: Bei einem Großbrand in einer Scheune eines Aussiedlerhofs in Trossingen (Landkreis Tuttlingen) sind in der Nacht zum Freitag (7. Oktober) über 100 Tiere den Flammen zum Opfer gefallen. Wie der SWR berichtet, ist inzwischen der Tod von 120 Rindern sowie drei Pferden bestätigt. Darunter befanden sich auch Jungtiere und Kälber. Rund 20 Tiere konnten sich vor den Flammen in Sicherheit bringen und in den Wald flüchten. Bei zehn Tieren ist bislang ungewiss, ob sie überlebt haben.

Zunächst war auch der Hofhund verschwunden – laut SWR hat dieser jedoch überlebt und ist inzwischen zu seiner Familie zurückgekehrt. Das Feuer wurde auf dem Hof gegen 1.30 Uhr bemerkt, als es bereits lichterloh brannte. Vermutlich ist der Brand im Stroh- und Heulager ausgebrochen. Die Hofbewohner, eine achtköpfige Familie, die im angrenzenden Wohnhaus lebt, konnte sich laut Polizeiangaben unverletzt in Sicherheit bringen.

Der Schaden liegt ersten Schätzungen zufolge bei rund 1,5 Millionen Euro. Auch am Freitagabend dauern die Löscharbeiten noch immer an. Die Ursache des Brandes ist bislang weiterhin ungeklärt, die Kriminalpolizei Rottweil hat die Ermittlungen aufgenommen.

Mehr als 100 Rinder sterben bei Großbrand – Nachlöscharbeiten halten an

Erstmeldung, 7. Oktober: Ein Großbrand auf dem Aussiedlerhof am „Eschbachhof“ in Trossingen (Landkreis Tuttlingen) führte in der Nacht zum Freitag (7. Oktober) zum Tod von über 100 Tieren, überwiegend Großvieh, wie die Polizei Konstanz berichtet. Sowohl die Feuerwehr, als auch der Rettungsdienst und die Polizei waren in der Nacht mit einem Großaufgebot vor Ort. Gegen 1.30 Uhr wurde der Brand des Stroh- und Heulagers bemerkt, das zu diesem Zeitpunkt jedoch bereits lichterloh brannte.

Familie unverletzt, doch über 100 Kühe, Jungtiere und Kälber verbrannt

Die Familie, die den landwirtschaftlichen Betrieb leitet und ein angrenzendes Wohnhaus bewohnt, konnte sich unverletzt retten. Doch der angrenzende Stall, in dem über 100 Kühe, Jungtiere und Kälber lebten, ging ebenfalls in Flammen auf.

Mehrere Feuerwehren, unter anderem aus Trossingen, Spaichingen, Geisingen und Aldingen konnten mit einem Großaufgebot verhindern, dass das Feuer auch auf das Wohnhaus übergriff.

Brandursache noch unklar: Mehrzahl der Tiere verendet – Wohnhaus bei Hitze stark beschädigt

Das Haus wurde dennoch durch die Hitze des Brandes stark beschädigt. Einige Tiere konnten aus dem brennenden Stall flüchten und auch vom Landwirt selbst sowie der Feuerwehr gerettet werden. Doch die Mehrzahl der Rinder und Tiere kam in den Flammen des Brandes um.

Zur Brandursache liegen derzeit noch keine genaueren Informationen vor. Die Kriminalpolizei Rottweil hat bereits in der Nacht die Ermittlungen aufgenommen. Derzeit finden noch Nachlöscharbeiten an Heuresten statt. Das THW ist ebenfalls noch am Brandort und unterstützt mit technischen Geräten die Feuerwehr.

Schaden in Millionenhöhe: Rund 5.000 Scheunenbrände pro Jahr in Deutschland

Der Sachschaden, der bei dem Brand entstanden ist, dürfte Schätzungen der Polizei nach in die Millionen gehen. Die Einsatzkräfte sind über viele Stunden mit Löscharbeiten beschäftigt gewesen.

Immer wieder sterben bundesweit Tiere qualvoll bei Scheunen- und Stallbränden. Laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) brennt es im Schnitt rund 5000 Mal pro Jahr in deutschen Tierställen, wie die dpa schreibt.

Auch in Gundelsheim kam es bereits zu einem Großbrand, bei dem das Feuer in einer Scheune lichterloh brannte.

Auch interessant

Kommentare