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Unwetterwarnung für Baden-Württemberg aufgehoben – es kann trotzdem glatt sein!

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Von: Melissa Sperber, Julia Cuprakowa, Anna-Maureen Bremer, Dominik Jahn

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Es bleibt gefährlich. Der Deutsche Wetterdienst veröffentlicht bereits gestern eine amtliche Unwetterwarnung. echo24.de berichtet auch am Donnerstag über aktuelle Gefahrenlagen.

+++ Wir beenden diesen „Unwetter-Ticker“. Über aktuelle Wetter-Lagen und die Chancen auf Schnee an Weihnachten berichten wir natürlich weiterhin regelmäßig auf echo24.de +++

Update, 16. Dezember, 6.55 Uhr: Zwar gibt es vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Freitagmorgen keine amtliche Unwetterwarnung mehr, dennoch ist auf den Straßen in Baden-Württemberg weiterhin Vorsicht geboten. Denn kalt bleibt es allemal. Die Wetter-Experten rechnen heute in der Mitte und der Südosthälfte des Landes mit Schneefall und verbreitetem Dauerfrost. Kommende Nacht herrscht gebietsweise strenger Frost. Die Höchstwerte liegen heute zwischen -5 Grad auf der Alb und bis +1 Grad bei Freiburg.

Glatteis-Warnung für Baden-Württemberg: Wo es in der Nacht besonders rutschig wird

11:40 Uhr: Ab dem Mittag soll sich die Glatteis-Lage in Baden-Württemberg entspannten – doch nicht lange, wie die „Deutsche Presse-Agentur“ schreibt. Bereits in der Nacht zum Freitag und am Freitagmorgen muss besonders im Süden erneut mit glatten Straßen gerechnet werden.

Einschränkungen im Straßen- und Schienenverkehr seien möglich, teilte der Deutsche Wetterdienst am Donnerstag für die Regierungsbezirke Freiburg und Tübingen mit. Ab dem späten Donnerstagabend ziehe von Süden her gefrierender Regen auf, hieß es in einer Mitteilung. Im Laufe der Nacht gehe dieser zunehmend in Schnee über. Bis zum Freitag rechnen die Meteorologen im Süden und in der Mitte des Landes mit bis zu fünf Zentimeter Neuschnee, südlich der Alb gebietsweise mit bis zu zehn Zentimetern.

Wintereinbruch in Baden-Württemberg: Glatteis führt zu zahlreichen Unfällen

10:21 Uhr: Im Landkreis Schwäbisch Hall kam es zu einem schweren Unfall auf schneeglatter Straße, wie die „Deutsche Presse-Agentur“ berichtet. Eine 23-jährige Frau sei nach Polizeiangaben bei Frankenhardt mit ihrem Auto nach links abgekommen. Dabei verletzte sie sich schwer und musste in einer Klinik behandelt werden.

Wie echo24.de berichtet, musste die Polizei Heilbronn zu 82 Unfällen in ihrem Zuständigkeitsgebiet ausrücken. Konkrete Unfallschwerpunkte habe es am Mittwoch nicht gegeben. Vielmehr hätten sich die Unfälle aufgrund von Glatteis auf die gesamte Region Heilbronn verteilt, wie eine Pressesprecherin auf Nachfrage erklärt.

10:00 Uhr: Während in weiten Teilen Baden-Württembergs immer noch mit glatten Straßen gerechnet werden muss, können zumindest die Stadt Freiburg und der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald aufatmen. Am gestrigen Mittwoch kam es besonders in der Freiburger Innenstadt zu zahlreichen Glätte-Unfällen, Kliniken waren überfüllt, wie echo24.de berichtete. Nun gibt die Warn-App „NINA“ Entwarnung: Die Gefahr für Blitzeis besteht nicht mehr.

Glatteis-Chaos in Baden-Württemberg: Unwetterwarnung – Extrem-Lagen im Süden

09:20 Uhr: Dass es draußen glatt sein kann, haben vermutlich alle mitbekommen. Den Süden des Landes erwischt es dabei allerdings besonders hart. Für den äußersten Süden Deutschlands hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) auch am Donnerstagmorgen explizit vor Glatteis gewarnt. Vom Südschwarzwald bis ins südliche und östliche Alpenvorland sei weiterhin gebietsweise mit gefrierendem Regen und Glatteis zu rechnen.

„Achtung, starke Verkehrsbehinderungen!“, hieß es am Morgen im Warnlagebericht des DWD. Im Laufe des Vormittags ließen die Niederschläge dann nach, womit sich die Glatteis-Situation entspanne.

Glatteis-Chaos in Baden-Württemberg: Unwetterwarnung bleibt! Viele Unfälle in der Nacht

15. Dezember, 7.00 Uhr: Die Gefahr ist nicht gebannt! Auch am Donnerstag bleibt es zunächst glatt. Der Deutsche Wetterdienst hält seine Unwetterwarnung daher aufrecht. Autofahrer sollten besondere Vorsicht walten lassen und vorab schon mehr Zeit einplanen. Aber auch andere Verkehrsteilnehmer sollten sich schützen.

Auch morgen gibt‘s noch keinen Grund zum Übermut. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) schreibt aktuell, dass im Süden am Donnerstagvormittag gebietsweise gefrierender Regen mit Glatteisbildung auftreten kann. Die Rede ist von einer teilweise unwetterartigen Wetterlage. In der ersten Nachthälfte zum Freitag ist außerdem in Oberschwaben örtlich nochmal Glatteis durch gefrierenden Regen möglich.

Unwetterwarnung für Baden-Württemberg gilt auch am Donnerstag

Dass die Wetterlage nicht zu unterschätzen ist, zeigen mehrere Unfälle in der Nacht zum Donnerstag. „Auf der Autobahn 5 blieb nahe Eichelberg ein Lastwagen liegen, ein weiterer Lkw kippte auf der A8 im Bereich der Anschlussstelle Ulm auf die Seite. Einige Autos seien in den frühen Morgenstunden von den Straßen abgekommen und gegen Leitplanken gestoßen, sagte ein Polizeisprecher in Ludwigsburg“, schreiben die „Stuttgarter Nachrichten“.

Auch in der Landeshauptstadt Stuttgart kam es demnach nachts zu mehreren witterungsbedingten Unfällen. „Seit Mittwochabend krachte es laut Angaben der Polizei rund 25 mal. Glücklicherweise wurde dabei niemand schwerer verletzt“, heißt es.

Glatteis-Chaos in Baden-Württemberg: 250 Einsätze in Südbaden – Situation entspannt sich

18:00 Uhr: Nach zahlreichen Glatteis-Unfällen in Südbaden hat die Stadt Freiburg die Zahl der Einsätze, die bei der Integrierten Leitstelle seit dem Mittwochmorgen eingegangen sind, auf rund 250 taxiert. Es habe vor allem verletzte Fußgänger und Fahrradfahrer gegeben, die auf spiegelglatten Fahrbahnen gestürzt waren, teilte die südbadische Großstadt mit. Autounfälle dagegen habe es kaum gegeben. Der Schwerpunkt habe im Stadtgebiet Freiburg gelegen.

In einer Art Behelfs-Lazarett in einer großen Messehalle der Stadt wurden bis zum Nachmittag etwa zehn Menschen behandelt, wie es weiter hieß. 15 Behandlungsplätze waren dort aufgebaut worden, um dort Notaufnahmen der vor allem wegen Glatteis überlasteten Kliniken zu entlasten, wie die „Deutsche Presse-Agentur“ (dpa) berichtet. Die Lage habe sich am Nachmittag aber deutlich entspannt, erklärte ein Stadtsprecher.

Teile der Freiburger Altstadt wegen Glatteis gesperrt

15:50 Uhr: So schön der anhaltende Schneefall auch sein mag, sorgt dieser besonders in Freiburg für Chaos. Wegen spiegelglatter Straßen hat die Stadt große Teile des bei Touristen beliebten Münsterplatzes und der Haupteinkaufsmeile in der Altstadt gesperrt. Besonders auf den Pflastersteinen sei es am Mittwoch (14. Dezember) sehr rutschig gewesen, teilte ein Sprecher der Stadt mit.

Zwar streue die Stadtreinigung seit den frühen Morgenstunden intensiv, wie die „Deutsche Presse-Agentur“ (dpa) berichtet. „Doch bei der anhaltenden Witterung – Regen, der gefriert und nicht taut – ist der Glätte nicht überall und fortlaufend beizukommen“, hieß es in einer Mitteilung der südbadischen Großstadt. „Das Salz hält nicht“, sagte ein Mitarbeiter der „Badischen Zeitung“, „die Oberfläche ist zu uneben und das Salz rieselt sofort in die Fugen“.

Glatteis-Chaos in Baden-Württemberg: Kliniken in Freiburg überfüllt

14:20 Uhr: Schneefall, Regen und überfrierende Nässe sorgen in weiten Teilen Baden-Württembergs für glatte Straßen und Unfälle. Besonders schwer hat es Freiburg getroffen, wie der „SWR“ schreibt. Wegen zahlreicher Unfälle durch Glatteis seien die Notaufnahmen der Kliniken in Freiburg sowie die Rettungskräfte überlastet.

Wie der „SWR“ weiter berichtet, haben Rettungskräfte einen Behandlungsplatz in der Freiburger Messehalle aufgebaut. Damit sollen die Notaufnahmen entlastet werden. Dort können Verletzte medizinisch versorgt werden, bis sie in eine Klinik weitertransportiert werden können.

Unwetterwarnung vor Glatteis: „Gefahr für Leib und Leben“ in Baden-Württemberg

10:30 Uhr: In Baden-Württemberg wird es glatt! Bereits am Morgen haben glatte Straßen zu ersten Unfällen geführt, wie echo24.de berichtete – nun breitet sich gefrierender Regen samt Glatteis immer weiter aus. NINA, die Warn-App des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), hat ausgelöst und eine amtliche Unwetterwarnung vor Glatteis herausgegeben.

Es bestehe „Gefahr für Leib und Leben durch schlagartig gefrierenden Regen“. Ein Aufenthalt im Freien und Fahrten mit dem Auto sollten deshalb vermieden werden. Wer trotzdem nach draußen muss, sollte unbedingt vorsichtig sein und mit Beeinträchtigungen „auf allen Verkehrswegen bis hin zu Sperrungen/Schließungen“ rechnen.

Glatteis-Gefahr in Baden-Württemberg: Warnung vor Unfällen und Stürzen

Aktuell durch überfrierende Nässe und Glatteis besonders stark betroffen sind die Gebiete rund um Stuttgart und Ludwigsburg, Tübingen, Aalen, Ulm, Freiburg, Villingen-Schwenningen und die Bodensee-Region.

Welche Gebiete in Baden-Württemberg betroffen sind, kann sowohl in der Warn-App NINA als auch auf der Homepage des BBK eingesehen werden. Da die Wetterlage sehr dynamisch ist, sollte erst kurz vor Verlassen des Hauses überprüft werden, ob auch für die eigene Region eine Glatteis-Warnung vorliegt.

Es gilt, sich jetzt besonnen zu verhalten. Glatteis hat mit Sicherheit auf zugefrorenen Gewässern absolut nichts zu tun – außer womöglich, dass von beidem eine ähnlich große Gefahr ausgeht. Die Feuerwehr Baden-Baden warnt eindringlich davor, vermeintlich zugefrorene Flächen zu betreten. Oft würden sie unterschätzt, seien nicht tief genug durchgefroren und Menschen - insbesondere Kinder - können einbrechen. Dann wird es lebensgefährlich.

Blitzeis-Gefahr in Baden-Württemberg: Erste Unfälle auf glatten Straßen

8.00 Uhr: Gefrierender Regen im Süden, Schnee im Norden: Es überrascht nicht, dass der Deutsche Wetterdienst (DWD) in einer amtlichen Unwetterwarnung vor Glatteis in Teilen von Baden-Württemberg warnt.

Glatteis in Baden-Württemberg: Unfälle im Kreis Rastatt und Freiburg

Weite Teile von Südbaden bis nach Oberschwaben und eventuell auch die Schwäbische Alb werden demnach betroffen sein. Die „Deutsche Presseagentur“ (dpa) schreibt: „Eisregen wäre weniger gefährlich als gefrierender Regen. Dieser bildet auf den Straßen sofort eine glatte Oberfläche“, sagte der Meteorologe. Es würden erhebliche Verkehrsbehinderungen erwartet. In der Nordhälfte Baden-Württembergs zog schon erster Schnee vom Westen auf.

Währenddessen haben glatte Straßen am Morgen in Südbaden zu mehreren Unfällen geführt. Ein Autofahrer wurde dabei leicht verletzt, wie die Polizei mitteilte. In Gaggenau (Landkreis Rastatt) fuhr ein Fahrer mit seinem Fahrzeug auf eine Mauer auf und verletzte sich dabei leicht.

Auch die Polizei Freiburg meldete mehrere Unfälle: Ein Auto sei unter anderem in eine Leitplanke gerutscht, zwei andere seien gegen eine Mauer gefahren. Ein Fahrer sei außerdem mit dem Fahrzeug von der Straße abgekommen und im Straßengraben stehen geblieben. Bei den Unfällen sei jedoch niemand verletzt worden. 

Amtliche Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes am Mittwochmorgen

Erstmeldung, 6:30 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst gibt am morgen eine amtliche Unwetterwarnung heraus. Besonders Autofahrer sollten heute große Vorsicht walten lassen und laut der Wetter-Experten am besten gleich mehr Zeit einplanen. Es besteht erhöhtes Unfallrisiko wegen Glatteis.

„Blitzeis gefriert den Süden des Landes“ schreibt „Focus online“ – und laut der Meteorologen kommt es genau so. Im Bericht heißt es zu den Gefahren: „Tritt starkes Blitzeis auf, dann droht nicht nur ein Verkehrschaos, sondern vielmehr sogar ein Zusammenbruch des Verkehrs. Bei Blitzeis kommt es nicht nur zu sehr vielen Unfällen. Auch Bäume können unter der Eislast zerbersten - auch Eisbruch genannt.“ Damit leider nicht genug: Auch die Stromversorgung in Baden-Württemberg kann durch Eisregen gefährdet werden.

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