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Weniger Liftanlagen am Feldberg – diese Einschränkungen kommen auf Skifahrer zu

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Von: Dominik Jahn

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Skilifte am Feldberg
Liftverbund Feldberg will Energie sparen und wird weniger Liftanlagen in Betrieb nehmen. © Philipp von Ditfurth/dpa

Für die Saison 2022/2023 müssen sich Skifahrer auf Einschränkungen einstellen. Um Energie zu sparen, sollen Liftanlagen nur auf Nachfrage laufen.

Update vom 8. November: Auf dem Feldberg gab es schon einen Mini-Wintereinbruch: Die ersten Schneeflocken sind bereits gefallen. Ein kurzer Wintereinbruch hatte am Samstag bereits für eine dünne Schneeschicht gesorgt. Der Feldberg ist der höchste Berg Deutschlands außerhalb der Alpen. Nun will der dortige Liftverbund die neue Skisaison einläuten – allerdings ist aufgrund der Energiekrise in diesem Jahr alles anders.

Energie sparen am Feldberg: Liftanlagen sollen in dieser Skisaison nur auf Nachfrage laufen

Auch Skigebiete sind zum Sparen von Energie gezwungen, wie echo24.de bereits berichtete. Die 14 Liftanlagen des Verbunds im Schwarzwald sollen möglichst nicht mehr gleichzeitig laufen, sondern abhängig von der Nachfrage eingesetzt werden. Mit knapp der Hälfte der Anlagen könne man das gesamte Pistengebiet ohne Qualitätseinbußen abdecken. Ziel sei es, nachfrageorientiert und möglichst flexibel zu arbeiten und die Anlagen je nach Besucherandrang einzusetzen.

Die ersten Lifte am 1493 Meter hohen Feldberg werden öffnen, sobald genügend Schnee liege, teilte der Liftverbund Feldberg mit. Die Wintersaison werde voraussichtlich am 3. Dezember starten und bis zum 11. April kommenden Jahres laufen. Die zurückliegende Skisaison 2021/22 hatte der Verbund ungeachtet einer verregneten Weihnachtszeit mit Rekordzahlen abgeschlossen. Die Saison davor war wegen Corona komplett ausgefallen.

Weniger Liftanlagen für Skifahrer: Liftverbund Feldberg will Energie sparen

Erstmeldung vom 26. September: In den Skigebieten in Baden-Württemberg müssen sich die Pisten-Fans auf einige Veränderungen vorbereiten für die Skisaison 2022/2023. Wie unter anderem die Deutsche Presse-Agentur (dpa) meldet, zwingt die Energiekrise mit steigenden Preisen für Strom und Gas die Verantwortlichen des Liftverbundes Feldberg zum Energiesparen.

Erst im Jahr 2021 hatte der Liftverbund sich in der Corona-Pandemie zu deutlichen Maßnahmen entschlossen und eine 2G-Plus-Regel eingeführt, wie echo24.de berichtet hatte. Jetzt also die nächste klare Positionierung in einer Krise.

Liftverbund Feldberg lässt Skilifte nur nach Nachfrage fahren

Die 14 Liftanlagen des Liftverbundes Feldberg im Schwarzwald sollen ab der kommenden Saison möglichst nicht mehr gleichzeitig laufen, sondern abhängig von der Nachfrage eingesetzt werden. Mit sechs der 14 Anlagen könne man das gesamte Pistengebiet ohne Einschränkungen in der Qualität abdecken, sagte der Liftverbundsvorsitzende Johannes Albrecht am Montag.

Man wolle nachfrageorientiert und möglichst flexibel arbeiten und die Anlagen je nach Besucherandrang einsetzen, wie auch der SWR berichtet hat. Was an Kosten dadurch eingespart werden könne, sei noch nicht bekannt, sagte Albrecht. Die Preise für Energie, die künftig zu bezahlen seien, stünden noch nicht fest. Man verwende seit Jahren bereits Ökostrom.

Weiter Einsparungen des Liftverbundes Feldberg geplant

In der kommenden Saison werde man für die Pistenbullys-Fahrzeuge, mit denen die Schneefläche präpariert wird – zudem Biodiesel einsetzen. „Das führt zu 90 Prozent Einsparung beim CO2-Ausstoß“, sagte Albrecht. Die Skisaison am Feldberg startet Anfang Dezember.

Auch für die zahlreichen Skigebiete in Österreich oder den Pisten-Paradiesen in der Schweiz müssen Skifahrer in den kommenden Monaten wohl mit einigen Einschränkungen rechnen.

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