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Mit dem Eisregen drohen auch Stromausfälle - Wetterdienst warnt

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Von: Dominik Jahn

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Umgeknickte Strommasten
Umgeknickte Strommasten stehen am Montag (28.11.2005) auf einem Feld bei Laer in der Nähe von Münster. © dpa/ Franz-Peter Tschauner

Mit dem Winterwetter kommen die Gefahren. Aber nicht nur im Straßenverkehr wird der angekündigte Eisregen zum Problem. Experten halten auch Stromausfälle für möglich.

Mit der Winterkälte kommt auch die gefährliche Seite der kalten Jahreszeit zum Vorschein. Nachdem der Deutsche Wetterdienst (DWD) für die Nacht von Dienstag, 13. Dezember, auf Mittwoch, 14. Dezember, bereits eine Glatteis-Gefahr in Baden-Württemberg gemeldet hat, wie echo24.de, berichtet, drohen im Süden des Landes mit dem Eisregen auch Stromausfälle.

Grund für die extreme Wetterlage ist die Tatsache, dass das Wetter in Baden-Württemberg vom Ausläufer einer Luftmassengrenze beherrscht wird. Der Süden des Landes befindet sich demnach zwischen zwei Luftmassen, direkt im Übergangsbereich, der als Luftmassengrenze oder als Front bezeichnet

Eisregen kann zu Stromausfällen führen

Die Experten bei „wetter.com“ warnen bei Eisregen nicht nur vor den Gefahren im Straßenverkehr. Unter der Eislast könnten zudem auch Strommasten umknicken, Stromausfälle wären die Folge. Erinnerungen an den November 2005 werden wach. Im Münsterland sind damals ganze Strommasten unter der Last einfach umgeknickt.

Unfall-Gefahr auf den Straßen am Mittwoch enorm hoch

Laut Meteorologe Georg Haas von wetter.com ist die Unfall-Gefahr auch am Mittwoch noch besonders hoch durch den gefrierenden Regen. Das Problem: Die Temperaturen können zum Beispiel auf dem Feldberg im Schwarzwald positiv sein, es fällt Regen. Dieser kommt dann im Tal laut Haas in den Frosttemperaturen an und gefriert.

Die Straßen werden dann entsprechend glatt sein. Dienstagnacht geht es demnach bereits los mit dem Eisregen in Baden-Württemberg und dem restlichen Süden von Deutschland. Der Regen fällt in einer Linie von Stuttgart bis München. Besonders vorsichtig sollten Autofahrer dann auch gerade im Bereich von Brücken sein. Sie werden, anders als der Erdboden „durchfroren“.

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