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Eurowings-Streik fordert 800 Flugausfälle – neue Verhandlungen geplant

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Nach dem dreitägigen Eurowings-Streik soll der Flugverkehr am Donnerstag wieder planmäßig aufgenommen werden.

19. Oktober, 16:30: Am Mittwoch soll der Streik der Eurowings-Piloten, die am Montag ihre Arbeit niederlegten, enden. Die Folge: Rund 800 Flüge mussten ausfallen, Passagiere mussten sich kurzfristig umorganisieren. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa).

Die gute Nachricht: Die Verhandlungen sollen weitergehen! Man wolle die Gespräche wieder aufnehmen, teilten die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit und das Unternehmen am Mittwoch mit. Am Donnerstag werde der Flugbetrieb wieder planmäßig aufgenommen.

Eurowings-Streik endet am Mittwoch: Gewerkschaft will Entlastung für Piloten

In der Tarifauseinandersetzung will die Gewerkschaft Entlastungen für die Piloten durchsetzen: Es geht um längere Ruhezeiten, mehr freie Tage und die Verringerung der maximalen Wochenarbeitszeit. Der Arbeitgeber kam den Forderungen der Gewerkschaft zwar entgegen, doch das reichte der VC nicht.

Wegen der Streikkosten zückte das Management den Rotstift und verkündete am Dienstag Einsparungen. Neueinstellungen soll es vorerst nicht geben. Nach diesem Eskalationsschritt sind die Gespräche ein Zeichen der Entspannung. Ein Termin für die nächste Verhandlungsrunde wurde nicht bekannt.

Rund 300 Flüge am Mittwoch wegen Eurowings-Streik ausgefallen

19. Oktober, 13:30 Uhr: Der dreitägige Eurowings-Streik endet am Mittwoch. Doch auch am Donnerstag könnte es noch vereinzelte Streikauswirkungen geben, etwa wenn Maschinen oder Crews noch nicht dort seien, wo sie sein sollten, sagte eine Sprecherin des Flughafen Stuttgarts. Der Normalbetrieb sollte jedoch schnell erreicht werden. Passagieren wird empfohlen, sich auch am Donnerstag vorab über den Status ihres Fluges zu informieren, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet.

Wegen des Pilotenstreiks bei Eurowings sind am Mittwoch nach Angaben des Unternehmens rund 300 Flüge ausgefallen. Zwei Drittel der eigentlich geplanten 450 Starts und Landungen in Düsseldorf, Köln/Bonn, Stuttgart, Hamburg und Berlin hätten nicht stattgefunden, sagte ein Eurowings-Sprecher in Köln.

In dem Arbeitskampf um Entlastungen für die Piloten war es der vorerst letzte Streiktag. Ein Sprecher der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) sagte, dass die für diese Woche geplanten Arbeitsniederlegungen um Mitternacht enden. Ob und wann die Parteien an den Verhandlungstisch zurückkehren, war zunächst unklar.

Zum Abschluss des Eurowings-Streiks: Nochmal Dutzende Flugausfälle in Stuttgart

18. Oktober, 19:00 Uhr: Am Mittwoch (19. Oktober), dem letzten Tag des dreitägigen Pilotenstreiks bei der Fluggesellschaft Eurowings, müssen sich Fluggäste ab Stuttgart erneut auf Dutzende Ausfälle einstellen. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa). Von 88 geplanten Flügen werden nach Angaben des Flughafens 54 gestrichen. Schon in den beiden Vortagen hatten über 100 ausgefallene Verbindungen die Reisepläne der Menschen durcheinandergewirbelt, mehr als die Hälfte der geplanten Flüge war annulliert worden.

Am Donnerstag könne es dann noch vereinzelte Streikauswirkungen geben, etwa wenn Maschinen oder Crews noch nicht dort seien, wo sie sein sollten, sagte eine Flughafensprecherin. Der Normalbetrieb sollte jedoch schnell erreicht werden. Passagieren empfahl sie, sich am Mittwoch und auch am Donnerstag noch vorab über den Status ihres Fluges zu informieren.

Welche Rechte Passagiere im Falle eines Flugausfalls haben, lesen Sie hier.

Eurowings zückt den Rotstift: Weniger Flugzeuge für 2023 geplant

Update vom 18. Oktober, 16:30 Uhr: Als Folge des Pilotenstreiks bei Eurowings zückt die Lufthansa-Tochter nun den Rotstift. Die für 2023 geplante Flottenstärke von 81 Flugzeugen werde zunächst um fünf verringert, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Wie die Deutsche Presseagentur (dpa) berichtet, werde der geplante Aufbau von mindestens 200 weiteren Stellen bei Eurowings Deutschland im Cockpit und in der Kabine mit sofortiger Wirkung gestoppt.

Piloten, die derzeit in der Ausbildung sind, würden nur befristete Verträge erhalten. Da sich der Bedarf reduziere, würden zudem alle Beförderungen zum Kapitän gestoppt, teilte die Firma mit. In einem erbitterten Tarifstreit ringen die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit und das Management um Entlastungen für die Piloten. Am Dienstag blieben erneut zahlreiche Maschinen am Boden.

Die Gewerkschaft fordert unter anderem 14 zusätzliche freie Tage. Das Management bot zuletzt zehn. Am Montag hatte die Geschäftsführung in einem offenen Brief an die Belegschaft gedroht, das Angebot zurückzuziehen, sollte der Streik fortgesetzt werden. Wegen der Streikkosten – der Firma zufolge handele es sich um einen zweistelligen Millionenbetrag pro Tag – seien Arbeitsplätze in Gefahr. Ein Ultimatum am Montagabend ließ die Gewerkschaft verstreichen.

Keine Einigung in Sicht: Durch den Piloten-Streik von Eurowings werden hunderte Flüge gestrichen

Update vom 18. Oktober: Bereits am Montag, 17. Oktober, legten die Piloten bei Eurowings ihre Arbeit nieder – und der Streik soll noch bis Mittwoch andauern. Wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet, fielen am Montag 240 von 488 Flügen der Lufthansa-Tochter aus. Die meisten Flüge, rund 100, wurden am Montag am Düsseldorfer Flughafen abgesagt. Auch in Köln/Bonn, Stuttgart, Hamburg und Berlin gab es zahlreiche Ausfälle. Insgesamt waren Firmenangaben zufolge rund 17.000 Passagiere von dem Streik betroffen. 

Eurowings
Maschinen der Fluggesellschaft Eurowings stehen in Stuttgart geparkt auf dem Vorfeld. Ab Montag, den 17. Oktober, wird wieder gestreikt. © Bernd Weißbrod/dpa

Auch am heutigen Dienstag müssen Fluggäste mit Annullierungen rechnen. Wie eine Sprecherin des Flughafens am Morgen sagte, seien 34 Ankünfte und 25 Abflüge in Folge des Streiks annulliert worden. Betroffen waren unter anderem Flüge nach Wien, London und Hamburg. Passagiere werden gebeten, sich rechtzeitig über ihre Flüge zu informieren.

Streik bei Eurowings-Piloten: Cockpit will Arbeitsbelastung reduzieren

In der Tarifauseinandersetzung will die Pilotengewerkschaft Cockpit die Arbeitsbelastung der Piloten deutlich reduzieren. So fordert die Gewerkschaft 14 zusätzliche freie Tage im Jahr. Eurowings bietet zehn. Bei den geforderten fünf Arbeitsstunden, die die Piloten laut Gewerkschaftsforderung pro Woche weniger arbeiten sollen, habe man drei Stunden geboten, sagte Eurowings Finanz-Geschäftsführer Kai Duve. Es geht Firmenangaben zufolge um die maximale und nur in Ausnahmefällen abverlangte Wochenarbeitszeit, etwa während der Sommerferien. Derzeit sind es 55 Stunden.

Eurowings-Piloten streiken: Keine Einigung in Sicht – auch Flughafen Stuttgart betroffen

Update von 12:45 Uhr: Der Streik bei Eurowings scheint sich festzufahren. Wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet, erklärte der Finanzchef der Airline, Kai Duve, am Montag am Köln/Bonner Flughafen, dass seine Firma nach dem jüngsten Angebot an die Grenze des wirtschaftlich Machbaren gekommen sei.

Er forderte die Pilotengewerkschaft Cockpit auf, auf dieser Basis an den Verhandlungstisch zurückzukehren. „Wir müssen jetzt sprechen, bis dahin wird es kein neues Angebot geben.“ Der Streik koste die Firma jeden Tag einen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag. Das gefährde Arbeitsplätze.

Am Montag hatte ein dreitägiger Streik der Pilotengewerkschaft begonnen. Eurowings ging davon aus, dass an dem Tag nur 230 von 400 Flügen stattfinden konnten. Die Gewerkschaft fordert Entlastungen für die Piloten. In dem Arbeitskampf geht es unter anderem um 14 zusätzliche freie Tage, die Cockpit verlangt. Eurowings ist zu zehn zusätzlichen Tagen bereit. Auch bei der Verminderung der Wochenarbeitszeit finden die Tarifparteien keinen gemeinsamen Nenner.

Eurowings Piloten streiken: Flughafen Stuttgart muss jeden zweiten Flug streichen

Update vom 17. Oktober, 8 Uhr: Die ersten Flüge mussten wegen des Streiks bei Eurowings am Stuttgarter Flughafen bereits ausfallen. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa). Betroffen waren unter anderem Verbindungen nach Mallorca, Wien, London oder Mailand. Am Montagmorgen legten die Piloten für drei Tage ihre Arbeit nieder.

Zum Stand am Montagmorgen waren 21 Abflüge mit internationalen und nationalen Zielen annulliert. Außerdem waren 20 Ankünfte gestrichen. Damit fällt etwa die Hälfte der 84 geplanten Eurowings-Flüge von oder nach Stuttgart aus. Passagieren werde empfohlen, sich regelmäßig vor der Anreise zum Flughafen über den Status ihres Fluges zu informieren und sich bei Änderungen direkt an die Airline oder den Reiseveranstalter zu wenden, hieß es.

Am Dienstag stehen dann 92 und am Mittwoch 88 Flüge auf dem Programm – wie viele davon stattfinden können, war am Montagmorgen noch nicht klar. Die Airline geht davon aus, bundesweit mehr als die Hälfte des Flugangebots realisieren zu können, wie sie am Sonntag mitteilte. Die Flugpläne sollen folgen, sobald klar ist, wie viele Piloten sich trotz Streikaufrufs zum Dienst melden.

Streik bei Eurowings: Piloten legen am Montag für drei Tage ihre Arbeit nieder

Update vom 17. Oktober, 6:20 Uhr: Seit dem frühen Montagmorgen müssen Eurowings-Passagiere besonders gute Nerven beweisen. Der Grund: Piloten der Lufthansa-Tochter sind in einen dreitägigen Streik getreten – zahlreiche Flüge fallen deshalb aus. Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit will bessere Arbeitsbedingungen bei Eurowings durchsetzen. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa).

Besonders hart getroffen von dem Streik wurde zunächst der Flughafen Düsseldorf. Dort wurden nach Angaben des Airports von Eurowings bereits vor dem offiziellen Streikbeginn 102 der für Montag geplanten 171 Eurowings-Flüge abgesagt. In Köln/Bonn wurden 43 Verbindungen gestrichen, in Stuttgart 40 Starts und Landungen annulliert.

Eurowings-Piloten streiken seit Montag: Vereinigung Cockpit will bessere Arbeitsbedingungen

Die Vereinigung Cockpit (VC) hatte die Eurowings-Piloten aufgerufen, von Montag 00.00 Uhr bis einschließlich Mittwoch (19. Oktober) ihre Arbeit niederzulegen. Grund sei das unzureichende Angebot der Arbeitgeberseite zum Manteltarifvertrag, erklärte die Gewerkschaft. Sie will in dem Arbeitskampf bessere Arbeitsbedingungen für die Piloten durchsetzen. Eurowings kritisierte den Streik als unverhältnismäßig und unverantwortlich.

Es ist bereits das zweite Mal innerhalb von weniger als 14 Tagen, dass Piloten bei der Lufthansa-Tochter die Arbeit niederlegen. Beim ersten Streik am 6. Oktober waren etwa die Hälfte aller Flüge ausgefallen. Zehntausende Passagiere mussten deshalb auf andere Flüge oder die Bahn ausweichen - oder ihre Reise verschieben.

Streik bei Eurowings: Kunden sollen sich rechtzeitig über ihre Flüge informieren

Dass ein großer Teil der Flüge trotz des Streiks stattfinden kann, liegt nicht zuletzt daran, dass die Maschinen der österreichischen Tochter Eurowings Europe nicht vom Arbeitskampf betroffen sind. Sie fliegen während des Streiks „unter Volllast“, hieß es. Auch die Airline Eurowings Discover, die von Frankfurt und München aus operiert, ist nicht vom aktuellen Streikaufruf der VC betroffen. Außerdem setze die Lufthansa-Tochter Flugzeuge von Partnergesellschaften ein, die auch sonst einen Teil der Flüge durchführen.

Eurowings bittet Kunden, sich über den Status ihres Fluges auf der Webseite oder über die Eurowings-App zu informieren. Den Passagieren sollten andere Reisemöglichkeiten - etwa der Umstieg auf die Bahn oder die Umbuchung auf einen anderen Flug - angeboten werden.

Eurowings-Streik: Dutzende Flüge von und nach Stuttgart fallen aus

Erstmeldung vom 16. Oktober: Wegen der angekündigten dreitägigen Pilotenstreiks fallen zum Start der Woche voraussichtlich Dutzende Eurowings-Flüge von und nach Stuttgart aus. Am Montag seien nach vorläufigen Informationen 21 Starts und 19 Landungen gestrichen, teilte der Stuttgarter Flughafen am Sonntag mit. Das sei rund die Hälfte der insgesamt geplanten 84 Eurowings-Flüge. Am Dienstag stehen dann 92 und am Mittwoch 88 Flüge auf dem Programm - wie viele davon stattfinden können, war am Sonntag noch nicht klar.

Passagieren werde empfohlen, sich regelmäßig vor der Anreise zum Flughafen über den Status ihres Fluges zu informieren und sich bei Änderungen direkt an die Airline oder den Reiseveranstalter zu wenden, hieß es.

Eurowings-Streik von Montag bis Mittwoch

Die Pilotenvereinigung Cockpit (VC) hatte zuvor erneut zu einem Streik bei der Lufthansa-Tochter aufgerufen. Von Montag bis Mittwoch sollen Piloten demnach ihre Arbeit niederlegen. Bereits am 6. Oktober waren bundesweit Flüge ausgefallen, Tausende Menschen mussten auf andere Verbindungen oder die Bahn ausweichen.

Der Gewerkschaft geht es bei der Auseinandersetzung um eine Reduzierung der Arbeitsbelastung im Cockpit. Die VC bezeichnete das jüngste Angebot der Geschäftsführung als unzureichend und nicht verhandlungsfähig. Die Verhandlungen seien daher gescheitert.

Eurowings ist verärgert

Eurowings-Geschäftsführer Kai Duve hatte am Samstag widersprochen und gesagt: „Von 14 zusätzlich geforderten freien Tagen pro Jahr haben wir zehn Tage mehr bereits angeboten, darüber hinaus eine Reduktion der Wochenarbeitszeit um zwei volle Stunden.“ Wer in diesem Entgegenkommen kein verhandlungsfähiges Angebot sehen wolle, habe jedes Maß und jede Mitte verloren.

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