Gedränge sorgt für zahlreiche Beschwerden

Frust in Rust: Corona-Ärger für den Europapark! Verantwortliche reagieren

  • Dominik Jahn
    VonDominik Jahn
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Der Europapark Rust kämpft mit Corona-Ärger - trotz strenger Regeln für Besucher. Jetzt legen die Verantwortlichen nach.

Da lief was mächtig schief! Der Europapark in Rust hat mit heftiger Kritik zu kämpfen. Corona-Ärger, auf den man wohl gerne verzichtet hätte. Der beliebte Freizeitpark in Baden-Württemberg war aufgrund der Pandemie monatelang geschlossen. Erst seit Mai sind die Türen wieder geöffnet. Seit 16. August gelten neue Corona-Regeln in Baden-Württemberg.

Wie jetzt der SWR berichtet, waren beim Gesundheitsamt des Ortenaukreises zahlreiche „Beschwerden über Gedränge und hohe Auslastung im Europapark in Rust“ eingegangen. Laut dem Bericht stünden die Verantwortlichen aber im engen Austausch mit dem zuständigen Landratsamt, um die notwendigen Schlüsse zu ziehen.

Corona-Ärger im Europapark Rust: Die Regeln für Besucher waren bereits verschärft

Bei der Deutschen Presse-Agentur ist die Rede von „hunderten“ Beschwerde-Mails innerhalb der vergangenen Woche. Laut Schätzungen hätten rund 24.000 Leute in dieser Zeit den Freizeitpark besucht. Der Sprecher des Europarks erklärt dazu: „Die Zahl der Beschwerden relativiert sich zwar vor dem Hintergrund, dass innerhalb von sieben Tagen etwa 168.000 Besucher auf dem Parkgelände unterwegs waren. Wir nehmen die Sache aber ernst und versuchen durch regelmäßige Kontrolle Gedränge zu verhindern.“

Europapark Rust

Der Europapark Rust ist ein Freizeit- und Themenpark in Baden-Württemberg. Mit rund 5,8 Millionen Besuchern im Jahr 2019 ist er der meistbesuchte Freizeitpark im deutschsprachigen Raum. Insgesamt 18 Themenbereiche verteilen sich auf einer Gesamtfläche von rund 950.000 Quadratmetern. Auf die Besucher warten rund 100 Fahrgeschäfte und mehrere Shows. Außerdem sind Hotels, ein Campingplatz, ein Kino, ein Tipi-Dorf und ein Konferenzzentrum teil des Parks.

Die eigenen Planungen der Verantwortlichen sehen für den Europapark nicht mehr als bis zu 25.000 Besucher pro Tag auf dem Gelände vor - obwohl für den Park in Rust laut der neuen Landes-Coronaverordnung keine Besucher-Obergrenze gilt. Nach dem aktuellen Corona-Ärger hat man jetzt aber erneut reagiert und den Infektionsschutz weiter verbessert.

Europapark Rust: So reagieren die Verantwortlichen auf den Corona-Ärger

Auch die Regeln für den Besuch hatte man beim Europapark bereits zu Wochenbeginn verschärft - noch vor den Beschwerden über das Gedränge. Laut SWR-Bericht müssen alle „geimpft, getestet oder genesen sein - Schülerinnen und Schüler sowie Kinder unter sechs Jahren sind davon ausgenommen“.

Jetzt haben die Verantwortlichen des Freizeitparks das Personal zusätzlich aufgestockt. Die extra geschulten Mitarbeiter sollen in Zukunft im Europapark Rust für die Einhaltung von Abständen und Maskenpflicht sorgen.

Rubriklistenbild: © picture alliance / Mandoga Media | Mandoga Media

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