Tankstellen mit Sprit-Problemen

Engpass an Tankstellen in Baden-Württemberg: Darum gibt es teils keinen Sprit

  • Julia Cuprakowa
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Derzeit gibt es Sprit-Engpass in Baden-Württemberg. Einige Tankstellen bekommen nicht genug Benzin und Diesel geliefert.

Derzeit sollten die Autofahrer in Baden-Württemberg den Tank nicht komplett leer fahren. Denn: Es besteht die Gefahr an der nächsten Tankstelle keinen Sprit zu bekommen. Wie echo24.de* berichtet, sollen einige Tankstellen im Südwesten nicht genügend Benzin und Diesel geliefert bekommen. Aber woran liegt das? Laut der Mineralölraffinerie Oberrhein sollen alle Produkte verfügbar sein.

Bereits am Montag meldeten sich Autofahrer beim SWR und berichteten über leere Zapfsäulen in Baden-Württemberg. Und tatsächlich soll es im Südwesten vereinzelt zu vorübergehenden Engpässen gekommen sein, sagte ein Sprecher des Tankstellen-Interessenverbands am Dienstag (2. November).

Baden-Württemberg: Sprit-Engpass an Tankstellen - Raum Stuttgart und Esslingen besonders betroffen

Vor allem der Raum Stuttgart* sei betroffen. Dem Verband seien etwa Fälle im Raum Nürtingen und in Kirchheim unter Teck (beide Landkreis Esslingen*) bekannt, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet. Zuvor hatte der SWR über die Engpässe berichtet.

Aber nicht nur Tankstellen in Baden-Württemberg sind demnach betroffen. Auch in Rheinland-Pfalz, Hessen und Bayern soll es Probleme geben, sagte der Sprecher. Doch aus welchem Grund kommt es derzeit zu Lieferengpässen? Grund für die Engpässe seien Unterbrechungen in der Lieferkette.

Benzin-Flaute in Baden-Württemberg: Das steckt hinter den leeren Zapfsäulen

Konkret: Das Niedrigwasser im Rhein habe zu Problemen bei den Lieferungen per Schiff geführt. Außerdem gebe es auch im Schienenverkehr Beeinträchtigungen, so ein Sprecher des Verbandes gegenüber dem SWR. Aber ist die Lage wirklich so dramatisch?

„Es kann aber keine Rede von einer Krise sein, die Lage ist nicht dramatisch“, bestätigte der Sprecher des Tankstellen-Interessenverbands. Es gehe um Engpässe an einzelnen Tankstellen, die an einigen Zapfsäulen bis zu zwei Tage angedauert hätten. Es sei davon auszugehen, dass sich die Situation in den nächsten Tagen wieder normalisiere – so könne etwa statt auf Lieferungen per Schiff vorübergehend auf Tankwagen umgestiegen werden. *echo24.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Julian Stratenschulte/dpa

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